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Der örtliche Afrikaner guckt traurig, weil er als Fotomodell für die Meldung, dass 3 Millionen Flüchtlinge eine Arbeit haben, das 10fache Honorar bekommen hätte.
Antwort: Wenn ihm nicht einer den Job weggeschnappt hätte.
Mir fällt gerade noch ein, die Wetterfrösche haben ja neuerdings gleich zwei Temperaturen. Eine echte und eine gefühlte.
Diesen an sich vollkommen sinnfreien Wetterfroscheffekt kann man sich doch zunutze machen.
Da könnte der Pinocchio ja von ZZ-Ausgabe zu ZZ-Ausgabe wechselnde Nasenlängen mit gefühlten Tagesschaulügen vorzeigen.Wär das nicht was?
@ZZ
Die beiden letzten Ausgaben der ZZ sind einfach umwerfend. Großen Dank dafür!
Stichwort (m wahrsten Sinne des Wortes) Ärzte und örtlicher ääh... Nafrikaner.
Kleine Anregung für eine neue ZZ-Kolumne. Die tägliche Kniffke-Nicht-Relevanz-Kolumne. So eine Art Tagesschau-Lücken-Index oder Lügen-durch Auslassen-Index.
Vielleicht auch cartoonistisch als Lügenampel oder Lückenbarometer.
Oder Pinocchio-Nasen mit wechselnder Nasenlänge.
ZZ-Daily: Der neue SPIEGEL-Chefredakteur startet ja wie eine Rakete! Toll. Jetzt weiß ich, was Denken in Konzepten ist: 1. Rechte Hetzparole nehmen (z.B. "den Öffentlich-Rechtlichen sollte man den Geldhahn zudrehen!"), 2. Konzept abdestillieren (hier: "Geldhahn zudrehen"), 3. Konzept auf etwas anderes anwenden – fertig!
Ich glaub, das probier ich auch mal. Das ist ja gar nicht so schwer.
ZZ 635, "Hessen schätzen". Mangels Aufenthalt in Hessen (ich hatte allerdings mal eine hessische Freundin, jedoch dies war in Berlin) kenne ich den im Artikel erwähnten Radiomoderator nicht, möchte aber bei dieser Gelegenheit nicht mit meiner Erkenntnis hinterm Berg halten, dass es grausame Menschen gibt, die, falls sie eines Tages über die staatlichen Möglichkeiten verfügen würden, als erste Amtshandlung alle supergutgelaunten Radiomoderatoren, also diese Sorte mit stets fröhlich glucksenden Stimmen, das also sämtliche dieser Radiomoderatoren (und Radiomoderatorinnen) an die Wand gestellt würden. Davon distanziere ich mich natürlich. Außerdem würden oben erwähnte grausame Menschen, so ihnen die staatlichen Möglichkeiten gegeben wären, bei dieser Gelegenheit auch noch all diejenigen Radiomoderatoren an die Wand stellen lassen, die im Supermarkt immer so ekelerregend fröhlich die aktuellen Angebote preisen, so á la juhu wie schön und welche Wohltat, heute Putengeschnetzeltes die 400 Gramm-Packung nur 2,49 Euro, hi hi ah ah ja ja das schmeckt der ganzen Familie oder doch lieber unsere leckeren ganz frischen würzigen Schaschlikspiesse die 500 Gramm-Packung nur 4,19 Euro, Grillspass ohne Ende ja so klingt der Abend wunderbar aus usw. usw. Supermarktradio nennt man das wohl. Damit würde dann durch die Maßnahmen von oben erwähnten grausamen Menschen Schluss sein. Das oben erwähnten grausamen Menschen diese Liquidierungen keiner danken würde wissen sie schon selber, aber sie sagen, man müsse auch an die kommende Generation denken, denen solle es doch mal besser gehen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
23. September 2026
Nachdem er wegen Nähe zur Linkspartei in die Kritik geraten war, zieht der schillernde Clanchef erste Konsequenzen. «Ich verstehe, dass die Irritationen, die ausgelöst und geschürt wurden, ein klares Zeichen für Transparenz nötig machen», erklärte er gegenüber der ZZ.
Koalition einigt sich auf Einrichtung eines Ministeriums für Bevölkerungserklärung
Sind die Wahlergebnisse ein Zeichen, dass das Familienministerium versagt hat? Manche sehen es so, andere hingegen lieber nach vorn. Das Ministerium für Bevölkerungserklärung soll die Kompetenzen bündeln für alle Aktivitäten, mit denen der Bevölkerung noch besser erklärt wird, warum es noch komplexer zugeht, als sie sich das vorstellen kann. «Wir sehen, dass uns Menschen sagen, sie empfinden unsere Politik als Bedrohung für ihr Leben, da bin ich jemand, der die Tür aufmacht und sie mitnehmen will zum Verständnis, dass noch nie so viel gelebt wurde in diesem Land, an das ich glaube», sagte Lars Klingbeil bei der Ministeriumsgründung der ZZ.
Designierte Regierende Bürgermeisterin verspricht jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Integrationskurse in Religion
Ein Übertritt zur Religion bringt steuerliche Vorteile mit sich, das wusste schon das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die kommende Regierende Bürgermeisterin von Berlin sieht darin ein überzeugendes Angebot, das bei Jüdinnen und Juden auf Interesse stoßen sollte. «Niemand wird zurückgelassen», betonte sie im ZZ-Gespräch.
Parteien brauchen die Funktion als familiärer Clan-Ersatz
Das Krokodilsgeheul wegen vermeintlicher Überschneidung von Partei und Clan ist nicht nur bigott, es legt die Axt an den Kern unseres demokratischen Bodens, auf dem die Saat der Gemeinschaft gedeiht. Parteien nahmen schon immer die Funktion der Clans ein, als familiäre Bindungen und Strukturen erodierten. Mit dem Nachwachsen der Stammesvielfalt ist es nur folgerichtig, dass diese in den Parteien abgebildet wird, um der Teilhabe an der Gesellschaft ein Gesicht des Ausdrucks zu verleihen. Das ist es, was uns stark macht.
Radiomoderatorin ist nicht sicher, ob sie die bevorstehende kalte Jahreszeit wirklich besser findet als den unerträglichen Hitzesommer
Im Kulturradio moderieren bringt keine Gewissensentscheidungen mit sich? Weit gefehlt. Kurz nachdem die Moderatorin on Air durchblicken lässt, dass sie die Kälte nicht unbedingt der sommerlichen Hitze vorzieht, sieht sie sich in Schamesröte gestürzt. «Zum Glück sieht man die nicht im Hörfunk», gesteht sie im ZZ-Gespräch. Ob Klimagegner schon den Satz instrumentalisiert haben, ist nicht bekannt.