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Weltexklusives wELt Interview mit "ZZ" Chefredakteur Bernd Zeller:
Nach der Offenlegung eines Fälschungsskandals bei der „ZZ“ beginnt die interne Suche nach Ursachen. „Natürlich gibt es wahrscheinlich ein systemimmanentes Problem“, sagt „ZZ“-Journalist Bernd Zeller (BZ). Ein Interview über Selbstkritik.
wELt: Wie kritisch kann die „ZZ“ gegen sich selbst sein?
BZ: Ich denke, dass wir mit den Veröffentlichungen bewiesen haben, dass wir sehr kritisch mit uns selbst sein können.
wELt: War es ein Einzelfall oder ein systemimmanentes Problem? Ein Beispiel. Ein Nannen-Preis (Anmerkung: renommierter Journalistenpreis) wurde einem „ZZ“-Reporter aberkannt, weil er im Einstieg über den Modelleisenbahnkeller von Horst Seehofer geschrieben hatte, ohne da gewesen zu sein.
BZ: Ich habe von der Eisenbahn nicht in Betrugsabsicht geschrieben. Diese Eisenbahn gibt es ja, auch wenn ich ihr nie persönlich begegnet bin, steht die Bahn ja trotzdem da, beim Seehofer im Keller. Das ist mal sicher. Ja gut, wir müssen unsere Verfahren ein wenig überprüfen, wir müssen überprüfen, ob wir richtig aufgestellt sind. Aber wir werden nicht grundsätzlich infrage stellen, wie wir hier arbeiten - darauf können Sie sich verlassen!
wELt: Danke für das Gespräch.
Die Jury entzieht dem unter Betrugsverdacht stehenden Spiegel-Redakteur Claas Relotius heute den Peter Scholl-Latour Preis 2018. Neuer Preisträger ist ein Reporter des: STERN
Das nenne ich Humor!
Also, Claas, wenn Du noch zu haben bist, ich würd Dich nehmen. Denk doch mal! Du hättest dann ein Abenteuer mit einer Migrationshintergründigen. Genauso, wie Du immer geschrieben hattest. A self-fulfilling prophecy sozusagen.
Also ehrlich gesagt, Frau Chebli, ich habs - tatsächlich - nochnich - verstandn. Ein grüner Afghane? Meinen Sie, einen von uns? Wir haben keine Afghanen in der Partei, sondern nur im Bett. Viele von meinen Freundinnen genehmigen sich bei der Afghanen-Flüchtlingshilfe einen als Nachtisch. Wissen's, das sind alles alleinstehende ältere Freundinnen, etwas ausgemerkelt. Und jetzt sagen Sie, die stehen am Kottbuser Tor rum? Da muss ich auch mal hin.
@Steffen Seibert
Da haben Sie recht! Der Relotius ist ganz sicher ein Nazi U-Boot beim Spiegel gewesen. Das erkenne ich an seinem Aussehen: weiss, blond, blauäugig, nordischer Typ. Was brauchen Sie mehr? Hätten die beim Spiegel doch nur mich und die Kahane gefragt, dann wäre der Nazi gleich enttarnt gewesen.
n-tv berichtet:
"Ich habe sechs reiche Frauen". Clan mit Hartz IV und Luxusautos landet vor Gericht. Für die Herkunft des Geldes hat der Clan-Chef eine obskure Begründung.
Man kann sagen was man will, aber der Mann machts richtig. Der hats raus. Herrgott, und mir würde doch eine einzige reiche Frau schon völlig reichen, um meinen chronischen und ungerechten Liquiditätsengpass zu überwinden. Also, falls hier eine reiche Frau mitliest, die von einem verschwendungssüchtigen Wüstling zum Altar geführt werden möchte, komm ran, das ZZ-EHEINSTITUT leitet deinen Ehewunsch an mich weiter. Allerdings, komm mir bloß nicht mit Späßen à la Ehevertrag, denn das widerspricht meinen Vorstellungen der idealen Liebe. Und komm mir auch nicht mit deinen Verwandten oder Freunden, das widerspricht ebenfalls meinen Vorstellungen der idealen Liebe.
+++ RELOTIUS PRIVAT: Droht ihm Scheidung? +++ Gattin Claudia Relotia (32): "Bin mir noch nicht sicher, ob ich Claas verzeihen kann" +++ Tausende heiratswillige Gangsterbräute in den Startlöchern: "Hoffentlich verzeiht sie ihm nicht" +++
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23. Oktober 2026
BGH lockert Folterverbot für parteiverbotsrelevante Beweise
Darf der Staat so weit gehen, wie er muss, wenn es um die Sicherung des Erhaltes der Resilienz für die Stärkung der Demokratie geht? Dies ist umstritten, weil das Demokratiegebot der Verfassung noch nie auf eine so harte Probe gestellt wurde. Der Bundesgerichtshof hat nun den Weg freigemacht, Aussagen zu erlangen, die bisher einem Beweisverwertungsverbot unterlagen. «Was getan werden muss, muss getan werden, sobald es zu tun ist», heißt es in dem Beschluss.
Schüler protestieren für bessere Plünderungsangebote in Innenstädten
In vielen Innenstädten macht sich die wirtschaftliche Schere bemerkbar, die dort einschneidet, wo der Rotstift angesetzt wird. Dagegen regt sich Widerstand, der aus Frankreich zu uns einwächst. Schüler kritisieren, keine Luxusläden zum Plündern vorzufinden, so dass nur das Niederbrennen als einzige Option bleibt. Die Parteien fordern die Versicherungen auf, die Schäden nicht zu ersetzen.
Sicherheitslücke in Software: Friedrich Merz war für mehrere Stunden ungesteuert
So was darf geschehen, aber kann eigentlich gar nicht geschehen. Eine Sicherheitslücke, die durch Künstliche Intelligenz bemerkt wurde, hat den Kanzler einige Stunden lang von der Steuerung abgeschnitten. Theoretisch hätten Angreifer ihn kapern und zu ungeplanten Äußerungen bringen können. Bevor es dazu kommen konnte, wurde das Datenloch durch ein Update geschlossen, so dass er wieder voll funktioniert.
Zu viele Buchmessen gefährden den Kulturstandort
Vielfalt ist keine Frage zahlenmäßiger Menge, sondern von Konzentration auf den Geist der Vielfalt. Und der darf nicht verwässert werden dadurch, dass Angebote gegeneinander ausgespielt werden. Das aber geschieht, wenn unter dem Deckmäntelchen neuer Ereignisorte einem Angriff auf die Werte gefrönt wird. Schließlich kommt Messe von Maß, und das gilt es zu halten.
Jagd nach den Kaulitz-Koffern eskaliert
«Ich habe in meiner beruflichen Tätigkeit schon vieles gesehen, aber das ist mit Abstand das Schlimmste», befindet der Einsatzleiter der Aufräumarbeiten. Wie es zu der Eskalationsstufe kommen konnte, soll umfassend ermittelt werden.