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Relotius als neuer Sprecher der Bundeskanzlerin bestätigt. Seibert übernimmt das Heute Journal. Kleber geht zum „Spiegel“, um nach dem Relotius-Desaster wieder sachliche und faktenorientierte Berichterstattung beim Spiegel umzusetzen. Ein echter Neuanfang tut Not, um das Vertrauen in die Zunft wieder zu stärken, sowie humanoiden und botgetriebenen Fake-News ein Ende zu setzten.
... gratuliert genauso ergriffen wie alle hier, mein Heulschrank sei Zeuge. Dass die Männer das noch in 2018 gepackt haben! Wahnsinn. Frauen hätten's nicht geschafft, so viel ist sicher. Die hätten wieder bloß "Wir schaffen das" gesäuselt und dann – nix.
Männer, macht euch klar: Dieses Konstrukt namens ZZ schenkt uns ein WIR. Hier sind wir wieder wer, egal ob wir Werktätige, Leser oder Leserbriefende sind. Seien wir dankbar dafür. Ich gehe schon mal mit gutem Beispiel voran.
Auch von mir alles Gute zur 700sten Ausgabe der ZZ-Steuerbord. Erst habe ich mich geärgert, dass ich nicht zur ZZ-Sause der Örtlichen Typen konnte, aber beim Betrachten des Sausefotos schwoll mein Ärger ab, denn da waren offenbar wirklich nur Örtliche Typen, keine einzige Örtliche Maid. Sorry, aber so weit bin ich noch nicht.
Auch ich gratuliere der ZZ zur 770sten! Das war vielleicht klasse, wie die Genossinnen und Genossen Drucker, Setzer, Grafiker und Redakteure diese Ausgabe noch vor 2019 abgeschlossen haben. Ich war undercover dabei, mein neues Buch mit dem Bericht können Sie bald kaufen. Es lief alles vorschriftsmäßig.
Herr Zeller, wie grau wäre unser Alltag ohne Sie und die ZZ!
Auch von meiner Eminenz aus die herzlichste Grussbotschaft zur Ausgabe 700. In meiner Silvesterpredigt habe ich gesagt, dass der zunehmende Nationalismus schon im Neuen Testament das Ende von Europa bedeutete, weil die judäische Volksfront gegen die Volksfront von Judäa keine Ruhe gegeben hatte. Das war staatsgefährdend für unseren damals geliebten Kaiser Augustus Octavian. Die Mitchristen bei den Grünen und der SPD wissen gar nicht mehr, was für die ZZ auf dem Spiel steht. Die ZZ ist ein Friedensgarant, an den ich mich schon so richtig gewöhnt habe. Wir müssen gegen die Abschottung der anderen Medien und für eine freie ZZ beten, notfalls auch mit dem militärischen Arm der Zivilgesellschaft, dem Schwarzen Block.
Auch braucht der Kontinent Menschen, „die sich lieber wieder in einer Volkspartei gestaltend engagieren, statt sich zynisch in Twitter oder anderen Social-Media-Debatten zurückzulehnen“. Deshalb lade ich alle Twitter-Benutzer ein, ihren Account zu schließen und die ZZ zu lesen. Auf die kommenden 700 Ausgaben (die 888.ste wird mit Sicherheit übersprungen), prosit!
Hab mal ganz vorsichtig angeklickt und ... tatsächlich, die 700. ist schon da.
Und was ist nicht alles mit der Zahl 700 verbunden. Äh, ja, mir fällt gerade nichts ein, aber trotzdem alles Gute für 2019.
Irre Leistung! Wie man hört, hat sogar das Zentrum für Politische Schönheit gratuliert und will im Nachbargarten ein 700 Seiten-Denkmal der Schande als Kunstinstallation spendieren. Es zeigt einen Fötus mit Kopftuch und Migrationshintergrund, der einen Kniefall macht und sich entschuldigt!
Da würd' ich mich aber bedanken!
Antwort: Wir bezahlen es schließlich.
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23. Oktober 2026
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