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Wer bitte ist Claudius Seidel, der diese längst überfällige Debatte endlich anstößt?
Antwort: Genau.
Zentralverband der Antirassisten und -rassistinnen 06.08.18
Seite 627
HU Berlin weigert sich, den Namen des Negierenden Bürgermeisters von Berlin herauszugeben +++ Wie die HU-Präsidenten Biene Künstlerisch mitteilte, könne sie den Namen des Politikers nicht nennen, da keiner an der HU ihn kenne. Namen seien Schall und Rauch, wichtig sei, dass alle Politiker sowieso gut seien, weil sie links seien. Dies treffe auch für die Anti-Rassismus-Hetzerinnen und Hetzer des Referentenen-und ReferentinnenRatUndRätin der HU zu. Es seien gute Aktivisten, die gutes im Verborgenen tun. Ihr Name würde nur Anlass für auf Mühlen gelenktes rechtsradikales Leitungswasser geben, wie man an dem Beispiel von Frau Katrin Göring-Goebels sehen könne, so Frau Künstlerisch zur ZZ-Rechercheabteilung AntiRassismus No Hate Speech.
Das umstrittene Zitat von Hans-Joachim Friedrichs hat doch heute viel mehr Gültigkeit als man es für möglich gehalten hätte, weil die Informationsbranche sich eben nicht mit einer guten Sache gemein macht. Somit ist alles im grünen Bereich.
Antwort: Sie macht sich gut mit einer gemeinen Sache.
Sehr geehrten Kollegen und Kolleginnen der ZZ-Lesebriefsparte. Ich darf darauf aufmerksam machen, dass bald, nämlich in der KW 29, mein Erstlingswerk erscheinen wird, in einem nicht ganz unbekannten Verlag, und zwar in Form einer Erzählung. Titel: „Schlechter Sex auf Laminat.“ Autor: H. G. Seifenhalter (Duschvorhang ist nur mein Pseudonym). Dünndruck, zwei Bände à 380 Seiten im Schuber. Über konstruktive Kritiken würde ich mich freuen, Rezensionsexemplare jederzeit.
Möglicherweise kommt Sami A. doch nicht zurück nach Deutschland. Tunesische Menschenrechtsaktivisten haben sich für seinen Verbleib in Tunesien eingesetzt und würden, ähnlich wie neulich die junge Schwedin, das Flugzeug nach Deutschland stoppen und sich notfalls anketten. Grund für diese Haltung ist der in Deutschland grassierende Rassismus. „Wir erfinden das nicht, deutsche Politiker klagen selbst die unhaltbare Lage in Deutschland an, wie wir es auch vom niedersächsischen Ministerpräsidenten gehört haben. Ausländer sind in Deutschland ihres Lebens nicht mehr sicher. Inzwischen fangen die Deutschen sogar an, Ausländer, die ihr sicheres Heimatland erreicht haben, per Flugzeug wieder gewaltsam abzuholen, so aus Afghanistan. Noch dürfen sich die Unterdrückten in Zeitungen melden, aber unsere Gewährsfrau Naika Foroutan hat uns die ,präfaschistischen Zustände' in Deutschland bestätigt“, so die tunesische Menschenrechtsorganisation.
Bisher hatte ich das positive Vorurteil, daß zwar in der DDR vieles mangelhaft war, aber die Schulbildung in Ordnung und von guter Qualität. Angesichts von Katrin Göring-Eckardt kommen mir erhebliche Zweifel an meiner Sichtweise. Ein Abitur im damaligen Thüringen scheint keine Gewähr für normale Denktätigkeit zu bieten. Oder sind da negative kosmische oder klimatische (!) Einflüsse nach der Wende wirksam geworden?
Antwort: Die Bildung hat sie hinterher abgewählt.
Leserumfrage: Wir suchen Namen für die neuen Migrantenfähren von Nordafrika nach Europa. Welche Namen sollen sie tragen? Vorschläge an ZZ-Leserservice-Redaktion oder an das Recherchenetzwerk VEB Refugees von Süddeutscher, WDR, NDR und DDR.
Antwort: Aida natürlich, daher kommen die Schiffe.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
8. Juli 2026
Experten mit klare Expertise: So realistisch ist eine Fußfessel für Frank-Walter Steinmeier
Ein Bundespräsident war früher von der Würde des Amtes geschützt, aber wenn die Zeichen darauf stehen, dass es andersherum kommen könnte, muss die Politik sich anpassen. «Frank-Walter Steinmeier würde auf jeden Fall beide Füße zusammengefesselt kriegen, aber dazu kommt es nicht», so die übereinstimmende Prognose von Experten.
Häufig gestellte Frage: Wie verhalte ich mich richtig, wenn sich mein Zebra als Aktivistin identifiziert?
Der Trend unter Zebras geht zum Bilden von Bündnissen gegen irgendwas, das sich provokativ verhält und die Eskalation heraufbeschwört. Partner oder Halter der Zebras reagieren meistens verunsichert. «Tun Sie nichts, was an die frühere Identität als Zebra erinnert, reiten Sei nicht darauf herum und füttern Sie es nicht!», so die einhellige Empfehlung des Familienministeriums.
Gastbeitrag von Lars Klingbeil
Schulden von heute sind die Vielfalt von morgen
In einem Gastbeitrag für das ZZ-Magazin bekennt sich der Bundesfinanzminister klar zur Investition in die Vielfalt, die mit der Schuldenaufnahme vorfinanziert wird. «Zukunft gewinnt man nicht zum schwarzen Null-Tarif», so seine Botschaft an die möglichen Kritiker. Die Rückzahlung stellt er durch eine selbsttragende bunte Gesellschaft in Aussicht, die ohne Bargeld ihre Konflikte löst und sich aus der Abhängigkeit staatlicher Leistungen emanzipiert. «Davon profitieren wir alle, die wir den Vorzug darin sehen, dass wir die Tür aufmachen und die Geldströme aus dem gemeinsamen Topf gewinnen», so Lars Klingbeils Ausblick.
Lehrerin tritt mehreren Initiativen bei, um die Zivilgesellschaft zu stärken
«Je mehr Menschen mitmachen, desto breiter sind die breiten Bündnisse», erklärt die örtliche Lehrerin gegenüber der ZZ. «Wenn alle zusammen Gesicht zeigen, sind Mehrfachzählungen ja nicht ausgeschlossen», konkretisiert sie.
Missverständnis: Passanten wollen für Grünen-Verbot unterschreiben
Ein Info-Stand der Grünen sorgt für Zulauf, doch die Passanten, die sich angesprochen fühlen, erwarten keine Wahlkampfzettel, sondern glauben, hier werden Unterschriften für ein Verbot der Grünen gesammelt. «Dann stellen wir das nicht gerade, Hauptsache, wir haben die Unterschriften», sagen die Wahlkämpfenden verschmitzt.