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Ich muss zugeben, dass es schade ist, das ich kein Progressiver bin, denn Michelle Obama wird ja seit einiger Zeit, ungeachtet der kleinen Tatsache, dass Deutsche in den USA kein Wahlrecht haben, in der deutschen Systempresse zur kommenden Heilsbringerin ausgerufen, zur Sankt Michelle, zur inniglich ersehnten US-Präsidentin, die uns und den ganzen Erdkreis von allem Übel erlösen wird. Kurz, Sankt Michelle ist die aktuelle progressive Wichsvorlage. Wäre ich progressiv, würde ich mir daher die Sankt Michelle an jeder Ecke als Foto hinhängen und könnte mir dann davor überall à la syrischer Neger einen abhobeln, das wäre recht praktisch und letztlich ja auch ein Akt der Gleichstellung. Jedoch, mein Problem ist, dass mich Negerinnen nicht besonders stimulieren. Gewiss, ein paarmal hatte ich welche unter mir und das war auch nicht übel, aber letztlich geht erotisch doch nichts über strahlend weiße Frauenhaut, jedenfalls für mich, gern auch mit ein paar Sommersprossen, wunderschön. Aber nun ja, vielleicht ändern sich meine politischen und erotischen Vorlieben nochmal, das kann man ja nie wissen, und dann würde ich die Sankt Michelle überall hinhängen, zum jederzeitigen progressiven Andachtshobeln.
PS: Werter Herr Zeller, ich weiß zwar sehr wohl, dass dies ein ganz schöner Aufwand wäre, aber besteht eigentlich die Möglichkeit, für die Leserbriefe einen Login zu schaffen? Dann könnten hier nicht ständig Langeweiler Beiträge unter meinem Nick und den Nicks von Leserbriefkollegen posten, das wäre doch charmant.
Leute, die kein Englisch können, aber Abitur haben, nennen mich auch gerne mal Realität.
Für den Rest steht hier die Wahrheit: Leute die herumstehen und einer erzählt dem anderen was, und der hört auch noch zu (?), werden tatsächlich immer weniger. Die meisten Leute stehen herum und schauen in ihr Handy. Falls sie dem Nebenmann oder der Nebenfrau dann doch mal irgendwas "erzählen", beschränkt sich das auf das Herzeigen eines "lustigen Videos aus dem Internet" hahahahaha
ZZ erinnert also tapfer an aussterbende Arten und ist vermutlich selbst eine.
Antwort: Es gibt Reality-Shows, aber keine Realitätschau.
Als ich das Bild von Dunja Halali gesehen habe, dachte ich mir spontan: "Das ist nicht einmal Dunja Halali, sondern Dunja Reiter." Bis auf die Rechtschreibung liege ich damit voll auf ZZ-Linie. Das ist doch schon mal was.
Könnte es eventuell möglich sein, dass die ZZ gerne mal unseren Frank-Walter auf die Schippe nimmt?
Bitte weiter so! Der ist so ein...
Und jetzt muss ich mal wieder gugeln, was noch alles dahinter steckt. Meine Suchanfrage: Steinmeier auf Glatteis
Wie kann Steinmeier in oder besser auf einen zugefrorenen See hüpfen, wo er doch gerade in Südafrika die dortige regenbogige Vielfalt lobt? In Johannesburg feiert er tatsächlich [Zitat!] "das Wunder der friedlichen Transformation"!
Ob und wie viele verprügelte und enteignete weiße Farmer dieser Rede beiwohnten, ist nicht bekannt...
Brian: Ihr seid alle Individuen!
Volk: Ja, wir sind alle Individuen!
Brian: Und ihr seid alle völlig verschieden!
Volk: Ja, wir sind alle völlig verschieden!
Einer: Ich nicht!
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026
Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.
Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.
Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.
Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.
MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.