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Verehrter Meister, ich vermisse seit längerem Ihren lyrischen Blick auf die seltsamen Ereignisse der Gegenwart. Sollte Sie hier, in der Leserbriefecke der Zeller Zeitung, irgendjemand in Ihren künstlerischen Gefühlen verletzt haben, möchte ich Sie dafür höflichst um Ihre Vergebung ersuchen. Sollten Sie und Ihre Kreativität allerdings dem Überangebot an gesellschaftlichem Irrsinn in Deutschland gesundheitlich zum Opfer gefallen sein, so wünsche ich Ihnen aufrichtig die baldigste Genesung.
Ihr umständehalber zu oft stiller, aber treuer Fän Schuppe!
Die Alternativen Nobelpreise werden in Stockholm vergeben. Mit dem Preis – offiziell Right Livelihood Award genannt – werden seit 1980 jedes Jahr Kämpfer für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden geehrt. Es kann nur einen geben: Nobelpreis für die ZZ!
Antwort: Würde die Leistungsbereitschaft mindern.
Die WeLT stürzt ZZ in eine tiefe Sinnkrise +++ Weiterer Artikel der Realität übertrifft Satire: "DEUTSCHLAND STUDIE Klimawandel trotz Energiewende nicht mehr aufzuhalten". Wir brauchen eine Initiative "Rettet die Satire". Was würde helfen? Ein Satireverbot in WeLT, FAZ, SZ, ARD&ZDF? Das hieße das Ende der klassischen Medien. Wie weiter? Vorschläge an ZZ-Psychologie.
Mit der Zeller Zeitung geht's offenbar bergab. Merke: Gute Satire zeichnet sich dadurch aus, dass man sie nicht gleich als solche erkennt. Aber die Story mit der "besonders repräsentativen Umfrage" ist so dick aufgetragen, dass selbst der Unbedarfteste sie sofort als Fake erkennt. Sorry, aber so funktioniert Satire nicht. :-(
Eilmeldung: ARD-Morgenmagazin hält ZZ-Satire "Besonders repräsentative Umfrage. Die Deutschen sind stolz auf ihre Politiker" für echt ++ Am Montag um 6:30 Uhr lief dieser Beitrag zum ersten Mal, um 6:31 Uhr wurde er wiederholt. Nach einer weiteren Wiederholung um 6:38 Uhr gab es aus den Reihen der Zuschauenden erste Hinweise. #ARDMOMA nahm per Twitter Stellung: "Aber ernsthaft: Doofer Fehler, der uns ehrlich leid tut! Künftig gilt: auch zu sehr früher Stunde Augen (noch weiter) auf".
Zentralverband der Zurückgebliebenen 24.09.18
Seite 650
Wir appellieren an Herrn Zeller: Wir brauchen dringend eine Sonderbeilage der ZZ in einfacher Sprache. Man muss auch daran denken, dass Staatsphilosophen, Frau Roth, der Hofreiter Toni und Budda Altmeier auch die ZZ mitlesen. Auch LennaAnna Bockbier hat ein Recht darauf, mitzukommen.
Wie Angela Nahles soeben aus der Koalitionsrunde mitteilt, wurde bei den Ergebnissen eine Null vergessen : Auf die Bundeskanzlerin sind 160 % der
Bürgerinnen und Bürger stolz !!!
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Juli 2026
Luisa Neubauer mit klarem Signal: Sitzen für die Haltung
In Zeiten sowohl wie diesen als auch wie anderen oder sonstigen kommt es darauf an, Standhaftigkeit zu zeigen. Dafür setzt sich Luisa Neubauer auf die Straße, und zwar länger als vorgehabt. «Das Zeichen bleibt, wenn es erst einmal gesetzt ist», erklärt sie gegenüber der ZZ.
Debatte um Sommerzeit neu entfacht
Die Uhr im Sommer vorzustellen, sollte dem Klima nützen, aber stimmt das überhaupt? Das Klima ist so gefährdet wie nie zuvor, man merkt es nur nicht so früh am Morgen. «Diskriminierende Uhrzeiten gehören auf den Prüfstand», so begründen SPD und Grüne eine Bundesratsinitiative, die das EU-Votum umsetzen soll.
Journalistische Standards beinhalten, nicht dem gesellschaftlichen Fortschritt im Wege zu stehen
Physische Notwehr gegen Journalisten ist bedauerlich, ohne Aber. Doch wenn die betroffenen Journalisten mit Vorsatz in den antifaschistischen Widerstand geraten, haben sie sich die bedauerlichen Verletzungen selber zuzuschreiben und dürfen nicht die Schuld einer ominösen zivilgesellschaftlichen Verschwörung zuschieben. Das sollte man im Volontariat gelernt haben.
Kritik an Design: Neuer BMW erinnert manche an Lars Klingbeil
Selten war Kritik an einem Auto-Design so aufgeheizt. BMW wird bezichtigt, die Frontansicht dem Bundesfinanzminister nachempfunden zu haben. «Völlig absurd», heißt es aus der Pressestelle mehrfach auf mehrfache Nachfragen der ZZ.
Professionelle Nörgler fordern Kanzler auf, nicht ständig die Amateurnörgler auf den Plan zu rufen
Macht es Friedrich Merz den unprofessionellen Nörglern zu leicht? Ja, finden die professionellen Nörgler, denen der Kanzler «Weggetreten!» zugerufen hat. «So was bereitet den Dilettanten den Weg, die gar keine Professionalität mehr einbringen müssen, um so einem Niveau eine Nörgelei entgegenzusetzen», nörgeln sie auf Anfrage der ZZ, was auch nicht gerade sehr professionell anmutet.