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Der in der ZellerZeitung Nr. 767 zitierten Aussage des Bundespräsidenten – "Wenn einfache Erklärungen für komplexe Erscheinungen, und von einer solchen Komplexität ist die Frage: 'Was ziehe ich heute an?', herangezogen werden" – ist bis zu dieser Stelle umstandslos, d.h. giganormativ zuzustimmen, ja auch die folgende Passage – "um in den ähnlichen Kopftuchmoden die Vielfalt auszublenden und stattdessen darin eine Verschwörung aller Kopftuchträgerinnen und deren Familienstrukturen sehen zu wollen" – kann noch als einwandfrei normostatisch durchgehen, zumindest sofern der Begriff "Verschwörung" transphilosophisch agglutiert wird. Jedoch ist die Schlusswendung des Präsidenten – "dann ist es Zeit für klare Worte und eine deutliche Ansage der Absage an die Adresse derer, die so was glauben" – ein betrüblicher, eigentlich kaum verständlicher Fall jener pseudo-philosophastischen Logorrhoe, welche für die Sinnentleerung unzähliger zeitgenössischer Phraseogrome zumindest mitverantwortlich ist. Mit einem Wort: So etwas ist einfach qwertzuipös, und es ist nachgerade unfassbar, dass ein ansonsten untadelig honorationistisches Mitglied der deutschen Intelligenzija sich zu dergleichen Malpertisen hat hinreißen lassen können.
Der Spiegel und der Süddeutsche Beobachter diskutieren nun über den noch ausstehenden vollständigen Anschluss Österreichs an das Grüne Reich, also die Heimholung 2.0, jetzt nachdem die österreichische Regierung von Deutschland aus gestürzt wurde. Frau Bundeskanzlerin hat bereits Zustimmung inErwägung gezogen. Reichsstatthalter soll Böhmermann werden, zumal er Böhmen namentlich verbunden ist.
Heiko Maas hat sich inzwischen von seinem Schock über plötzliche Neuwahlen erholt, wenn er auch seiner Actrice gehörig mit seiner Angst auf die Nerven ging, Rücktritte, Koalitionsbrüche und Neuwahlen könnten ansteckend wirken. Nun hat er sich aber mannhaft gefangen und angeregt, Deutschland könnte doch Experten in das Protektorat Österreich bis zu den Neuwahlen „ausleihen“. Denn daß es in Deutschland vor Experten nur so wimmelt, wisse doch jedes Kind. Für die Energiewende haben wir Baerbock, für Kultur und Geschichte Kathrin Göring-Eckardt, für die Freiheit des Wortes ihn selbst (er ist leider im Moment noch nicht abkömmlich), für Grundgesetz- und überhaupt absolute Gesetzestreue die Alternativlose Große Mutter, für edelste Dialoge Ralph Stegner, für Standfestigkeit Horst Seehofer etc. etc. Falls das mit dem Ausleihen nicht gewünscht wird von den sturen Ösis, könnte Gregor Gysi dort die Wahlen organisieren – passende Wahlergebnisse in guter Qualität garantiert.
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23. Oktober 2026
BGH lockert Folterverbot für parteiverbotsrelevante Beweise
Darf der Staat so weit gehen, wie er muss, wenn es um die Sicherung des Erhaltes der Resilienz für die Stärkung der Demokratie geht? Dies ist umstritten, weil das Demokratiegebot der Verfassung noch nie auf eine so harte Probe gestellt wurde. Der Bundesgerichtshof hat nun den Weg freigemacht, Aussagen zu erlangen, die bisher einem Beweisverwertungsverbot unterlagen. «Was getan werden muss, muss getan werden, sobald es zu tun ist», heißt es in dem Beschluss.
Schüler protestieren für bessere Plünderungsangebote in Innenstädten
In vielen Innenstädten macht sich die wirtschaftliche Schere bemerkbar, die dort einschneidet, wo der Rotstift angesetzt wird. Dagegen regt sich Widerstand, der aus Frankreich zu uns einwächst. Schüler kritisieren, keine Luxusläden zum Plündern vorzufinden, so dass nur das Niederbrennen als einzige Option bleibt. Die Parteien fordern die Versicherungen auf, die Schäden nicht zu ersetzen.
Sicherheitslücke in Software: Friedrich Merz war für mehrere Stunden ungesteuert
So was darf geschehen, aber kann eigentlich gar nicht geschehen. Eine Sicherheitslücke, die durch Künstliche Intelligenz bemerkt wurde, hat den Kanzler einige Stunden lang von der Steuerung abgeschnitten. Theoretisch hätten Angreifer ihn kapern und zu ungeplanten Äußerungen bringen können. Bevor es dazu kommen konnte, wurde das Datenloch durch ein Update geschlossen, so dass er wieder voll funktioniert.
Zu viele Buchmessen gefährden den Kulturstandort
Vielfalt ist keine Frage zahlenmäßiger Menge, sondern von Konzentration auf den Geist der Vielfalt. Und der darf nicht verwässert werden dadurch, dass Angebote gegeneinander ausgespielt werden. Das aber geschieht, wenn unter dem Deckmäntelchen neuer Ereignisorte einem Angriff auf die Werte gefrönt wird. Schließlich kommt Messe von Maß, und das gilt es zu halten.
Jagd nach den Kaulitz-Koffern eskaliert
«Ich habe in meiner beruflichen Tätigkeit schon vieles gesehen, aber das ist mit Abstand das Schlimmste», befindet der Einsatzleiter der Aufräumarbeiten. Wie es zu der Eskalationsstufe kommen konnte, soll umfassend ermittelt werden.