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Och, jetzt hab ich aber wirklich die Faxen di..., äh, halt: Lieber ZZ-Freund, ich bitte um Vergebung, aber leider habe ich jetzt die Faxen dicke. Die hohe Qualität der ZZ-Vorderseite verpflichtet zu REIN GAR NICHTS. Weder mich noch sonst jemanden. Und wenn ich mich hier anstrenge, dann mache ich das, weil ich Lust dazu habe. Nicht, um irgendwas oder -wem "gerecht zu werden" u.dgl. Das muss ich eh schon zu oft, also mache ich es genau da anders, wo ich es nicht muss: In der ZZ. Da mache ich es nur, weil ich es will. (Und: WENN ich es will. Manchmal will ich nämlich nicht. Da will ich bloß Sch*** schreiben. Was ich dann auch tue.)
Und da ich außerdem, wie schon früher ausgeführt, mit jeder Art von Beiträgen anderer Autoren prima umgehen kann, habe ich hier in der ZZ einfach kein Problem. Das aber macht mich letztlich ungeeignet für die Teilnahme an einer wahrhaft umfassenden #Leserbriefdebatte, wie ich nun endlich erkannt habe! Ich habe das Wenige beigetragen, was ich unter der massiv erschwerenden Bedingung eigener Problemlosigkeit beitragen konnte, aber nun muss ich schweigen. Wer keine Probleme hat, darf nicht einfach trotzdem weitermachen. Das wäre unfair gegenüber allen, die welche haben, sprich unmoralisch, und sinnlos wäre es sowieso.
Also absentiere ich mich hiermit aus der #Debatte. Ich bitte um Verständnis und hoffe, dass Sie darin auch einen Akt der #Verantwortung erblicken können, siehe meine Begründung im letzten Absatz!
Ich empfehle mich mit den besten Wünschen und mit fröhlichem Wiehern (ist bei mir chronisch, sorry)
Ja ja..laberlaber.. Habs kapiert mit den Fenstern und Türen, weil das is was mit Metapher und so :)
Noch ne Insiderinfo: Georg Diez existiert nicht mehr, weil spon ihn totgeschwiegen hat und deswegen ist er nicht mehr. Aber Vorsicht! Der Typ ist voll durchgeknallt. Und wenn sogar ich das sage, sollte das Euch auch was sagen, wenn Ihr versteht was ich meine ;)
Ich stimme Ihnen darin zu, dass die Offenheit der Leserbriefeseite eine besondere Anziehungskraft hat und einen hohen Reiz ausübt. Dass der Architekt zufällig gehandelt hat, finde auch ich höchst unwahrscheinlich. Dass er die Rückseite nicht zensiert/moderiert/betreut, sondern nur ab und an mit Antworten 'würzt', erscheint daher gewollt und konsequent.
Das Resultat ist ein Gesamtkunstwerk: die Vorderseite bestimmt durch den Inhaber, die Rückseite durch 'alle'. Und manchmal findet sich das Echo der Rückseite in Artikeln der Vorderseite wieder.
Doch damit endet meine Zustimmung, sonst herrscht hier bald zuviel Meinungsgleichheit.
Da die hohe Qualität der Vorderseite jedoch nicht von Ungefähr kommt und mehr als 'vollkommene Freiheit' voraussetzt, sind die Gestalter der Rückseite umso mehr in der Pflicht, ihre Gehirne zu durchlüften, sie beim Schreiben mit einzubinden und mehr als nur 'Anarchie' abzuliefern. Was 'Anarchie' nicht ausschliesst, aber auch nicht als höherwertig akzeptiert. Und auch nichts mit 'betreutem Schreiben' zu tun hat, sondern eher mit Selbstdisziplin und Anspruch, nicht wahr?
Werter ZZ-Freund, Sie haben anscheinend immer noch nicht verstanden: Auf mich kommt's nicht an! Es ist völlig egal, ob ich hier alle Fenster und Türen aushängen würde, da sie ja schon ausgehängt SIND. Führende Kenner der ZZ-Leserbriefseite behaupten sogar, diese hätte noch nie Fenster und Türen gehabt, ja sie sei nicht mal mit welchen nachrüstbar, und (Achtung, jetzt folgt der Hammer!) sie sei ABSICHTLICH so konstruiert worden.
Nämlich von wem? Von mir jedenfalls nicht! Ich freue mich bloß Tag für Tag über die Untat des offenbar gewissenlosen Konstrukteurs, die es mir gestattet, nach Belieben Unfug anzustellen, ohne dass die Mama kommt. Und eben diese absolute Mamalosigkeit ist für mich der Hauptattraktor, der höchste Wert, der heilige Kern, DAS Alleinstellungsmerkmal der ZZ, welches ich über alles schätze und mit Zähnen und Klauen verteidigen würde, wenn ... aber das passiert eben nicht. Das lässt die Konstruktion gottlob nicht zu. (Haben Sie übrigens bemerkt, dass von "Antwort" nie ein Kommentar zur #Leserbriefdebatte kommt? Da sehen Sie's!)
Aber wie schon gesagt: Ich sehne mich auch manchmal nach Betreuung, und dann schreibe ich auf ZEIT online. Daher wüsste ich nicht, wozu eine Angleichung der ZZ-Leserbriefseite an ZEIT-Verhältnisse gut sein sollte. #Gleichheit ist der natürliche Feind von #Vielfalt! Das sollte man auch auf dem Schirm haben, finde ich.
Wenn Sie in ein Haus mit offenen Türen und Fenstern eintreten, sollten Sie sich nicht wundern, dass es zieht. Ziehen tut es nicht in Gefängnissen, Bunkern, oder wohlbeheizten Sendestuben der öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Da gibt es in der Toilette in einem Restaurant in Österreich mal Tipps zur richtigen Frauenhaltung, und schon gibt's Ärger, u.a. wegen den Grundvoraussetzungen für eine Auserwählte:
1. Sie sollte nützlich sein (d.h. Brav im Haushalt und einigermaßen gut im Bett)
2. Sie soll herzeigbar sein (d.h. Ihr Aussehen sollte zumindest kein Mitleid erregen)
Diese beiden Punkte können nur dann ausser Acht gelassen werden, wenn Drittens zutrifft,
Sie ist reich!
ZZ-Freund und Bewunderer (in Wahrheit örtlicher Gartenzwerg verkleidet im Versuchskaninchenköstüm) 14.11.18
Seite 675
Nun, ich lese und schreibe hier nicht aus reiner Menschenliebe sondern für mein Ego - nicht ausschliesslich, aber vor allem anderen. Daher muss ich und kann es nicht lassen, sonst bekomme ich Stress mit mir selbst. :))
Ja, ich habe Ihre Worte an 'Old white man' gelesen, sowie Ihre Antwort an mich. Ich formuliere meine Frage bildhaft: wenn ich in ein Haus mit offenen Türen und Fenstern eintrete und es zieht und es wird kalt, dann schlage ich vor, 1-2 Fenster oder Türe zu schliessen. Sie jedoch würden im Namen der 'vollkommenen Freiheit in Leserbriefseiten' vorschlagen, nicht nur die restlichen noch geschlossenen Fenster und Türe zu öffnen, sondern diese auch auszuhängen?
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
29. Juni 2026
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