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Mildred, alte Häusin! Du hier? Stell dir vor, ich nehm immer noch die Pillen, die du mir damals ... aber ich nehm sie nur noch oral, das andere kann ich nicht so gut wie du. Miss you! Küsschen!
spiegel.de vermeldet:
"Prozess um falschen Mediziner in Kassel. "Ich bin trotzdem Arzt, ich schwöre bei Gott". Ein 37-Jähriger arbeitete monatelang als falscher Arzt. Vor dem Kasseler Landgericht muss er sich nun unter anderem dafür verantworten, einem Baby ein ungeeignetes Medikament verschrieben zu haben. (…) Er ist 37 Jahre alt und libyscher Staatsangehöriger."
Er ist Migrant, also irgendwie nicht straffähig. Und dem Baby ist ja sowieso nichts geschehen, und selbst wenn, es wird dann später ein anderes Leben führen, als es ohne diese Arzneiverordnung geführt hat, aber dieses Leben muss nicht unbedingt schlechter sein, es ist einfach nur anders. Außerdem war es bloß ein deutsches Baby. Also kein Grund zur braunen Hetze, ihr Faschokartoffeln.
Meine Herren, nehmen Sie jetzt Ihre Tabletten ein und wenn hier einer seine Medizin nicht oral einzunehmen wünscht, müssen wir dafür sorgen, dass er sie auf eine andere Weise kriegt! Aber ich glaube nicht, dass es Ihnen gefallen würde..
Bevor hier möglicherweise der unsägliche Theodor Wiesengrund A. sein pseudokritisches Wasser abschlägt, das dann sein Famulus Habermas auf die bekannten Mühlen des "Marxismus für feine Leute" (Golo Mann) leitet, will ich noch einmal das Wort ergreifen:
"Was heute als Philosophie des Nationalsozialismus herumgeboten wird, das macht seine Fischzüge in diesen trüben Gewässern der 'Werte' und der 'Ganzheiten'", schrieb ich bereits 1953, Sprache und Denken des Gelichters der Jetztzeit und des Rautenregimes ahnungsvoll vorhersehend.
Habe gestern im Keller eine halbe Stunde lang den Hitlergruß geübt, damit ich ihn einwandfrei kann, wenn er demnächst durch die Machtübernahme der Rechten wieder in Mode kommt. Sicherlich denken jetzt einige hier, eine solche Übung wäre stark übertrieben. Dem halte ich entgegen, dass zwar ein gewöhnlicher Deutscher Gruß keinerlei Übung bedarf, jedoch der Deutsche Gruß eines Menschen, der im Justizwesen Karriere machen will, die exakteste Motorik und Körperhaltung benötigt. Denn gerade die deutschen Juristen achten ja auf jede Kleinigkeit, die sind sehr pingelig.
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26. Oktober 2026
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