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So ähnlich wie ein quadrierter Kreis.
Streben nach Kürze etwas übertrieben.
Karl Popper über Theodor Adorno... 15.11.18
Seite 675
... in Tübingen zum Positivismusstreit: "Er hat nichts zu sagen, und er tut das mit Hegelschen Worten." So ähnlich sieht's beim historischen ZZ-Leserbriefstreit aus, deren philosophisch bedeutender Debatte wir in diesen Tagen in der ZZ-Leserbrief-Abteilung beiwohnen dürfen.
Lieber Dieter D. D. Müller,
ich verbleibe mit einem ehrlichen Schade!
Besten Dank und mögen Ihre Worte lange wirken:
"Wer keine Probleme hat, darf nicht einfach trotzdem weitermachen. Das wäre unfair gegenüber allen, die welche haben, sprich unmoralisch, und sinnlos wäre es sowieso."
@Ghostwriter: Den Ausdruck "die Faxen dicke" habe ich wegen meiner von Grund auf scherzhaften Natur gewählt, und auch die sonstigen Scherzando-Elemente meiner Antworten an ZZ-Freund sind dieser Veranlagung geschuldet. Ich bitte reuigst um Vergebung.
Jedoch bereue ich nichts, was das "endlose Gelaber" betrifft. Die Forderungen von ZZ-Freund haben mich in theoretischer Hinsicht ernsthaft interessiert, und da sie recht ausführlich waren, habe ich einfach in der nötigen Länge darauf geantwortet, wonach ich mich explizit aus der Diskussion verabschiedet habe. Also, "endlos" ist was anderes, wenn Sie mich fragen! Und "Gelaber" ... na ja, das trifft's auch nicht so ganz, finde ich. Haben Sie der Diskussion denn gar nichts Substantielles entnehmen können? Würde mich wundern!
Schon eher könnte ich mir vorstellen: Wenn hier auf der ZZ-Leserbriefseite ein langer Klops zu sehen ist, dann wird von dessen langer Klopsigkeit als solcher gern mal auf endloses Gelaber geschlossen, vermutlich wegen traumatischer Vorerfahrungen des Schließenden. Das wäre dann eine Klops-Heuristik. (Kenne ich! Die wende ich doch selber oft an! Wer denn nicht!)
So, Schluss jetzt, sonst artet's in Gelaber aus, aber eines will ich noch anmerken. Haben Sie gesehen, was @Duschvorhang geschrieben hat? Direkt nach Ihrem Beitrag? "Breite Empörung". Ich fürchte, der veralbert damit Ihre Kritik an der "Expansion" meines Beitrags. Nicht nett, aber mir tut's gut, ehrlich gesagt. Ich bin nicht allein!
Ja, Geifernde M., auf Carolls 'Alice im Wunderland'.
Und auf die lächelnde Katze, die so volatil ist wie Ihre Rechtschreibkenntnisse.
Am Schluss hängt nur noch das Lächeln im Baum.
Margarete Stokowski ist Vorbild für den „Verband der Schwarzen Neudeutschen“, sämtlicher Ausländerbeiräte, der „Schwarzen Stimme“, der „Schwarzen Trommel“, des „Schwarzen Baströckchens“, der „Schwarzen Komponisten“, der „Schwarzen Sänger“, der „Schwarzen Kopftuchträgerinnen“ und 100 weiterer Verbände. „Wir alle werden nie wieder Lesungen in Buchhandlungen veranstalten, wo Bücher weißer Autoren ausgestellt und zum Verkauf angeboten sind“, erklärte der Sprecher der vereinigten benachteiligten Kolonialismusopfer. „Wir fordern, daß in Buchhandlungen mindestens vier Fünftel der Ausstellungsfläche mit Büchern schwarzer Autoren bestückt werden. Das wäre unser Kompromißvorschlag. Übrigens ist die Situation in Museen genauso verheerend. Die meisten Gemälde zeigen weiße Personen. Konnte Rembrandt nicht über den Tellerrand schauen? Eine kultursensible Säuberung der Museen wäre schon angebracht“. Claudia Roth brachte ihre Begeisterung über diese wunderbare Emanzipation sofort zum Ausdruck (Mikrophon beim Anhören vorsichtshalber leiser stellen). Steinmeier zeigte sich beeindruckt und reumütig. Daß die gedünsteten Fischfilets weiß sind, sei ihm noch gar nicht zum Bewußtsein gekommen. In Zukunft will er nur noch schwarze Herumgröler empfehlen.
Wie prüft man denn eigene Gedanken? Und woher weiß ich, dass es ein Gedanke ist und dann auch noch der eigene Gedanke, wenn mir das keiner sagt? Das klingt mir sehr nach Nazi und Rechts.
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6. Mai 2026
Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.
Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.
Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.
Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.
Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.