Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Dr. Kay Kniffel (ARD-Entertainment) 08.01.19
Seite 704
Wir haben lange lange überlegt, wie wir es vermeiden können, über den lokal begrenzten Bremer AfD-Anschlag von drei psychisch vom Kapitalismus traumatisierten Einzeltätern mit dem Kantholz berichten zu müssen. Dann haben wir recherchiert und herausgefunden, dass "der Einsatz eines Schlaggegenstandes nicht festgestellt werden kann". Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann unglücklich gestürzt ist oder ein Meteorit auf ihn gefallen ist, der ihn "so übel zugerichtet" hat. Daran wäre sicherlich der Klimawandel schuld. Um unserer Verantwortung für serriellen Journalismus gerecht zu werden, haben wir es dann einfach so formuliert:
"AfD-Politiker Magnitz wurde übel zugerichtet.... Weiter hieß es: "Auf dem bisher gesicherten Videomaterial kann der Einsatz eines Schlaggegenstandes nicht festgestellt werden." Zuvor hatte es geheißen, Magnitz sei mit einem unbekannten Gegenstand verletzt worden." (Quelle: tagesschau.de)
Puhh... Jungs und Mädels Mit-Grüninnen und Mit-Grüne, da hatte ich vielleicht Schwein... ähmm... Glück (halal geprüft). Just ein Tag vor dem Bremer Austausch von durchschlagenden Argumenten mit dem AfD-Abgeordneten habe ich meinen Twitter- und Facebook-Account stillgelegt. Sonst hätte ich heute schreiben müssen (wie mein Bärchen-Schnuckipuzzi), wie leid mir das alles tut und dass Gewalt kein Mittel der Politik ist - es sei denn, man tut seine staatsbürgerliche Pflicht in der AntiFa oder gedanklich bei einem Stinkender-Fisch-Konzert. Das ist natürlich etwas anderes.
Ich benutze ja zuweilen den Begriff "trottelig-rechtloser Schlumpffunk"; aber ihre Wahl ist griffiger, eingängiger; zumal die Allegorie Schlumpf - Zwerg - ... höchst selten bekannt ist.
...wäre doch mal eine weit originellere Forderung als das ewig-gleiche, lahme "Nazis raus".
Wobei das ja einen Pleonasmus darstellte, denn die sind ja alle -zumindest in der Mehrzahl- schon dort.
Insofern müsste man sich fast mal wünschen, die Forderungen der "Anti"-Faschisten würden wahr gemacht.
Mal sehen, was in "Schland" noch geht, wenn die wirklich mal alle "raus" sind.
Mein Tipp: Totaler Zusammenbruch.
Wird aber leider nicht passieren, die produktiven "Nazis" haben mehr zu verlieren als das elende Fordererpack (und zumeist keinen 3.-Wohnsitz im kuscheligen Ausland), Abgabenlast sei dank.
Ha-Becker Wunschträume: "Thüringen soll einfach noch grüner ... werden." NEIIIIIIIIN!
Noch grüner? Das wäre doch ein Zeichen des Klimawandels (kein Schnee mehr), nur noch braun-grüner Matsch.
Die Tourismusbranche (die so manches Steuermilliönchen im Erfurter Topf ausmacht) würde das sicher GANZ supi finden, besonders die Wintersportregionen im Thüringer Wald.
Rodel-, Bob & Biathlon-Weltcups? Skispringen?
Wozu gibt es Schneekanonen und Eisbahnen (betrieben mit "überschüssigem" Ökostrom)!
Nein, nein, Freunde, das Gebot (nicht nur der Stunde) lautet: Thüringen muß weiß bleiben!
Die Junge Freiheit vermeldet:
"Solinger Kirchengemeinde verhindert Abschiebung.
Im nordrhein-westfälischen Solingen haben rund 200 Personen am Montag morgen die Abschiebung eines iranischen Asylbewerbers verhindert. Der Pfarrer verweigerte der Ausländerbehörde und der Polizei den Zutritt zum Gemeindehaus, wo sich der Mann aufhält."
Nun ja, wenn man schon den Asylanten nicht abschiebt, könnte man dann zum Ausgleich nicht wenigstens die Kirchengemeinde inklusive Pfarrer abschieben? Würde hier auch für mehr Platz sorgen.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
26. Juni 2026
In der Zivilgesellschaft ist das Parteiverbot schon gelebte Praxis
Ein formales Parteiverbot fällt in die formale Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts. Gut so. Abe die gelebte Demokratie erfordert mehr, zumal sie nicht so lange warten kann, bis die Mühlen der Justiz ins Mahlen gekommen sind. Die Prioritäten des Mehrheitswillens haben in einem demokratischen Rechtsstaat Vorrang vor juristischen Formalitäten, auf die wir natürlich nicht verzichten können.
Einigung auf Maßnahme: Ministerpräsidentenkonferenz verbietet Sonnenbrillen, damit der Ernst der katastrophalen Lage bemerkt wird
Die Menschen müssen erkennen, um was für eine ernste Lage es sich handelt, diese Begründung haben die Gesundheitsministerinnen der Bundesländer parat, wenn es um die nächsten Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung geht, nämlich jetzt. Virtuelle Schirmherrin ist die KI-generierte Kanzlerin, die das Vertrauen der Medien genießt. «Und deshalb sage ich in aller Klarheit, es wird kein Pillepalle mehr geben», so die virtuelle Angela Merkel im ZZ-Hintergrundgespräch.
EU warnt vor App, die für Abwechslung bei den Vogelstimmen sorgt
Immer wieder das Einheits-Einerlei von Amseln und Tauben, das kann ganz schön auf die strapazierten Nerven gehen. Klar, dass man gern zu der App greift, die in Echtzeit Variationen vornimmt. Doch die EU sieht hier ein klares Verbot verletzt. «Vogelstimmen sind die Walgesänge der Lüfte, darum bedarf jeder Eingriff einer Sondergenehmigung», heißt es vom EU-Parlamentsbeirat auf Anfrage der ZZ.
Kleinstadt in Angst vor Vorverurteilungen
Der Bürgermeister hat klare Worte gegen Vorverurteilungen gefunden, aber reicht das, um die Gefahr von Vorverurteilungen zu bannen? Nein, meint die örtliche Antidiskriminierungsstelle, die potenziellen Rassismus sieht, denn: «Der mutmaßliche Täter hätte auch ein anderer sein können, und dann wäre ein Fall von Rassismus auf der erneuten Tagesordnung zu verzeichnen», so die Leiterin gegenüber der ZZ.
Madonna zieht im durchsichtigen Kleid alle Blicke auf sich
Wo Madonna auftaucht, ist Aufsehen garantiert, die bekannte Diva lässt sich keine Gelegenheit entgehen, sich zum Mittelpunkt des Geschehens zu stilisieren. Für Überschriften oder Bildtexte reicht dann die Aufmerksamkeit nicht mehr.