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Einen gesegneten Sonntag! Frage mich gerade, was wohl aus den Leuten der Gruppe "Revolution Chemnitz" geworden ist, also quasi unseren Sentinalesen. Jedenfalls die mit dem Luftgewehr. Erbaut die deutsche Justiz gerade für deren Prozess extra ein Hochsicherheitsgerichtsgebäude, so wie weiland für die "Eine-leichte-Körperverletzung-Freitaler"? So als Klare-Kante-Warnung à la heute Chemnitzer Luftgewehr, morgen Rüdesheimer Panzerfaust, nein danke! Oder mit anderen Worten: Wehret den Luftgewehren. Oder heißt es: Wehret die Luftgewehre? Und wieso eigentlich Plural, war doch nur ein einziges Luftgewehr, müsste also eigentlich heißen: Wehret das Luftgewehr. Und wieso eigentlich "wehret"? Also diese verstaubt anmutende et-Endung muss ja wohl nicht mehr sein, ist ja sozusagen gesprochene Fraktur, damit wird man bestimmt keine gefährlichen Luftgewehrnationalsozialisten wehren können. He, "wehren können", es geht also doch ohne altfränkischen et-Zopf, ulkig. Jedenfalls bin ich froh, dass ich kein Goldstück bin und Deutsch lernen muss, denn entsetzliche Vokabeln wie Hochsicherheitsgerichtsgebäude oder Luftgewehrnationalsozialisten würden mich beim Lernen zweifellos restlos plemplem machen, da hülfe auch kein VHS-Kurs. Ach herrje, "hülfe", das klingt ja wie Luther auf Doppelkorn, das endet wohl nie mit diesen altertümlichen Worten, oh je "endet", schon wieder ein et-Zopf, also ich höre jetzt auf.
Die Sentinelesen bringen jeden Fremden um, der in ihr Land eindringt.
Ist das nicht ein Verstoß gegen Dingsbums?
Wir sollten sofort H. Maas dort hinschicken, um zu protestieren.
Von den Sentinelesen lernen heißt siegen lernen!
Antwort: Heiko Maas droht mit Streichung der Entwicklungshilfe.
Für Merz kommt es jetzt ganz dick. FAZ: Merz warb für eine Berliner PR-Agentur, die auch den saudischen Kronprinzen betreut. Das wird das Ende von Merz sein (falls nicht noch ein Foto von Claudia Roth und dem saudischen Kronprinzen auftaucht).
Herr Zeller, welche Satiriker berät denn die deutschen Medien bei der aktuellen Merz-Berichterstattung?
Die WeLT: Vor 14 Jahren hat ein Obdachloser am Berliner Ostbahnhof den verlorenen Laptop von Friedrich Merz gefunden und abgegeben. Er empört sich heute, dass er als Dank nur das Buch von Merz mit Widmung erhalten hatte.
Ich kenne das Problem sehr gut: Letzte Woche hatte ich die verlorene ZZ in München am Stachus gefunden und sie an die ZZ zurückgegeben. Sie war ganz durchnäßt und ich habe sie sogar nich getrocknet. Wo bleibt die Anerkennung? Kommt diese erst in 14 Jahren?
Übrigens, Frau Kramp-Karrenbauer sollen vor 9 Jahren beim Kochen Kartoffeln angebrannt sein. Der Rauch zog durch das ganze Haus. Der Kanarienvogel Angela ging ein. Warum schweigen hier die Tierschutzmedien?
Und Spahn soll sich damals im 1866er Krieg geweigert haben, den linken Ärmelknopf seiner Uniform nicht wieder anzunähen. Ein Skandal hoch drei.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
30. März 2026
Buckelwalbeauftragter der Bundesregierung fordert mehr Einsatz im Kampf gegen Sandbänke
Im Superwaljahr laufen die Gemüter heiß. «Sandbänke werden zur Gefahr für Walmanipulation», warnt der Buckelwalbeauftragte und mahnt vor Einsparungen an der falschen Stelle. «Ein Erstarken der Sandbänke würde den Falschen nützen und Treibsand auf das Watt der Demokratie spülen», so seine Analyse.
Caren Miosga erhält Drohnenabwehrschirm
Caren Miosga muss in schusssicherer Weste moderieren, jetzt hat sich die unbestätigte Gefahrenlage noch weiter verschärft. «Das Patriarchat ist zu allem fähig, wie die anwaltlichen Angriffe gegen die Sendung zeigen», sagte sie der ZZ. Der Ort der Aufzeichnung muss geheimgehalten werden, damit die Sendung schon produziert wurde, wenn die Zuschauer den Bildschirm bewerfen.
Fälle mit Prominenten sind nun mal relevanter
Die gespielte Aufregung darüber, dass nur die Fälle mit prominenten Personen interessieren würden, kommt wenig überraschend aus der Ecke der Nichtprominenten. Die Aufmerksamkeit gilt nun einmal den Prominenten, darum sind sie genau das: prominent. Die Massen, die sie mobilisieren, repräsentieren alle, was man von den Unprominenten weder verlangt noch erwartet.
Lars Klingbeil bringt Männersteuer ins Spiel
«Die Union verharrt in ihrer Blockadehaltung, da will ich die Tür aufmachen und die Männer an ihre Verantwortung erinnern», sagte Finanzminister Klingbeil auf dem Empfang von «Catering für Vielfalt», worauf Applaus aufbrandete. Friedrich Merz plant, eine ähnliche Veranstaltung zu veranstalten, um inhaltlich gleichzuziehen und die Hefte des Handelns wieder in die Hände zu nehmen. Für den aktuellen Tatort, der dieses Thema aufgreift, dürfte seine Initiative jedoch zu spät kommen.
Familienministerin verwechselt Religionen und gratuliert zum Palmsonntag
Einen Happy Palmsonntag wünschte die Familienministerin im Namen ihres PR-Teams unter ihrem Klarnamen auf Social Media. Dank der Meldestellen konnte aufgeklärt werden, dass es sich um eine Verwechslung handelte. «Ich bedaure, wenn religiöse Gefühle verletzt wurden oder gefühlte Religionen», schob sie nach und erklärte gegenüber der ZZ, Palmen klingen eben gar nicht nach was zum Aufarbeiten, so dass es zu der Fehleinschätzung kam.