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Tatsächlich ist das Dreirad wohl umgefallen, weil niemand da war, der mit der Schubstange lenkte.
Das zu schreiben, wäre aber die nächste Diskriminierung und das kann niemand wollen.
Gleich welches Amt Margot Käßmann ausübte, was sie auch machte und tat, stets als Botschafterin Martin Luthers, ihres »großen Vorbildes«. Von Luthers Geist beseelt forderte sie z. B. 2016: »Wir sollten versuchen, den IS-Terroristen mit Liebe zu begegnen.«
Nach ihrer Frühpensionierung und Verabschiedung als Herausgeberin der evangelischen Monatszeitschrift »chrismon« (mein Anti-Schuppen-Shampoo aus dem Reformhaus heißt so ähnlich) wurde es still um sie – wohltuend still.
Aber einer »Welt, die aus den Fugen geraten ist« (Steinmeier), mit Ruhestand zu begegnen, ist nicht margöttliche Bestimmung. Sich die Welt in die Fugen zu saufen, auch nicht.
Margot Käßmann hat eine eigene Zeitschrift herausgebracht, in der sie »Persönliches und Politisches« kundtut, um die Welt im Sinne Luthers neu zu befugen. Warum Print? Warum twittert und postet sie nicht das, was sie zu sagen hat, wie andere auch? Sie antwortet, wie anders auch, mit Luther. Dem Nachrichtenportal »nordbayern.de« sagte sie, Luther würde »sicher genau hinschauen und fragen, wie sozial die sogenannten sozialen Medien wirklich sind«. Mit anderen Worten, auf asoziale Kommentare auf Hatersprech hat sie keinen Bock. Wie »Luther war ein Lutscher!«, »Halts’s Maul, alte Schnapsdrossel!« oder »Drum soll hier zuschmeißen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und gedenken, dass nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann denn eine aufrührerische Käßmann.«
Nebenbei bemerkt, »Träum ich von Martin fromm und keusch, wird mir im Schlaf die Pflaume feucht«, hat Margot Käßmann nie gesagt.
Welchen Titel trägt ihr neues Blatt? »Alles in Luther«? »Luther bei die Fische«? Nein! Es heißt: »Mitten im Leben«. – Gab es das nicht schon mal? Wikipedia weiß die Antwort: »„Mitten im Leben” war eine mehrmals täglich ausgestrahlte Pseudo-Doku des Fernsehsenders RTL. Die Sendung ist aufgrund von schwachen Quoten abgesetzt worden.«
Ein gutes Omen. Amen.
Der Schelm, der Schlechtes dabei denkt 19.03.19
Seite 736
Im unserer demokratischen Presse steht zu lesen: "Nationalmannschaft spielt erstmals in genderneutralem Stadion". Dazu das Bild einer Regenbogen-Eckfahne am Spielfeldrand. Zum Glück gegen eine so sensible und feinfühlige Nation wie Serbien, deren Fans werden das sicher zu würdigen wissen. In den Kommentarspalten mutmaßen sie, Katar werde da bei der WM sicherlich gleichziehen. Ich stoße da aber an meine kognitiven Grenzen: welches Geschlecht hatte ein Stadion denn vorher? Das Wort ist ein Neutrum, Stadion*innen gibt es nicht. Und wie teilt ein Fußballstadion mit, daß es sich vorher diskriminiert gefühlt hat? Ist ein Trans-Stadion ein solches, das sich für ein Eishalle hält? Ein Bällchenbad im falschen Körper? Ich komme nicht mehr mit.
Der Spiegel vermeldet:
„Wer erstach Daniel Hillig? Der erste Zeuge im Chemnitz-Prozess kann darauf keine konkrete Antwort geben. Aber womöglich müssen Schöffen und Richter bald sagen, ob sie Mitglieder der AfD sind.“
Ja, das sind die richtigen Prioritäten. Davon abgesehen, ich bin leider kein Wahrsager, aber wetten kann man ja. Ich wette also darauf, dass dort irgendwer 2 Jahre auf Bewährung bekommt und irgendein anderer ein halbes Jahr auf Bewährung. Und in der Tat, die Buben haben eine 2. Chance verdient, außerdem kann sowieso nichts bewiesen werden, oder nur ganz wenig.
Also ich vertraue zu etwa 100% den Leserbriefschreibkräften hier im Backstagebereich, denn sie schreiben mal dies oder das, und das ist auch manchmal ganz nett zu lesen, was die da so hinschreiben. Das muss ich hier ja mal sagen dürfen. Herrn Zeller, den selbsternannten Superstar da vorne auf der Titelseite - weil dort erlaubt er ja nur sich was zu schreiben - vertraue ich kaum, bis geht ja gar nicht.
Seite 4022
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8. Mai 2026
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Was, wenn alle Provokationen schon gemacht wurden? «Dazu kommt es nie, nur mir fällt im Moment keine neue ein», gesteht die örtliche Künstlerin im ZZ-Gespräch. «Wenn ich sehe, was bei der Biennale geleistet wird, da bin ich schon beeindruckt und fühle mich angeregt, ich weiß bloß nicht wozu», so ihr Befund. Aber Schaffenskrisen sind dazu da, überwunden zu werden.