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zu Seite 1843 


          Seite 4016          

Prof. Raban Rübenreiber
01.01.19
Seite 700

 

Die als solche zumeist unterschätzten kalendarischen Kryptoantagonisten Silvester und Neujahr prälieren zu unser aller Überraschung immer wieder relotiös, so dass wir an jener kafkanten Nahtstelle zwischen einer protastischen Submergel und einer beinahe schon gänseblümerant zu nennenden Anakataraxe gehalten sind, alle unsere Anstrengungen auf eine möglichst konjunkte, wenn nicht konjunktive Atrition der beiden so ungleichen Generasten zu verwenden, wobei uns keine Kapriziolette zu virgil sein sollte, um nicht freudig co-atritiert zu werden. Denn vergessen wir nicht: Das Wohl unserer Nachkommen lässt sich nicht telekranieren. Es ist plutobanal, und daher liegt es allein an uns, ob es auch hinreichend orthokalyptisch sein wird.

 

Schuppe aus dem Auge
01.01.19
Seite 700

 

Von ganzem Herzen, für alle hier freundlich gewogen mitlesenden Zeitgenossen, ein glückliches und gutes Jahr 2019!

 

Angela Dorothea M.
31.12.18
Seite 700

 

Es ist mein Verständnis als Ihre geliebte und von allen verehrte Führerin, daß unsere ZZ von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft lebt, daß die Leserbriefschreiber alles in ihrer Macht Stehende für den inneren Frieden und den Zusammenhalt dieser einzigartigen Seite tun. Daß sie sich immer wieder prüfen, was sie auch ganz persönlich dazu beitragen können.

Geradezu sinnbildlich dafür sind für mich die Bilder, die uns unser dieser äh Astronaut in den letzten Monaten von der internationalen Raumstation ISS geschickt hat. Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben: Auf Naturgewalten wie die lustigen Fangspiele kürzlich in Amberg, äh und mit denen wir Menschen leben müssen; auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, die in diesem ungewöhnlich trockenen Sommer (besonders im Osten Deutschlands (!) von da oben aus dem All ganz BRAUN statt grün aussahen. Meine Lieblingsfarbe ist Grün.

Prösterchen!

 

Poeta nocturnus
31.12.18
Seite 700

 

Zahlenspiel und Zahlenernst.

Die Sieben und zwei Nullen dran –
da sieht man, was der Zeller kann.
Ein bißchen weiter noch getrieben,
und er mutiert zu Null-Null-Sieben.

 

Bundesfressekonferenz
31.12.18
Seite 700

 

Relotius als neuer Sprecher der Bundeskanzlerin bestätigt. Seibert übernimmt das Heute Journal. Kleber geht zum „Spiegel“, um nach dem Relotius-Desaster wieder sachliche und faktenorientierte Berichterstattung beim Spiegel umzusetzen. Ein echter Neuanfang tut Not, um das Vertrauen in die Zunft wieder zu stärken, sowie humanoiden und botgetriebenen Fake-News ein Ende zu setzten.

 

Dieter D. D. Müller
31.12.18
Seite 700

 

... gratuliert genauso ergriffen wie alle hier, mein Heulschrank sei Zeuge. Dass die Männer das noch in 2018 gepackt haben! Wahnsinn. Frauen hätten's nicht geschafft, so viel ist sicher. Die hätten wieder bloß "Wir schaffen das" gesäuselt und dann – nix.

Männer, macht euch klar: Dieses Konstrukt namens ZZ schenkt uns ein WIR. Hier sind wir wieder wer, egal ob wir Werktätige, Leser oder Leserbriefende sind. Seien wir dankbar dafür. Ich gehe schon mal mit gutem Beispiel voran.

Ansonsten: Guten Rutsch!

 

Ton
31.12.18
Seite 700

 

Auch von mir alles Gute zur 700sten Ausgabe der ZZ-Steuerbord. Erst habe ich mich geärgert, dass ich nicht zur ZZ-Sause der Örtlichen Typen konnte, aber beim Betrachten des Sausefotos schwoll mein Ärger ab, denn da waren offenbar wirklich nur Örtliche Typen, keine einzige Örtliche Maid. Sorry, aber so weit bin ich noch nicht.

 

Reinhard Pantke
31.12.18
Seite 700

 

Wenn 1000 voll sind kommt aber ein großformatiges Buch mit stabiler Fadenbindung. Oder?

Antwort:
Fäden sind zu teuer.

 

Günter Wall-Raffzahn
31.12.18
Seite 700

 

Auch ich gratuliere der ZZ zur 770sten! Das war vielleicht klasse, wie die Genossinnen und Genossen Drucker, Setzer, Grafiker und Redakteure diese Ausgabe noch vor 2019 abgeschlossen haben. Ich war undercover dabei, mein neues Buch mit dem Bericht können Sie bald kaufen. Es lief alles vorschriftsmäßig.

Herr Zeller, wie grau wäre unser Alltag ohne Sie und die ZZ!

 

Rainer Marie Wölkle
31.12.18
Seite 700

 

Auch von meiner Eminenz aus die herzlichste Grussbotschaft zur Ausgabe 700. In meiner Silvesterpredigt habe ich gesagt, dass der zunehmende Nationalismus schon im Neuen Testament das Ende von Europa bedeutete, weil die judäische Volksfront gegen die Volksfront von Judäa keine Ruhe gegeben hatte. Das war staatsgefährdend für unseren damals geliebten Kaiser Augustus Octavian. Die Mitchristen bei den Grünen und der SPD wissen gar nicht mehr, was für die ZZ auf dem Spiel steht. Die ZZ ist ein Friedensgarant, an den ich mich schon so richtig gewöhnt habe. Wir müssen gegen die Abschottung der anderen Medien und für eine freie ZZ beten, notfalls auch mit dem militärischen Arm der Zivilgesellschaft, dem Schwarzen Block.
Auch braucht der Kontinent Menschen, „die sich lieber wieder in einer Volkspartei gestaltend engagieren, statt sich zynisch in Twitter oder anderen Social-Media-Debatten zurückzulehnen“. Deshalb lade ich alle Twitter-Benutzer ein, ihren Account zu schließen und die ZZ zu lesen. Auf die kommenden 700 Ausgaben (die 888.ste wird mit Sicherheit übersprungen), prosit!

 

          Seite 4016          




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