Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
aus der zdf-Psychoklinik:
Ich darf nun doch an der Europawahl teilnehmen.
Meine Betreuerin Kathrin hat mir aufgeschrieben, was ich sagen soll: 'Ich freue mich!'
Die FAZ vermeldet:
"Urteil des Verfassungsgerichts : Menschen mit Betreuung dürfen an Europawahl im Mai teilnehmen. Menschen mit gerichtlich bestellter Betreuung dürfen auf Antrag bereits an der Europawahl am 26. Mai teilnehmen."
Das sind gute Nachrichten, denn das bedeutet, dass erstmals sogar ZZ-Leserbriefschreiber an einer Wahl teilnehmen düfen. Ich werde die SPD, die NPD oder die Tierschutzpartei wählen, weiß ich noch nicht genau. Schade, dass es keine Penispartei gibt, die hätten meine Erststimme sicher.
Bundeskanzlerin Merkel beweist ihren Humor und bietet dem Französischen Staatspräsidenten Macron ihre Hilfe beim Wiederaufbau von Notre Dame an. Eine besondere Spezialität sei die Brandschutztechnik, wie sie vom Berliner Flughafen her wisse, so Merkel zu Macron, der vor Lachen nicht mehr gerade stehen konnte. Merkel weiter: "Wir würden dann die Hilfsgüter mit dem Regierungs-Airbus einfliegen lassen und sagen Ihnen zu, dass diese dann ab 2025 zur Verfügung stehen."
Dr. Kay Kniffel, ARD-Aktuelle Kamera 16.04.19
Seite 751
Der NRW-Ministerpräsident Laschet kritisierte unsere Bericht-Nichterstattung zum Brand der Kirche Notre Dame de Paris. Die ARD habe statt eines Brennpunkts (sic!) lediglich Tierfilme gesendet. Hier stellen wir klar:
1) Aus Respekt vor dem Großbrand haben wir uns gegen den Brennpunkt entschieden.
2) Es handelte sich lediglich um ein Ereignis von lokal begrenzter Tragweite. Paris ist nicht Berlin und deshalb fällt das nicht in den Zuständigkeitsbereich von ARD-Aktuell.
3) Wir haben am Dienstag Morgen in NDR tatsächlich darüber berichtet. Eine Freundin einer NDR-Redakteurin machte gerade in Paris Urlaub und wir haben diese kurz angerufen und gefragt, ob alles in Ordnung sei, was diese bejahte. Insofern haben wir uns nichts vorzuwerfen.
4) Wenn es eine Moschee gewesen wäre, hätten wir natürlich berichtet. So aber verbietet es der Respekt vor unseren islamischen Zuschauern, dass wir nicht über eine Kirche so ausführlich berichten können.
5) Alle unsere zuständigen Mitarbeiter sind seit dem 1. April im Eierfesturlaub und sind erst wieder ab dem 1. Mai aus dem Eierfesturlaub zurück. Sie machen einen anstrengenden job und haben eine Pause verdient, nachdem sie bereits am 15. Februar aus dem Winterfesturlaub zurückgekehrt waren.
Frau Göring-Goebbels hat recht. Wir brauchen nachhaltigen Klimaschutz. Da müssen die Kirchen eben auch ihren Beitrag leisten. Daher: Schließen wir alle Kirchen für den Klimaschutz und brechen wir sie ab!
Die Kirche Notre Dame de Paris hat es wieder einmal gezeigt: Alte Kirchen sind tickende Zeitbomben, die zu explodierenden Zeitbomben werden und das Klima nachhaltig schädigen, wenn sie einmal brennen. Deshalb fordern wir Grünen eine sofortige Schließung aller Kirchen und deren Abbruch, damit erst gar keine Brandschutzmaßnahmen notwendig werden, damit diese dann nicht zu klimagefährlichem Feuer führen. Kardinal Murx hat mir auch schon seine Zustimmung signalisiert und Kardinal Kellner (oder heißt er Koch) ebenfalls. Lasst uns statt Notre Dame ein Haus des Klimas aufbauen - eine neue Klimakathedrale. Der "Umbau" der Gesellschaft geht manchmal schneller als man denkt.
Seite 3985
Spenden Sie, soviel Sie wollen ohne Gegenleistung.
oder per Überweisung an Bernd Zeller
DE59820400000266931500 BIC: COBADEFFXXX
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
6. Mai 2026
Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.
Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.
Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.
Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.
Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.