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zu Seite 1862 


          Seite 3954          

WunschBert
16.05.19
Seite 764

 

Zur Eurovision: Ich finde, die Kanisterköppe von der Insel dürfen gar nicht mehr mitmachen, wo sie doch vom schönen Europa nichts mehr wissen wollen. Und im Fußball gehört so eine undankbare Nation auch gleich aus Champions- und Europa (!)-Liga geworfen, da stören diese Dauer-Finalisten sowieso. Dann begreifen sie vielleicht endlich mal, dass eine Politik der Abschottung zum Scheitern verurteilt ist!

 

ZZ-Senior-Influencter
16.05.19
Seite 764

 

Disco, Song-Contest, Tatort und irgendwas mit Tanzen... das sind heute alles Themen, die ich schon längst hinter mir gelassen habe. Bleibt noch das blinde rechte Auge von den Juden. Da kann ich denen auch nicht helfen. Da müssen die jetzt durch.

Ich bin übrigens einer von den etwa 400 Senior-Beeinflussten. Der Senior-Typ in den Videos ist mir echt sympathisch. Vor allem sein breites Grinsen am Anfang und Ende (A & O sozusagen) finde ich köstlich (und vor allem die Übergänge vom O zum A, wenn man sich die Videos hintereinander reinzieht).

Jetzt muss ich mal googeln, ob dieser Songtest schon vorbei ist oder erst noch kommt. Sind diese Siegertitel nicht alle irgendwo geklaut? Der ESC ist doch so eine Art Resteverwertung oder habe ich da was falsch verstanden?

 

Schritte
16.05.19
Seite 764

 

Die Zeit vermeldet:
"Inselkonferenz will Ausverkauf stoppen. Deutschlands Inseln haben zwei gravierende Probleme: den steigenden Meeresspiegel und hohe Wohnraumpreise. (…) Die Insulaner sorgen sich um die steigenden Immobilienpreise. Der Kauf von Häusern und Wohnungen wird auf den Inseln immer teurer."

Seltsam, diese Inseln werden zwar angeblich bald wegen des menschengemachten Meeresspiegelanstiegs untergehen, aber trotzdem wollen sich immer mehr Leute für teuer Geld da einkaufen. Na, die Reichen lesen wohl keine ZEIT, anders ist es nicht erklärbar. Und wie sagte vor über 100 Jahren Liliencron zur Neigung der Nordsee, Nordseeorte inkl. Immobilien zu verschlingen, und das auch noch binnen weniger Tage und sogar ganz ohne menschengemachten Meeresspiegelanstieg:

"Heut bin ich über Rungholt gefahren,
Die Stadt ging unter vor fünfhundert Jahren."

Antwort:
Meeresgrundstücke sind Objekte in bester Lage.

 

Antonio Amadeo Abmahnung e.V.
16.05.19
Seite 764

 

Die Frage:
"Warum sind die Juden auf dem rechten Auge blind?"
ist bereits per se antisemitisch und voller Hass.

Sie verstossen somit gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und werden zu einer Strafe in Höhe 50.000.000 € verurteilt.
Überweisen Sie den vollständigen Betrag bis zum 31. Mai auf unser Lichtensteiner Bankkonto andernfalls erfolgt Zwangspfändung!

Hochachtungsvoll
Annetta Kahane
1.Sekretärin des Rates der Antonio Amadeo Abmahnung e.V.

 

Dummer Leser
15.05.19
Seite 764

 

Dass jetzt schon altlinke Schwuchteln Herrn Zeller zujubeln, finde ich - beeindruckend.

Antwort:
Sind ja nicht alle so.

 

Experte
15.05.19
Seite 764

 

Die Rechten (= die im Unrecht sind) hassen Europa so stark, dass sie den Jungeuropa-Verlag gegründet haben. „Jung“ ist bei denen ein Geheimcode und steht für „Gegen“.

 

Gefolge
15.05.19
Seite 764

 

@GP: "Nur sehr wenige sind ihrer Frisur über Jahrzehnte treu geblieben: Tony Marshall, Roberto Blanco, Günter Netzer und - äh - der vierte fällt mir nicht ein."

Der Vierte ist natürlich Ron Wood und Tina Turner, und da es sich letzlich um die gleiche Frisur handelt, zählen beide nur als eine Frisur.

Antwort:
Telly Savalas nicht zu vergessen.

 

grüner
15.05.19
Seite 764

 

ohne ZZ wäre der blick in die nachtichten der 6 deutschen medienkonzerne (ÖR plus 5 größte Verleger) nicht zu ertragen.

so herrlich wie hier in der ZZ der haltung der journaille der spiegel vorgehalten wird

ganz große satire und das sag ich sls altlinke schwuchtel

 

GP
15.05.19
Seite 763

 

Nur sehr wenige sind ihrer Frisur über Jahrzehnte treu geblieben: Tony Marshall, Roberto Blanco, Günter Netzer und - äh - der vierte fällt mir nicht ein.

Antwort:
Danke.

 

Demokratische Wahlen
15.05.19
Seite 763

 

haben den Zweck Politiker gewaltfrei auswechseln zu können - aber nur theoretisch. In der Praxis ist das gar nicht nötig. Deshalb nennt man Wähler, die eine andere Politik haben wollen, „Protestwähler“ oder irgendwas mit „rechts“.

 

          Seite 3954          




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6. Mai 2026

Bundespresseamt verhängt Nachrichtensperre über den Kanzler
Genehmigungen für Berichte über Ereignisse mit dem Bundeskanzler werden nur noch in Ausnahmefällen erteilt. Zu diesem scharfen Schwert der Informationsfreiheitssicherung greift das zuständige Amt, um antidemokratischen Instrumentalisierungen einen Riegel vorzuschieben. Der Journalistenverband begrüßt die Maßnahme und spricht von einem klaren Zeichen gegen Desinformation und Groll.

Zum Schutz vor parlamentarischen Remis-Situationen: Bundespräsident unterschreibt Entmächtigungsgesetz
Eine Patt-Situation bei Wahlergebnissen, die sich in Parlamentssitzen niederschlagen, ist nicht mehr undenkbar, und dann heißt es Remis, wenn jede Rochade gezogen wurde. Damit die Demokratie keinen Schaden nimmt, wird sie gegen solche Lagen gewappnet. Die Parlamente verlieren die Zuständigkeiten, Gesetze zu beschließen und Ministerpräsidenten zu wählen, sowie viele weitere Aufgaben, die dann in den bestehenden Ausschüssen oder in Fachkommissionen fortgeführt werden. Die Entmächtigung der Parlamente schützt vor der feindlichen Übernahme, die von den Wählern gar nicht gewollt sein kann, aber beim Wählen kennt ja noch niemand das erschreckende Ergebnis.

Mit der Wiederwahl von Jens Spahn ist ein klares Zeichen gesetzt
Na bitte, möchte manch einer ausrufen, die CDU-Fraktion kann Wahl. Doch bei näherem Hinsehen bleibt ein bitterer Beigeschmack, der sich nicht so leicht von der Zunge wischen lässt. Hier haben mal nicht solche Portale dagegen geschossen. Dann trauen sich auch die Abgeordneten der eigenen Fraktion. Schöner wäre gewesen, sie hätten klare Gesichter gezeigt gegen versuchte Querschüsse aus den Medien vom Rand. Ob sie so weit sind, lässt sich nun nicht feststellen.

Was Arzt-Serien verschweigen
In Arzt-Serien ist der Doktor derjenige, der bei der Genesung der Patienten die entscheidende Rolle spielt und trotz persönlicher Probleme immer für sie da ist. Was die persönlichen Probleme angeht, ist es meistens viel schlimmer, die Krankenschwestern sind auch nicht mehr, was sie mal gewesen sein sollen, und Patienten nerven nur. Darum plant die Koalition eine Entlastung der Ärzte von den Patienten. «Das wird der große Wurf der Reformen», heißt es aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage der ZZ.

Quellen: Internet ging eben noch
Dass das Internet nicht geht, kann eigentlich gar nicht sein. Zu dieser eindeutigen Einschätzung kommen Experten. Denn: «Eben ging es noch», wie sie übereinstimmend feststellen. «Vielleicht war der Neustart keine gute Idee, der hat es womöglich nur noch schlimmer gemacht», so eine Vermutung. Neustarten ist eben kein Allheilmittel und nicht einmal eine einfache Lösung, wie sich erneut zeigt.

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