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Stuttgart wird bald mehrere Zehntausende Arbeitslose gewinnen, wenn Daimler die Motorenproduktion dicht macht und die Leute auf ihre "Anschlussverwendung" im VEB Elektrogrün Untertürckheim warten.
@Geheimnis: Das stimmt. Stuttgart wird gewinnen, und sei es nur die Erkenntnis, dass die Grünen gedacht haben, Frau Rackete und Herr Bischof Bedford-Blitz würden mit ihrem Schifflein nur junge Freunde vorbeibringen, die taz lesen, Müsli essen, Wollpullover stricken, Rad und Bus fahren, irgendwann mal die Grünen wählen, Energie sparen, Feministinnen lieben und im Bioladen zu den doppelten Preisen einkaufen würden.
Stattdessen kamen junge Männer, die einen Sportwagen haben wollen, ein teures Händy, anständig Grillfleisch, Jeans aus Edelproduktion, gelernt haben, Frauen zu verachten und bei Aldi in Plastiktüten einkaufen wollen.
Stuttgart wird diese Erkenntnis gewinnen. Und das ist gut so! Und den Grünen scheint's langsam zu dämmern, dass sie sich vertan haben. Ich muss sagen, ich freu mich... um mit Stefanie von Berg zu sprechen.
Köln (rot), Hamburg(rot), Freiburg (grün), Stuttgart (grün) schließen sich zum bunten Städtebund zusammen. Tübingen (blaugrün) will sich nicht so recht anschließen.
Roy Black und Roberto Blanco haben nie ein Duett gesungen, jedenfalls nicht in der ZDF Hitparade. Dort traten zum Beispiel Cindy und Bert auf. Roy und Roberto hätten auch ein tolles Paar abgegeben,
aber weder bei DTH noch bei Ilja Richter konnte man die beiden zusammen bewundern. Dabei waren die genannten Sendungen doch angeblich immer ihrer Zeit voraus. Ein weiterer Hournalistenfake?
Stuttgart +++ Der neue Schwaben-Ballermann !!! +++ Party jetzt. Stuttgart bleibt bunt ! Mannheim wird als nächstes bunt!
Blitzinterview mit Henryk M. Broder zur Lage in Stuttgart 22.06.20
Seite 941
ZZ-Klartext: Wie geht eine demokratische Landeshauptstadt mit sich aufschaukelnden Partygängern um – gibt es eine Lösung?
Broder: Erstens glaube ich, dass es eine Lösung gibt. Zweitens müssen die notwendigen Gefährderansprachen am Anfang durchgeführt werden, und hier sind am Anfang alle unnötigen Dummheiten begangen worden. Der Schriftsteller Max Frisch hat gesagt: «Wir haben Partygänger gerufen, und es sind Menschen gekommen.» Man hat sich nicht überlegt, dass sie Menschen sind, die Bedürfnisse und auch Familien haben. Am Anfang war es, glaube ich, gar nicht böse gemeint. Es war einfach schlichte Gedankenlosigkeit.
Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur in Stuttgarts Partyszene nicht mehr zu halten ist. Je eher die Stuttgarter das einsehen, desto besser. Einige Partymeilen sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.
ZZ-Klartext: Heisst eine farbige Partyszene, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?
Broder: Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass die Partymeile zu existieren aufhört.
ZZ-Klartext: Würde man Stuttgart als Ganzes auf die Couch legen, käme man wohl schnell darauf, dass es auf vielen Ebenen ein schlechtes Gewissen hat. Haben die Leute hier deswegen Angst?
Broder: Ja, das wird kaum diskutiert, obwohl es ganz wichtig ist. Ich fürchte, Sie haben vollkommen Recht. Ich glaube nicht, dass das Schuldgefühl sehr ausgeprägt ist. Aber es gibt eine Stuttgarter Ahnung, dass wir sehr lange Party machten, während andere von der Party gar nichts wussten, und dass unser Suff etwas mit ihren Entzugserscheinungen zu tun hatte. Dieses Bewusstsein ist schon da, unausgesprochen, subkutan, auf einer Ebene, die man politisch nicht beschreiben kann, auf der man aber trotzdem aktiv ist.
ZZ-Klartext: Es ist also kein ideologischer Streit, sondern es geht ums Überleben?
Broder: Es ist auch ein ideologischer Streit. Es geht auch darum, diese Partymeilen aufrechtzuerhalten. Dies kann man aber nicht mit politischen Konzessionen tun, etwa wenn damals Schröder hinging und sagte, es war verkehrt, bauchfrei und Minirock zu erlauben und nicht auf die Gefühle Rücksicht zu nehmen. Ich habe noch keinen arabischen Politiker erlebt, der gesagt hätte, man müsse auf die Gefühle der Stuttgarter Rücksicht nehmen, also räumen wir mal mit diesem Kopfabschlagen im Internet auf.
ZZ-Klartext: Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Stuttgarts Partyszene als Regeneration. Ist das die Chance?
Broder: Ja. Die Partyszene wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die Stuttgart überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es seine Feierkultur aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Stuttgart aufgeben, aber ich würde ungern das feiernde Stuttgart aufgeben.
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Das Originalinterview das als Vorlage für diese Satire diente: https://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm
Seite 3852
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30. Oktober 2026
Berlin: Nichtterrorisiervereinbarung
Der Weg ist frei, die Koalitionsbildung aus den feuchten Tüchern heraus in die trockenen zu bringen. Die Regierende Bürgermeisterin kann ohne Angst, sie und ihre Familie könnten Betroffene von Terror werden, die Amtsgeschäfte aufnehmen. «Damit sind wichtige Stellschrauben gesetzt», sagt Hape Kerkeling der ZZ.
Angst vor Rache des Böhmermann-Milieus: ZDF-Intendant abgetaucht
ZDF-Intendant Himmler hat sich an einen unbekannten Ort abgesetzt. «Es ist nicht der Panik-Bunker unter dem Lerchenberg, der für solche Fälle eingerichtet ist, aber noch nie benutzt wurde», heißt es in einer Mitteilung der Sendeleitung an die ZZ. Das macht die Sache sehr rätselhaft, aber so richtig interessiert es auch niemanden.
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Auf seiner Auslandsreise bekommt der Kanzler die nötigen Impulse. «Wir haben so viel Luft nach oben, um die uns der Rest der Welt beneidet», sagte er der ZZ-Korrespondentin in Asien.
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Halloween-Umzüge werden immer öfter zum Ausgangspunkt für fliegende Flaschen, Brände und Plünderungen. Die Polizei steht vor der Herausforderung, nicht zur Eskalation beizutragen. «Die Schere zwischen Süßem und Saurem klafft immer weiter, daraus ergeben sich Spannungen, die sich im Rausch der Dunkelheit entladen», stellt eine Studie des Kriminologen Pfeiffer fest, die für Freude darüber sorgt, mal wieder was von ihm zu hören.