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Habe eben im spiegel.de gelesen:
„Gedenken an das Kriegsende. Es gibt keine Endlösung von der Geschichte“.
Da dachte ich, au weiha, was für eine Wortwahl, wenn auch sehr anschaulich, das muss man zugeben.
Hatte mich aber verlesen. Tatsächlich stand da:
„Gedenken an das Kriegsende. Es gibt keine Erlösung von der Geschichte.“
War ich beruhigt! Habe sofort 50 Euro ans Linksmühlen-Hilfswerk gespendet, das gibt mir zwar keine Erlösung von der Geschichte, aber doch für ein paar Tage etwas erträglichere Schuldgefühle. Die Klimaschuld betrifft das allerdings leider nicht, die drückt natürlich trotzdem sehr, aber was will man machen, man kommt nicht heraus aus der Geschichte.
Hurnalist (m), auch –> Medienwichser, –> Faker oder –> Regierungsblinddarm bzw. -prostituierter, ist ein Beruf aus der Gruppe der –> unehrlichen Berufe. Die Ausbildung erfolgt nur noch –> online per –> Twitter und berechtigt zur öffentlichen Demonstration von –> Meinungseinfalt, die jedoch grundsätzlich –> links sein muss. Abweichungen oder Zuwiderhandlungen werden schwer sanktioniert (meist durch Angriffe der –> Antifa, vgl. auch –> Magnitz-Effekt), während berufskonformes Verhalten mit der Teilnahme an –> Bundespressekonferenzen bzw. -bällen belohnt wird, ferner mit –> Preisen (vgl. –> Relotius-Effekt). Zugangsqualifikationen zum Beruf des Hurnalisten sind nicht bekannt.
Jetzt habe ich mich wieder in einer rechten Wassermühle ertappt beim Mahlen der ZZ-Neuschöpfung "Hur_alisten". Ich habe das sofort mit "Nutt_alisten" assoziiert, wohingegen @Hast eher "Hurra_nalisten" damit meinte, gell?
Daher die Frage: Was meint die ZZ damit? "Hur_nalisten" oder "Hurra_nalisten"
Der Arbeitskreis Ethik des Deutschen Presserats hat als Antwort auf die Krudisierung beschlossen, für den hurnalistischen Nachwuchs die Bezeichnung "Schreibstift" durchzusetzen und für Kollegen über 100 kg Körpergewicht "Kugelschreiber".
Das hat schon alles seine Richtigkeit mit Frau Gaschkes Empörung, denn die SPD ist mittlerweile strukturiert wie ein libanesischer Clan, und da erwarten die Clanmitglieder mit Fug und Recht Berücksichtigung für lukrative Versorgungsposten. Dies wurde erst Frau Gaschke verweigert (weiland in Kiel) und dann ihrem Herrn Gemahl, das Ergebnis ist natürlich Verbitterung. Das ist doch ganz normal.
PS.: Hurnalisten, hahaha. Habe Word sofort per Rechtsklick angewiesen, das Wort ins Wörterbuch aufzunehmen, man muss ja up to date sein. Prostinalisten hingegen dürfte leider etwas zu holprig sein, dafür hat es aber einen umständlichen akademischen Touch, immerhin.
Wemn die ZZ Bildredaktion, die offensichtlich einen guten Draht zur Nachbarin von schräg unten hat, diese noch rumkriegt und sie sich auf den Rücken legt, wird die Zahl der AbonenntInnen in ungeahnte Höhen steigen. Subventionen für die Zustellung eines sich den nackten Tatsachen und der reinen Wahrheit verpflichtenden Presseorgans,das unverzichtbar für den Fortbestand eines funktionierenden Wesens der Republik und überhaupt der Demokratie als Ganzes ist, wären überflüssig. Daran sollte man besonders am heutigen Tag noch erinnern dürfen.
Im Artikel "Rechtsruck bei der WeLT: Journalistin Gaschke tritt aus SPD aus" gelingt es der ZZ, sich auf den einzigen relevanten Austrittsgrund zu beschränken (Gaschke ist mit Hans-Peter Bartels verheiratet) und auf die Meldung aller angeblichen sonstigen Gründe zu verzichten. Somit schützt sie ihre Leser vor gefährlichen Fake News und meidet souverän die Falle sogenannter "Vielfalt" (hier: der Austrittsgründe). Stattdessen informiert sie ungeschminkt darüber, dass Gaschkes Austritt auf Einfalt beruhte.
Gesamtbewertung: ***** (vorbildlich demokratisch)
Empfehlung: Medienpreis des Deutschen Bundestages
Seite 3849
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2. Oktober 2026
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