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zu Seite 1914 


          Seite 3843          

Pérégrinateur
11.03.20
Seite 897

 

@Innerer Migrant:
Zum Thema „grüne Kartoffeln mit Viralschmand“ – vulgo Franfurter grüne Sauce – müssten Sie besser den Gastgeber hier fragen, denn ich meine mich zu erinnern, dass er dort redaktionelle Erfahrungen mit den Korrektscherzenden gemacht hat, die wohl alle vom Heiligen Dany durchs rotgrün geflutete Taufbecken gezogen wurden.

 

Lesbier
11.03.20
Seite 897

 

Seitdem ich mein Mail-Passwort verkramt habe, bin ich durch mit dem Spam. Jetzt müssen die afrikanischen Prinzen sich selber herbemühen.

 

Agora
11.03.20
Seite 897

 

Habe den Verdacht, dass der Herr Zeller der Redenschreiber des geschätzten Herrn Bundespräsidenten ist. Soviel Eloquenz wie seit seiner Inauguration war selten.

Antwort:
Da gibt es nichts zu schreiben.

 

Anschober
11.03.20
Seite 897

 

Lieber Bernd Zeller,

ich (Grüner) lese Deine Seite immer wieder mit großem Genuss. Das ist alles hier vom Allerfeinsten und der Beweis, dass es auch qualitativ hochwertige Satire von rechter/konservativer Seite geben kann uns muss. Durchaus satisfaktionsfähig mit Rether/Pelzig und anderen eher grünen Satiriker*innen.

Danke dafür.

Antwort:
Danke herzlichst,
aber rechts ist das nur aus linksextremer Sicht.

 

Ich
11.03.20
Seite 897

 

nzz.de vermeldet:
„Die Türkei hindert Flüchtlinge und Migranten nicht mehr an der Weiterreise. Damit erhöht Erdogan den Druck auf Europa.“

Ach wäre die Türkei doch schon vor vielen Jahren EU-Mitglied geworden, wie es z. B. Joschka Fischer damals stets gefordert hat. Denn dann könnte die Türkei die „Flüchtlinge und Migranten“ einfach zu uns durchwinken, das wäre so schön.

 

Apothekerin
11.03.20
Seite 897

 

"Wasser in Desinfektionsmittel" – geht das auch mit Vodka "Parlament"?
Nasdrovije!

 

Innerer Migrant
11.03.20
Seite 897

 

@Pérégrinateur
Zu diesen Brüsseler Eu-Waffeln ging mir soeben einiges durch die Waffel, metaphorisch gesprochen. Und zwar keineswegs doppelt gebratene Frites in Schokoladensauce, sondern eher eine Armenspeise von grünen Kartoffeln mit Viralschmand – darf man noch "Kartoffel" sagen in diesen Zeiten, wo der Tenor auf "Wir schaffen das" sozusagen in aller Munde liegt? – für die tapferen No border Borderliner.

 

Fan girl
11.03.20
Seite 897

 

Meine Schildkröte hat soeben 2000 Eier gelegt. Damit – und mit ein paar hundert Rap Songs meistere ich die Krise.

 

Pérégrinateur
11.03.20
Seite 897

 

Man hätte die Waffeln nicht zu „Europa“, sondern zu „Affrika“ umbenennen sollen, als kleine Hommage an alle Antidiskriminierungskämpfer, die sich dieserhalb an allem aggressiv reiben, so wie die leider weniger empörungsbereiten Katzen schmusend an den Hosenbeinen.

Dieses „Europa“ dagegen ist doch bloß wieder so eine perfide Anspielung auf den Evros, an dem angeblich Europa endet, während wir doch sicher wissen, dass es in Wirklichkeit die ganze Welt umfasst.

(Achtung, die letzte Aussage wird noch von einem theologischen Fake-News-Ausschuss in den Heiligen Schriften in Gerechter Sprache überprüft; es könnte also herauskommen, dass es umgekehrt herum in Wirklichkeit nie ein Europa gegeben hat. Ein solches Ergebnis der Prüfung wird am dann folgenden Termin von einer Gottesmaiden im Wort zum Sonntag verkündet. Obige Aussage dann bitte austauschen und diese ganze Klammer hier löschen, damit keine Spur des falschen Glaubens zurückbleibe und die Guten beirre.)

 

Gretas 12. Jünger
11.03.20
Seite 897

 

Eine leckere Kekswaffel mit Überzug aus weißer Schokolade könnte man ja "Polen" nennen.

 

          Seite 3843          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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