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Freunde. Genossen. Corona ist unser größter Feind, denn es bedroht unseren Endsieg und muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Dieses Biest kopiert schamlos unseren Marsch durch die Institutionen.
Deutschland ist nach all den durchgeknallten Merkel-Kanzlerjahren mittlerweile so unsäglich irre geworden, dass man eigentlich längst verzweifeln müsste, wenn, ja wenn es die ZellerZeitung nicht gäbe. Sie ist das beste Antidepressivum, das ich zur Zeit kenne (incl. des sympathischen ZZ-SENIOR-INFLUENCERs). Auch diese Seite (902) ist trotz ihres wie immer bitteren Kerns wieder zum Dauerschmunzeln bzw. Dauergrinsen geeignet. Ich habe keine Ahnung, wo der Autor seinen unbeirrbaren und unverwüstlichen Humor her nimmt, ich bin einfach nur dankbar dafür.
So, und nun wird es mal wieder Zeit für meinen Obolus.
Nachdem ich in der letzten Woche schon kein Toilettenpapier kaufen konnte – ich brauche es schon noch, da ich kein „Aktivist“ im Hambacher Forst bin und so schnell auch keinen Polizisten zur Hand hätte – bin ich auf die Idee gekommen, mir Küchentücher-Rollen zu kaufen, die es neulich in meinem Markt noch gab. Aber ach! Auf die Idee sind auch schon andere gekommen. Heute gab es weder Toilettenpapier noch Küchentücher. Daraus schließe ich, daß Toilettenpapier einen Wert hat, der weit über das Materielle hinausgeht. Ältere Semester, von denen es nicht mehr so viele gibt – und nach Meinung des Hochintellektuellen auf S. 902 auch nicht mehr geben sollte (Pardon, ich schweife ab) – erinnern sich noch gut an die Zeit der Zigaretten-Währung nach dem Zweiten Weltkrieg. Ich prophezeie nun, daß die Zeit der Klopapier-Währung kurz bevorsteht. Wenn Sie demnächst Klopapier sehen, greifen Sie zu! Sie müssen nicht gleich Spekulant werden, aber als Tauschobjekt taugt es allemal, wenn man etwas zum Überleben braucht. Alternativ können Sie auch Mundschutzmasken- oder Desinfektionsspray-Spekulant oder auf diese Weise Währungsreserven-Besitzer werden.
Antwort: Küchentücher funktionieren zur Selbsttäuschung, aber die lösen sich im Spülwasser nicht auf wie das Toilettenpapier.
Nchdem sich unsere geliebte Führerin Kim Yong Merkel im Kreise ihrer Lieben beim alltäglichen Einkauf vor vollen Regalen mit nur zwei Rollen Klopapier im eigenen Einkaufswagen hat fotografieren lassen, zeigt die Gottgleiche sich nun im Kreis ihrer Lieben beim Coronatest.
Selbstverständlich wird sie diesen auf Anhieb bestehen, weil sie ja nicht nur die Welt erschaffen hat, sondern auch den Virus und das dazugehörige Serum gleich mit.
Hunderte von Verdi-Bussen stauen sich derweil vor dem Brandenburger Tor, wo die Werktätigen Lichter- und Menschenketten bilden und, teils lauthals weinend, der Führerin für ihre Existenz danken.
Immer unter dem Schwenken von Winkelementen, auf denen "Merkel! Sag an....wir folgen!" oder aber auch "kein Platz für rechts" steht.
Und mir war so, als hätte Honecker auf dem Bild, das von ihm bei Wikipedia steht, mal kurz mit links gezwinkert.
Entscheidungsfreudig und durchsetzungsstark - der Kampf gegen das Virus wird jetzt auf allen staatlichen Ebenen geführt:
Auf Anweisung der Bundeskanzlerin darf seit heute Morgen 6:00 Uhr die Bundestagstoilette nur noch 'Klo Rona' genannt werden!
Seite 3824
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4. September 2026
Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.
Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.
Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.
Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.
MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.