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zu Seite 1914 


          Seite 3815          

Es
30.03.20
Seite 905

 

n-tv.de vermeldet:
„Extreme Ausbreitung: Kleiner Käfer zerstört Deutschlands Wälder.“

Das ist der Käfer-Holocaust. Nein, eigentlich der Wald-Holocaust, denn die Käfer sind ja hier quasi die Nazis und der Wald die Opferneger. Oder nein, Wald-Holocaust hatten wir ja schon, der nannte sich damals Waldsterben. Wie wärs dann mit Waldmord die Zwote? Oder Völkerwaldmord? Ansonsten weiß ich es auch nicht.

 

Vorsicht Fakenews...
30.03.20
Seite 905

 

+++ Söder, Merkel, Laschet und Kretschmann an Corona-Hysterie gestorben +++

+++ Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Panikverbreitern beim RKI und in den Medienkonzernen +++

+++ Mietgesuch: obdachlos gewordene Bandwürmer suchen neuen Dickdarm für symbiotische Wohngemeinschaft +++

 

Theodor Wiesengrund A.
30.03.20
Seite 905

 

Mein geschätzter Kollege Ruben Rabenreiber hat mit seinen eloquenten Ausführungen einmal mehr den wissenschaftlichen Nagel mitten ins Gesicht getroffen, seine Theoreme brillieren, ja oszillieren nachgerade opulent im Grand-Hotel Sprachwahnsinn. Dennoch kann ich nur mit Bitterkeit mich erinnern an jene Pandemie des Tittenzeigens, die in der Endzeit meiner schwerwissenschaftlichen Tätigkeit in meiner Vorlesung sich zutrug. Um es ganz unhorkheimersch zu sagen: Weiber an der Uni bringen nur Unglück.

 

K. Hahne
30.03.20
Seite 905

 

Der Kanzler der Herzinnen und Herzen H. Beck empfiehlt den Zoos, die Besuchspause für den Kampf gegen rechts zu nutzen und die Braunbären grün zu färben.

 

Hügel
30.03.20
Seite 905

 

Liebe Freunde, die Coronakrise erfordert unkonventionelle Maßnahmen, auch und gerade im Privatbereich. Denn bald sind in den deutschen Spitälern alle Beatmungsgeräte belegt und dann werden die Patienten zum Sterben nach Hause geschickt, genauer: zum Ersticken. Aber das muss nicht sein. Meine Heimwerker-Lösung: Geht zur Tankstelle und entwendet dort eins der mobilen Pressluftgeräte, mit denen man Reifen aufpumpt. Stellt das Pressluftgerät zu Hause neben das Patientenbett, steckt dem um Luft ringenden Patienten das Ende des Pressluftstabs in ein Nasenloch und drückt dann eine Sekunde den Auslöseknopf (aber bitte nicht über 3 bar). Das mehrmals pro Stunde wiederholen. Egal wie es ausgeht, mehr kann man nicht machen und das ist ja immerhin ein gutes Gefühl.

 

Bernhard Grzimek
30.03.20
Seite 905

 

Neulich rief Frau Merkel im Zoo an und die Eisbären haben einfach aufgelegt.

 

Steven Cybert
30.03.20
Seite 905

 

Der Held der Woche: Feuerwehrmann André Muswieck, Feuerwache Rügen.

Als er das Telefon abnimmt und die Bundeskanzlerin am Telefon ist, legt er einfach auf. Seine Begründung: "Ich hatte neulich ihre Fernsehansprache gehört und befürchtete das Schlimmste."

 

anamnesis
30.03.20
Seite 905

 

Die Stabilität einer stabilen Regierung wird durch ihr Gewähltwerden garantiert. Jetzt in diesen coronageschüttelten Zeiten werden die Menschen weniger, die das nicht verstehen.

 

Grobkorn
30.03.20
Seite 905

 

Es ist zum Verrücktwerden! Die linke Gehirnseite reagiert mit Hoffen, die rechte mit Daumendrücken.
Was soll bloß aus mir werden! Ich glaub, ich hab Corona...

 

Man kann
30.03.20
Seite 905

 

nur hoffen, dass der hessische Finanzminister keine Nachahmer im Kanzleramt findet.

 

          Seite 3815          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. September 2026

Örtlicher Typ fragt sich, ob es Nachrichten gibt, die er nicht erfährt
Zwar hält er sich für gut informiert, weil der örtliche Typ Radio und Fernsehen sowie Zeitungen heranzieht. Dennoch befallen ihn Zweifel, ob es etwas geben könnte, was er nicht erfährt. «Gerade die Vielfalt der Medien ist es, was die Möglichkeit der Lücke aufkommen lässt», so befindet er im ZZ-Gespräch. Indes: «Viele Nachrichten werden es nicht sein, die nicht abgedeckt werden», schätzt er.

Didi Hallervorden bedauert, dass er nicht zwanzig Jahre älter ist, so dass er noch in der Weimarer Zeit Wahlkampfauftritte gegen die Nazi-Faschisten gemacht hätte
Comedy ist nichts als Timing, diese Regel beherzigen alle, die dazu die Gelegenheit haben. Didi Hallervordens mutige Auftritte wären in den späten Zwanzigern und frühen Dreißigern des letzten Jahrhunderts effektvoller gewesen, so dass die Gefahr einer Geschichtswiederholung gebannt wäre. «Der Fluch der späten Geburt darf nicht als Ausrede gelten, jetzt untätig zu sein», erklärt der Kult-Nonstopnonsenser gegenüber der ZZ.

Den Denkzettel müssen die Wähler vor der Wahl kriegen
Denkzettelwahlen sind das gute Recht der Wähler, aber sie müssen begreifen lernen, dass der Denkzettel auf sie zurückwirkt. Darum ist es das Beste für alle, wenn den Wählern der Denkzettel schon vorab erteilt wird. Nur so können sie sich über die realen Folgen ihrer Entscheidung ein Bild machen. Warnungen und Mahnungen reichen eben schon nicht mehr.

Journalistische Herausforderung: Wie differenziert man, wenn 56 Prozent der Wähler keine zurückgebliebenen Abgehängten sind?
Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, diesen Auftakt macht die journalistische Sorgfaltspflicht beim Sichern der Qualität. Wer Haltung im Gepäck hat, muss Gesicht zeigen, und das in Richtungen, wo es wehtut. Die Gefahr kommt von da, wo sie lauert. Was das für die Stabilität der Gesellschaft bedeutet, liegt beim Bundespräsidenten, der zuverlässig die richtigen Worte aus dem Fundus greift.

MDR mit Rekord bei Einschaltquoten
Der MDR kann sich über Rekordquoten bei Einschaltenden freuen und tut es natürlich auch. Alle wollen noch mal MDR gucken oder hören, besonders die Sendungen aus Sachsen-Anhalt. «Die Abkürzung von SA für Sachsen-Anhalt dürfte absichtlich gewählt worden sein», sagt der Landesfunkhauschef gegenüber der ZZ.

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