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zu Seite 1860 


          Seite 3713          

Altersarmut
06.11.19
Seite 841

 

In Kooperation mit der Stadt Erfurt will der Regierende Bürgermeister Müller jetzt einige tausend Berliner Bürger von ihrem Elend in den übergroßen teuren Wohnungen erlösen.

Im nahegelegenen Buchenwald werden die Senioren, in historischen Stätten untergebracht, das Zusammensein in geselligen Gruppen bis zu ihrem Ableben genießen. Entsprechend hat eine Arbeitsgruppe des Berliner Senates in der Tiergartenstrasse 4 bereits alle Vorbereitungen abgeschlossen, um dieses Projekt zum Wohle der alten Menschen durchzuführen.

 

Bild
06.11.19
Seite 841

 

Der eilige Geist war schneller als ich.

 

Bildleser
06.11.19
Seite 841

 

Gab es ganz früher in der Schule nicht mal sowas wie "Bild-Interpretationen"? Jetzt wollte ich mir das Bild deshalb genau anschauen,und dann sehe ich, dass die Interpretation bereits klammheimlich in der Überschrift drinsteckt. Das hat doch bestimmt außer mir keiner gemerkt, dass da nicht Morddrohungen steht, sondern Moordrohunegn oder? Und in diesem Moorbild ist ein Gesicht zu sehen, nämlich ein Moorleichengesicht, das aussieht wie eine Kreuzung aus Affe und Clown. Und daraus sumpft dann die ganze rechte Hasskriminalität gegen unsere aufopferungsvollen Politiker hervor.
Das nenne ich mal eine gelungenen Bild-Interpretation eines gelungenen Symbolbildes.

 

Der eilige Geist
06.11.19
Seite 841

 

O schaurig ist's, übers Moor zu gehn,
wo die Lambrecht lauert im Strauche,
wo sich die Phantome der Linken drehn,
dass es stinkt nach Unrat und Jauche.
Wo die freie Meinung für nichts mehr gilt.
Denn alles sei Hass und sei Hetze.
Aus der Tiefe die neue Stasi quillt,
verhöhnend den Geist der Gesetze.

 

OttoOtto
06.11.19
Seite 841

 

Solche Vergleiche wie: die BRD wäre eine DDR 2.0 sind völlig absurd. In der DDR gab es Westfernsehen!

 

Politiker A
06.11.19
Seite 841

 

zu Politiker B:
"Ach, Sie haben noch keine Morddrohung erhalten?
Sie sind wohl nicht wichtig genug, wa?"

 

Gretas 12. Jünger
06.11.19
Seite 841

 

@Sonne

"Feministinnen"? Sie schreiben das doch nur, weil Sie dadurch Transsexuelle, Transgender und Diverse marginalisieren wollen. Pfui!

 

Sonne
06.11.19
Seite 841

 

Ich würde hier gerne mehr Beiträge von intersektionalen Feministinnen lesen, aber das bleibt wohl ein frommer Wunsch.

 

Gretas 12. Jünger
06.11.19
Seite 841

 

Ich dachte bisher, diese Frau Lambrecht sei eine Werbefigur aus der Apotheken-Umschau für so rezeptfreie Demenz-Mittelchen auf Knoblauchölbasis. Aber die ist ja Justizministerin. Wie konnte das denn passieren?

 

Erschütternd
06.11.19
Seite 841

 

Auch Moorddrohungen von Läuten, die Broblehme
mit der Rechtsscheibung haben, nemen leiter
siknifikrokant zuh.

 

          Seite 3713          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
1. Mai 2026

Lars Klingbeil ist voller Endorphingefühle, weil keine Rede von Vizekanzlerdämmerung ist
Regelmäßig kommt es zur Mitte von Amtsperioden der Bundeskanzler zu dem journalistischen Gerede von Kanzlerdämmerung, im Falle von Friedrich Merz etwas verzögert. Von Vizekanzlerdämmerung spricht dagegen niemand was den Finanzminister nach eigenen Aussagen flasht. «Wir sehen darin die Chance, das Vertrauen zu ergreifen, und darum sage ich, ich will die Tür aufmachen, um endlich die Transformationen in die gerechte Gesellschaft für alle in die Bahnen zu leiten», verspricht er der Basis, die seine Laune teilt.

Hilfsorganisation «Wale ohne Grenzen» beklagt Diskussion um Fördermittel
«Kein Ministerium fühlt sich zuständig», beklagen die Aktivisten, die um den Fortbestand ihrer Arbeit bangen müssen. «Wenn das so weitergeht, wird der nächste Wal wieder ohne uns auskommen müssen, und das wäre ein Zeichen wachsender Walfeindlichkeit», stellen sie gegenüber der ZZ fest. Dabei wären die Gelder gut angelegt. «Wir arbeiten an der Sensibilisierung gegenüber den Walen, immerhin sind sie die Elefanten der Meere», beschreiben sie ihre Arbeit. Spenden können die Staatsgelder nicht ersetzen, sind aber trotzdem willkommen.

Der Grund wird Sie überraschen: Darum ist der örtliche Typ für die Zuckersteuer. Was dahintersteckt
Die Zuckersteuer eröffnet dem örtlichen Typ die Möglichkeit, zu einer Frau spontan zu sagen: «Wenn ich Sie ansehe, glaube ich, da wird Zuckersteuer fällig!» Das erklärt er gegenüber der ZZ. «Da muss sie schon mal ja sagen, und nur ja heißt ja ja.»

Quellen: Proteste zum 1. Mai verlaufen friedlich gemessen am Ernst der Lage

Neuwahl hieße, bei der Lösung der Probleme auf die Verursacher zu setzen
In der Demokratie ist es nun mal so, dass den Wählern die Verantwortung zukommt, die Probleme zu entschärfen. Dieser Verantwortung werden sie immer weniger gerecht, wie die Wahlergebnisse und erst recht die Umfragen zeigen. Neuwahlen auszurufen, wäre der Weg aus dem Kreisverkehr in die Sackgasse. Schlimm genug, dass irgendwann sowieso wieder Wahlen sind. Bis dahin muss die Absicherung der Demokratie unter Dach und Fach in trockenen Tüchern sein.

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