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Leserbriefe


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zu Seite 1934 


          Seite 3703          

der Fritz
09.09.20
Seite 975

 

OT Altmeier: "Wer hierher kommt und hier Parolen brüllt, Brandsätze schmeißt, Steine schmeißt, im Internet dazu auffordert, Leute umzubringen oder körperlich zu verletzen, diejenigen haben nur eine einzige Antwort, und zwar von jedem von uns verdient. Ihr gehört nicht zu uns. Euch wollen wir hier nicht, und wo wir euch kriegen, werden wir euch bestrafen und hinter Gitter bringen."
Also, wer will da noch gegen den Wirtschafts-Minister zur wertvollen Einschätzung Leipziger Vorkommnisse was sagen?

 

der Fritz
09.09.20
Seite 975

 

OT Altmeier: "Wer hierher kommt und hier Parolen brüllt, Brandsätze schmeißt, Steine schmeißt, im Internet dazu auffordert, Leute umzubringen oder körperlich zu verletzen, diejenigen haben nur eine einzige Antwort, und zwar von jedem von uns verdient. Ihr gehört nicht zu uns. Euch wollen wir hier nicht, und wo wir euch kriegen, werden wir euch bestrafen und hinter Gitter bringen."
Also, wer will da noch gegen den Wirtschafts-Minister zur wertvollen Einschätzung Leipziger Vorkommnisse was sagen?

 

Deutscher Pressenrat
09.09.20
Seite 975

 

Von Meinungsfreiheit gedeckt +++ Anti-Presse-Kolumne gegen die ZZ: Presserat weist Beschwerden gegen ZZ zurück +++ Satirezeitschrift sei laut Presserat ein Juwel unter deutschen Publikationen +++ "Wir haben keinen Rechtsdrall, sondern nur Haltungssatire bei der ZZ und ihren Leserbriefschreibern gefunden", so der CEO des Deutschen Presserats George Brüstle zur ZZ-Contenance, der führenden Haltungssatirezeitschrift, am Abend

 

Der eilige Geist
08.09.20
Seite 975

 

Es trat in die merkelsche Reichskanzlei
das Volk, seine Rechte einklagend.
"Was wolltest du mit der Grenzöffnerei?
Das Volk von sich selber befrein?
Das sollst du im Knaste bereun."
"O Schreck", sprach die Zitternde zagend.
"Ich bin dafür gar nicht verantwortlich,
mich plagt schon seit Jahren der Tatterich.
Und meine politische Hilflosigkeit
verkauf ich als Alternativlosigkeit.
Die Messerstecher und Vergewaltiger, ja
sind mir doch egal, nu sinnse mal da.
Das einzige Streben meines Geschlechts
ist unser Geschwafel vom Kampf gegen Rechts.
Für alles andere sind wir zu dumm,
wir hofften, das spricht sich im Volk nicht herum."
Mit Erstaunen und mit Grauen
lauschen die Männer und edlen Frauen
den Worten der <>, unerhört,
die seit 15 Jahren Deutschland zerstört.

 

Poeta nocturnus
08.09.20
Seite 975

 

Gewaltenteilung (V).

Er schrieb Gewaltenteilmeldungen
so flott wie Ärzte Heilmeldungen.
Doch ach: Wenn die Gewalt verweilte,
ihm's mit der Meldung gar nicht eilte.

 

Kulturgruppe der Chemiearbeiter
08.09.20
Seite 975

 

Gewaltenteilung (IV).

Nattern sind ein gut's Getier
schau, die 3 die brat' ich dir.
Ham's ihr' Schuldigkeit getan
landen sie bei und im Darm.
Des Zuchterfolg Garanten:
Volk aus vielen Denunzianten.

 

Kulturgruppe der Chemiearbeiter
08.09.20
Seite 975

 

Wegen meines Geschlechts
erfolgt 'ne gewalt'ge Teilung in links und rechts
der labia minora *ächts*
das wär' auch im Sinne Brechts
auch wenn er's tat und ich nur lechtz'

 

Poeta nocturnus
08.09.20
Seite 975

 

Gewaltenteilung (III).

Sag an, Gewalt: Warum enteilen?
Weshalb nicht gut und gern verweilen? –
Mein Freund, ich muß vor Merkeln flüchten!
Ich mag nicht länger Nattern züchten!

 

+++Eilmeldung+++
08.09.20
Seite 975

 

Berlin. Frank-Walter-Steinmeier weiht das Ehrenmal des unbekannten Corona-Toten feierlich ein.

 

Poeta nocturnus
08.09.20
Seite 975

 

Gewaltenteilung (II).

Gar oft führt der Gewalt Enteilung
zu eines prächt'gen Staates Teilung.
Erst wenn sie wieder eingefangen,
kann er zur Macht zurückgelangen.

 

          Seite 3703          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
19. Oktober 2026

Gefälschtes Video aus Frankreich im Umlauf
Auf einem Video ist zu sehen, wie in Marseille ein Papiercontainer brennt und dabei ungetrennten Müll zum Vorschein kommt. Doch diese Bilder sind KI-generiert. Die Polizei von Marseille bestätigt, dass ihr ein solcher Vorfall nicht bekannt ist. Die Papiermülltonne sieht auch eher aus wie eine in dem Land gebräuchliche, in dem wir leben. «Solche Falschnachrichten sind ein Angriff auf unsere Richtignachrichten», bekräftigt der ZDF-Intendant gegenüber der ZZ.

In Berlin wird es solche Zusammenstöße nicht geben
Staatsgewalt sollte vom Volke ausgehen, aber die Polizeigewalt tut das nicht, sie geht auf das Volk los. In Berlin wird es aber zu Zusammenstößen zwischen Polizei und protestierenden Demonstranten nicht kommen, denn dazu gehören immer zwei Seiten. Die Polizei verfolgt kein berechtigtes Interesse, darum wird sie mittels nötiger Einsparungen demokratisiert. Dass sich dagegen Unmut der Bourgeoisie-Parteien regt, bestätigt alles.

Sozialkundelehrerin würde sich auf die Seite der protestierenden Schüler stellen
«Sie hatten schon rechtgehabt beim Klima, und niemand hat auf sie gehört, und in den Schulen ist es genauso im Argen, was Ausstattung für Digitalisierung und Inklusion angeht», so erklärt die örtliche Lehrerin ihre Bereitschaft, mit den Schülern zu demonstrieren, sobald die Proteste ausbrechen.

Studie: Fossile Rathäuser sind potenzielle Klimagefahr
Die Gefahr, die fossile Rathausgebäude für die menschengemachte Klimatisierung bergen, wird notorisch unterschätzt. Zu diesem Befund kommt eine Studie, die von der EU mit mehrstelligen Nichtregierungsorganisationen gefördert wurde. «Wir behalten die Sache im Auge», sagte Umweltminister Schneider der ZZ.

Wir-Festival gegen Buchmesse in Halle: Initiatoren und Redaktionen fürchten, dass die Proteste im Kontrast zu den Schülerdemonstrationen zu blass wirken
Gesicht zeigen wird immer schwerer, wenn die wirksameren Nachrichtenbilder Vermummte mit Pyrotechnologie zeigen. «Wir hoffen natürlich, dass sich Aktivisten einfinden, die sich von den europäischen Zivilpartnern inspiriert fühlen, aber das würde sofort instrumentalisiert, um es sexistisch, vielfaltsverachtend und buntfeindlich uns in die Schuh:*_innen zu schieben, als hätten wir dazu Anstiftungsarbeit geleistet», sagt die Initiatorin im ZZ-Gespräch. Abhalten lassen wollen sich die Großtanten gegen steuerbord nicht, laut und sichtbar zu werden.

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