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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Merkelokratie
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.


Frechheit
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Es gibt keine Sprache des Grünen Reiches
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Die Gendermerie kommt ... und holt auch Sie bald ab
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Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt
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zu Seite 1880 


          Seite 3394          

Du
24.08.20
Seite 969

 

- Confessions -

Bornierter Prolet
oder
proletarischer Bornierter,
das
ist
hier
nicht
die
Frage.
Egal obs edler im Gemüt usw.

 

anamnesis
24.08.20
Seite 969

 

Nur durch die Einheitsmaske wird die Schönheitsgerechtigkeit aus den Weg gebracht, die Claudia Roth seit langem fordert.

 

D.e.G.
24.08.20
Seite 969

 

"du"? Borniert reicht Ihnen wohl nicht.
Prolet sind Sie auch noch.

 

Bellorus-News @Geist
24.08.20
Seite 969

 

Nö.
Dafür kannst du mich nicht belangen.
Wäre das so,
würd ich ja Honorar von Zeller verlangen.
*tusch*

 

Da
24.08.20
Seite 969

 

News, News, News
+++ Nach einem Werbeblock während des Spiels der Kansas City Royals gegen die Cincinnati Reds murmelte Fox-Sports-TV-Moderator Brennaman die Worte: „The fag capitals of the world“, also: „Die Welthauptstädte der Schwuchteln“. Sein Mikro war aber schon auf, daher ging die Bemerkung über den Äther. Sofort hagelte es Proteste gegen diese Diskriminierung von Städten mit Andersseienden. Henriette Reker: „Köln ist und bleibt die Hauptstadt der Schwuchteln und niemand anderes, außer zu Sylvester“. Michael Müller: „Die Henriette redet Unsinn, denn die Hauptstadt der Schwuchteln ist Berlin, wir haben ja auch die größte Darkroomdichte.“ Peter Tschentscher: „Müller hat doch einen an der krummen Latte, wir Hamburger sind die größten Schwuchteln, denn schon Störtebeker trug Lederkäppi“. Dieter Reiter: Ihr jämmerlichen Saupreißn habt ja keine Ahnung, wozu Vaseline alles gut ist, wir Münchner sind die größten Schwuchteln Bayerns und das bedeutet automatisch, der Welt“. +++

 

Der eilige Geist
24.08.20
Seite 969

 

Wenn einer, der vor Selbstheit blind,
sich selber oh so witzig find,
schon glaubt, er wär Satiriker -
so irrt sich der.

 

Bellorus-News @Zeller
24.08.20
Seite 969

 

Interesse mein Ego aufzupolieren und meine beiden Bellorus-Artikel in die nächste ZZ-Ausgabe zu übernehmen? Leichte Korrekturen (auch Stil) und Straffung Ihrerseits natürlich möglich. Illustrieren müssen Sie. Kleine Extraspende ist drin!

 

Bellorus-News
24.08.20
Seite 969

 

Star-Satiriker Jan Böhmermann arbeitet seit gestern an einem Gedicht über Lukaschenkos Gemächt. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe hat er sich für 1 Woche auf seinem Anwesen eingeschlossen und möchte nicht gestört werden. Denn diese verantwortungsvolle Aufgabe bedarf Konzentration, schließlich geht es hier um Demokratie. Als besonderes Schmankerl lässt er sich vormittags eine zufällig ausgewählte Schulklasse per Videokonferenz zuschalten, damit die Kleinen durch Mitdichten frühzeitig demokratische Teilhabe lernen. Das Projekt erhält EU-Fördermittel von 3,5Mio Euro. Lukaschenko indes schweigt beschämt. Er ahnt wohl nichts Gutes. Gut so.

 

Bellorus-News
24.08.20
Seite 969

 

+++in einer 350km lange Menschenkette ketteten sich Aktivist*Innen in Litauen an ihren Akt der Solidarität und verbanden die Städte _S_estokai, _O_nuskis, _R_aseiniai, _O_beliai und _S_alokiai. Zeichen ihres Protestes waren OP-Masken, denn das an Undemokratie erkrankte System Bellorus bedarf einer demokratischen OP. Lukaschenko versuchte offensichtlich, mit einem relativ niedrigen Wahlergebnis für die Staatspartei von 80% seine Wahlfälschung zu verschleiern. Zum Vergleich: In einer funktionierenden Demokratie wie Deutschland erreicht die Staatspartei locker 87%. Die einzige Chance für Lukaschenko, sich vor der EU nicht entgültig zu blamieren, bestünde noch darin, sich öffentlich zu einer diskriminierten Minderheit zugehörig zu outen, in seinem Fall wäre das z.B. öffentlich gelebte Transsexualität.

 

Kerze
24.08.20
Seite 969

 

Eilmeldung
+++ Nawalny doch nicht vergiftet, so ein Charité-Sprecher, es waren bloß Blähungen. Steinmeier: „Das ändert nichts.“ +++

 

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