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Zeller, Sie können einpacken, Folge 366 30.01.21
Seite 1037
"Koitus vor dem Kadi: Sex-Zustimmungs-App in Dänemark
Die Schweiz denkt darüber nach, die Schweden haben es vorgemacht und bei den Dänen gilt ab 1. Januar 2021 nun auch ein verschärftes Sexualstrafrecht: Kommt nicht von beiden Sexpartner ein eindeutiges „Ja“ vor dem Akt, kann dieser als Vergewaltigung eingestuft werden. Um den Koitus gerichtsfest zu machen, gibt es in Dänemark nun eine Sex-Vertrags-App.[...]"
Verständlich, wenn die christlichen Kirchen bei dem dramatischen Mitgliederschwund alternative Einnahmequellen ins Visier nehmen.
Die erwartete Entscheidung, das Primär-Engagement aus den Kirchen heraus und vom Festland aufs Meer zu verlagern, bekäme mehr Zuspruch, wenn die Kirchen auch an die Börse gehen und Schlepper-Aktien ausgeben.
Mit dem Kapital könnte man weltweit die Anker der Luxusliner wieder hieven und auch sie in den Dienst der guten Sache stellen.
Verzicht auf Bundesregierung und Landesregierungen zum Schutz der Bevölkerung absolut notwendig
Exklusivdialog zwischen Gefühl und Verstand
Verstand:
"Gefühl, du willst die Regierungen verbieten, in denen sich gefährliche Mutationen des Kommunismus verbreiten. Geht das so einfach?"
Gefühl:
"Ja, das geht. Wir haben dafür eine Rechtsgrundlage. Der Verzicht auf Regierungen ist eine drastische Maßnahme, aber es ist zum Schutz unserer Bevölkerung absolut notwendig. Es geht um die Abwehr von hoch infektiösen, mutierten Politparasiten. Wir können nicht der Bevölkerung in Deutschland auf der einen Seite große Einschränkungen zumuten, und auf der anderen Seite hoch infektiöse Regierungsparasiten ungehindert im Land schalten und walten lassen.
Verstand:
"Ab wann soll der Verzicht auf die Regierungen gelten?"
Gefühl:
"Wir haben die Regelung jetzt beschlossen. Die Verordnung tritt an diesem Samstag in Kraft."
Verstand:
"Wer soll noch regieren dürfen und wer nicht?"
Gefühl:
"Im Grundsatz dürfen Regierungen, die über weitere Einschränkungen für die Bevölkerung nachdenken, nicht mehr regieren. Es gibt keine Ausnahmen. Alle Regierungen, die wieder regieren wollen, müssen alle Einschränkungen für die Bevölkerung aufheben und werden anschließend vors Gericht gestellt."
Verstand:
"Also eine Regierung mit einer sofortigen Aufhebung aller Einschänkungen dürfte wieder regieren?"
Gefühl:
"Ja, selbstverständlich. Das Leben muss weiterlaufen. Aber auch eine solche Regierung wird kontrolliert und muss vors Gericht, um sich für den angerichteten Schaden zu verantworten."
+++ Eilmeldung: Große Partei macht zum wiederholten Male den Spruch "Europa ist die Antwort" zu ihrem Wahlkampfslogan +++ Die dazu passende Frage wird von einer Findungskommission immer noch gesucht +++ Der erste Fragenvorschlag "Wer kann am besten Imfstoffbeschaffung?" wurde wieder verworfen +++ Weitere Einsendungen für Fragen werden erbeten ++++
Als ich im Rundfunk vom Ende der Merkel-Ära hörte, wollte ich nicht mehr weiter leben. Ich meine, sie ist ein widerlich häßliches, verkommenes und bösartiges altes Miststück - doch man hat sich so an sie gewöhnt, es würde mir was fehlen.
Um das Recht auf Teilhabe am Hometraveln durchzusetzen, sollte man den Reichen ihre Häuser und großen Wohnungen wegnehmen und sie an die 40qm undwenigerBesitzer verteilen.
So geht soziale Gerechtigkeit. Das Wir gewinnt.
Und wir sind tolerant, deshalb dulden wir keine andere Meinungen.
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16. September 2026
Indirekte Vertrauensfrage: Kanzler fragt Fraktionsmitglieder unter allen Klarnamen
Die SPD braucht ihn, aber was ist mit der Unionsfraktion? Nach dem Wahlsonntag fragt Friedrich Merz alle Mitglieder in der sogenannten indirekten Vertrauensfrage um ihre Meinung unter Klarnamen. Gegebenenfalls muss eine zweite Meinung eingeholt werden.
Luisa Neubauer in Angst, die Sorge um die Demokratie könnte psychosomatisch durchschlagen
Ihr Zukunftswissen macht den Angst-Status von Luisa Neubauer nur noch einschneidender. «Immer besorgt gucken wirkt auf den inneren Zustand, und der wirkt auf das Gesamtbefinden wie das Klima auf die Luft», erklärt sie der ZZ. Wenn das so weitergeht, sieht sie bald aus wie Friedrich Merz mit wehenden Haaren.
Privatisierungspläne: Alle werden Gesellschafter beim ZDF und zahlen monatliche Kapitalanteile
Die Pläne für die Privatisierung des ZDF stehen im Raum, der demnächst auf den Prüfstand kommt. Die SPD denkt darüber nach, über eine Beteiligungsgesellschaft Mehrheitseigentümer zu werden. «Da müssen alle einbezogen werden, um sich mit ihrem Sender zu identifizieren», erläutert Lars Klingbeil die Pläne.
Ist der Bundeszwang noch zeitgemäß?
Gerät Demokratie ins Rutschen, gilt der Bundeszwang als das probate Mittel der Stunde, die demokratische Ordnung wiederherzustellen, besonders dann, wenn zivilgesellschaftliche Mittel ausgeschöpft sind. Doch dieses Mittel hat seine Schwächen, besonders dann, wenn im Bund auch schon die totalitäre Herrschaft ausbrechen sollte. Dann hätten die demokratischen Bundesländer plötzlich ein Problem. Daher ist zu überlegen, ob nicht sofort der Zugriff aus Europa erfolgen sollte. Die Überlegung führt zu einem eindeutigen Ja. Die nötigen Strukturen sind aufzubauen, solange der politische Wille besteht.
Kulturschaffende drohen mit Gesichtzeigstreik
Offene Briefe und Aktionen mit Gesichtzeigen sind die Königsklasse des Kulturschaffens. Damit einher geht die Möglichkeit, die scharfe Waffe des Streiks einzusetzen. Wenn sich die Lage weiter zuspitzt, werden die Kulturschaffenden zu diesem letzten Mittel greifen, wie sie gegenüber der ZZ erklären. «Dann muss die Gesellschaft aufwachen», begründen sie ihre Absprache.