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News, News, News
+++ Nach einem Werbeblock während des Spiels der Kansas City Royals gegen die Cincinnati Reds murmelte Fox-Sports-TV-Moderator Brennaman die Worte: „The fag capitals of the world“, also: „Die Welthauptstädte der Schwuchteln“. Sein Mikro war aber schon auf, daher ging die Bemerkung über den Äther. Sofort hagelte es Proteste gegen diese Diskriminierung von Städten mit Andersseienden. Henriette Reker: „Köln ist und bleibt die Hauptstadt der Schwuchteln und niemand anderes, außer zu Sylvester“. Michael Müller: „Die Henriette redet Unsinn, denn die Hauptstadt der Schwuchteln ist Berlin, wir haben ja auch die größte Darkroomdichte.“ Peter Tschentscher: „Müller hat doch einen an der krummen Latte, wir Hamburger sind die größten Schwuchteln, denn schon Störtebeker trug Lederkäppi“. Dieter Reiter: Ihr jämmerlichen Saupreißn habt ja keine Ahnung, wozu Vaseline alles gut ist, wir Münchner sind die größten Schwuchteln Bayerns und das bedeutet automatisch, der Welt“. +++
Interesse mein Ego aufzupolieren und meine beiden Bellorus-Artikel in die nächste ZZ-Ausgabe zu übernehmen? Leichte Korrekturen (auch Stil) und Straffung Ihrerseits natürlich möglich. Illustrieren müssen Sie. Kleine Extraspende ist drin!
Star-Satiriker Jan Böhmermann arbeitet seit gestern an einem Gedicht über Lukaschenkos Gemächt. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe hat er sich für 1 Woche auf seinem Anwesen eingeschlossen und möchte nicht gestört werden. Denn diese verantwortungsvolle Aufgabe bedarf Konzentration, schließlich geht es hier um Demokratie. Als besonderes Schmankerl lässt er sich vormittags eine zufällig ausgewählte Schulklasse per Videokonferenz zuschalten, damit die Kleinen durch Mitdichten frühzeitig demokratische Teilhabe lernen. Das Projekt erhält EU-Fördermittel von 3,5Mio Euro. Lukaschenko indes schweigt beschämt. Er ahnt wohl nichts Gutes. Gut so.
+++in einer 350km lange Menschenkette ketteten sich Aktivist*Innen in Litauen an ihren Akt der Solidarität und verbanden die Städte _S_estokai, _O_nuskis, _R_aseiniai, _O_beliai und _S_alokiai. Zeichen ihres Protestes waren OP-Masken, denn das an Undemokratie erkrankte System Bellorus bedarf einer demokratischen OP. Lukaschenko versuchte offensichtlich, mit einem relativ niedrigen Wahlergebnis für die Staatspartei von 80% seine Wahlfälschung zu verschleiern. Zum Vergleich: In einer funktionierenden Demokratie wie Deutschland erreicht die Staatspartei locker 87%. Die einzige Chance für Lukaschenko, sich vor der EU nicht entgültig zu blamieren, bestünde noch darin, sich öffentlich zu einer diskriminierten Minderheit zugehörig zu outen, in seinem Fall wäre das z.B. öffentlich gelebte Transsexualität.
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17. Juni 2026
Kanzler-Investitionsberater warnt vor Investoren
Die Investoren hätten mehr Angst vor linken Enteignungsplänen, mit dieser klaren Warnung vor den Investoren macht der Investitionsberater der Bundesregierung aufmerksam auf die Gefahren, die der Kapitalismus für die Demokratie bereithält. «Der Kanzler muss jetzt ins Handeln kommen», sagt Bärbel Bas und fordert zudem eine Besteuerung von Elfjährigen, die Betriebsvermögen übertragen bekommen zwecks Umgehung der Erbschaftssteuer.
ZDF mit cleverem Schachzug: «Heute-Moderation wurde mit Grok erstellt»
Die Demokratie steht am Rand der Kippe, wenn Superreiche ihr ergaunertes Vermögen einsetzen, um gegen öffentlich-rechtlichen demokratischen Rundfunk vorzugehen. Abe das ZDF ist schon einen Schritt weiter. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz erweist sich als Segen, wenn es um die Durchgriffsrechte beim Schadenersatz geht, und im Kapitalismus geht es den Kapitalisten nun mal immer um die Anhäufung von Kapital.
Die CDU darf sich nicht an Zustimmungswerte klammern
Kein CDU-Kanzler nach Friedrich Merz wird das Gleiche durchmachen müssen wie er. Aber wenn die CDU jetzt nicht aufpasst, wird sie eine Tradition durchmachen müssen, die als die schlimmste der Geschichte gilt. Wenn sie aufpasst, dann die zweitschlimmste oder je nach Haltung die fortgeschrittenere, weil fortschrittlichere. Das ist allemal die bessere Variante.
Studie: «Ist nicht wahr!» ist Falschinformation
Zwischen fünf und acht Mal pro Tag sitzt man im Durchschnitt der Komplottlegende «Das ist jetzt nicht wahr!» auf. Aber die Wahrheit sieht anders aus. «Doch, ist wahr, aber das ist schwerer zu verarbeiten und stößt deshalb auf eine Mauer des Widerstandes», erklärt die Professorin für Sozialergonomie den Befund ihrer Studie im Auftrag des Antidesinformationsministeriums.
Iran-Deal: Straße von Hormuz wird gegen Gebühren durchlässig, dafür bekommt der Islam den Bayerischen Rundfunk
Kritik an dem Deal kommt von Gewerkschaften, Kirchen und Zivilgesellschaft. «Der Bayerische Rundfunk steht ohnehin dem Islam zu, darum ist es eine einseitige Benachteiligung, die bunte Vielfalt zur Verhandlungsmasse zu machen und in das Abkommen einzubeziehen», sagte Hendrik Wüst der ZZ.