Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Hans-Georg Maaßen kandidiert für "Die Linke" 01.05.21
Seite 1076
ZZ: "Herr Maaßen, wie kam es zu diesem Schritt?" Maaßen: "Die zunehmende Links-Radikalisierung der CDU bereitet mir große Sorgen. Dadurch bin ich auf Sarah aufmerksam geworden, die gerade ein wunderschönes konservatives Buch herausgebracht hat. Als ich dann zum Abbauen von Vorurteilen einen Gesprächsabend bei alten SED-Genossen besuchte und diese das Lied "Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer..." anstimmten, war für mich klar: Das ist auch meine politische Heimat." ZZ: "Linken-Parteisekretär Henning Wellsow mag Sie nicht. Wie gehen Sie damit um?" Maaßen: "Er wird sich schon wieder einkriegen, wenn er merkt, wie nützlich ich gegen Faschist innen bin. Ich kenne ja meine Pappenheimenden"
Gütesiegel "Ohne Gentechnik" wird verboten 01.05.21
Seite 1076
Das Lebensmittel-Gütesiegel "Ohne Gentechnik" wird verboten, da es diffuse Ängste vor Impfstoffen schürt. Stattdessen werden die Siegel "Mit Gentechnik" und "Mit extra viel Gentechnik - aktiviert Abwehrkräfte" eingeführt. Um letzteres Siegel erhalten zu können, muss es sich um ein zertifiziertes "Bio"-Produkt handeln.
Brief eines EKD-Ratsvors. an seine Schäfchen
=============================================
Liebe Freundinnen und Freunde von der Sea Watch 4!
Gramgebeugt mußte ich Euch kürzlich bitten, Eure
Kampfflagge einzuholen. Ich weiß natürlich, das ist für Euch wie für mich auch eine Zumutung. Was aber bleibt denn übrig, wenn nun einige Faschos der CDU den Aufstand wagen und damit drohen, mich nur noch unten den Linden zu grüßen? Wie kann man da wenigstens sein Gesicht wahren? In meiner Not
rief ich weinend meine alte Freundin Rita S. an,
die ja auch Euch herzlich verbunden ist. Sie riet
mir zu einer "hausfraulichen List": Muß die Flagge
nicht mal dringend in die Wäsche? Wenn die bösen
Schlagzeilen dann vorbei sind, könnt ihr sie dann
wieder frisch gewaschen u. gestärkt und vom Kollegen Marx (nein, der andere!)beweihräuchert
wieder aufhängen wo Ihr nur wollt - nötigenfalls
auch an meinem Dienstsitz in Hannover-Herrenhausen. Herzlichst Euer EKD-Heini
Karlsruher Stadtrat beschließt Umbenennung der Stadt zu "CarolaAktiv" +++ "Der Name "Karlsruhe" weckt braune Erinnerungen an die Zeit ruhender alter weißer Männer. Die heutige Zeit ist geprägt von aktiven queeren woken Frauen wie Carola, Annalena und Kim. Das muss sich auch in unserem Selbstverständnis ausdrücken", so der 60jährige OB August Müller in einem taz-Interview, das die interne Framing-Beratungsstelle der taz-Genossenschaft mit Bravour passiert hatte.
Mit einem Aufsehen erregenden Beschluss hat der Dritte Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe gestern Aufsehen erregt +++ Das Bundesverfassungsgericht muss aufgelöst werden +++ "Da das Bundesverfassungsgericht in seinen bisherigen Entscheidungen den Kampf gegen den Klimawandel nicht ausreichend berücksichtigt hat, kann ein Bremsklotz im ökologischen Wandel nicht weiter geduldet werden", so der Vordenkende Richter des Dritten Senats. +++ Zustimmung erfolgte prompt von der Bundeskanzlerin Elect Annalena Baerbock. "Wir können nicht an den überkommenen ewiggestrigen alten, weißen männlichen Machtstrukturen festhalten, die den Umbau der Gesellschaft andauernd mit braunem Wasser in den Mühlen blockieren", so die sympathische Politikern am Abend in einer dpa-Ansprache vor Ökologen.
Neues von der Waterkant
Der Stützpunkt Kiel-Tirpitzhafen der Bundesmarine wird umbenannt. Grund: Alfred von Tirpitz (1849-1930) war die treibende Kraft hinter der deutschen Hochseeflotte des Kaiserreichs. Das ist nicht gut, das war nicht gut. Daher soll der Marine-Stützpunkt Kiel-Tirpitzhafen künftig Kiel-Tuckenhafen heißen, um alle Homosexuellen einer zeitlich und örtlich vorerst nicht näher bestimmten Vergangenheit zu ehren, z. B. Ernst Röhm und Volker Beck.
WeLT: "Die Chefs der Hamburger Illustrierten „Stern“ haben in einem Interview verkündet, dass sie sich jetzt auch ganz offiziell vom kritischen Journalismus verabschieden. Das Blatt will keine Partei werden, aber eine Hilfsorganisation vielleicht schon."
Supi, als nächstes kommt der Stern-Katechismus heraus.
SWR: "Evangelische Kirchenmitglieder dürfen neuen Bischof vorschlagen - Die Evangelische Landeskirche in Baden geht neue Wege bei der Besetzung ihres Spitzenamtes. Die Kirchenmitglieder können Vorschläge machen, wer Nachfolger oder Nachfolgerin des bisherigen Landesbischofs Jochen Cornelius-Bundschuh werden soll."
Top-Kandidaten im Rennen:
1) Karl Lauterbach
2) Ramallah Himalaya
3) Cem Özdemir
4) Maybrit Illner
5) Georg Restle
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
14. Oktober 2026
Umfrage: Mehrheit findet es völlig egal, in welcher Verkleidung Jan Böhmermann vom Laster überfahren wird
Dass in einem Clip Jan Böhmermann vom Laster überfahren wird, geht einen Schritt zu weit in die richtige Richtung, das findet die Mehrheit der Befragten. Auch der ZDF-Intendant bekundet auf Anfrage der ZZ: «Satire muss wehtun, auch wenn sie niemandem wehtut», so sein klarer Befund.
Friedrich Merz plant, Liebling der Nation zu werden, indem er verspricht, es nicht zu werden
Er wolle nicht Liebling der Nation werden, sagt der Kanzler, was die Beobachter übereinstimmend so deuten, dass er genau dies vorhat. «Es wäre das erste Projekt, das ihm gelingt», sagt eine Generalsekretärin aus seinem Umfeld, die nicht genannt sein will. Um welche Nation es sich handeln sollte, bleibt offen.
Berlin: SPD und Grüne unterbrechen Sondierungsverhandlungen, bis die Aufregung in Solidarität umschlägt
Solange sich nicht die gesamte Partei solidarisch erklärt und mit dem nötigen Nachdruck das Zustandekommen der Koalition fordert, sind die Sondierungen ausgesetzt, das haben SPD und Grüne klargestellt. «Der Mechanismus muss schon bei der ersten Bewährungsprobe greifen, sonst stehen die Bemühungen auf der Kippe», wird die Auszeit begründet, die produktiv genutzt werden soll.
Knackt die Mehrwertsteuer die 20%-Marke?
Es wäre ein Novum in der Geschichte der Inzisuren, aber im europäischen Vergleich keine Seltenheit. «Wir dürfen nicht abseits stehen, wenn es um eine Harmonisierung der Bedingungen geht», sagt Lars Klingbeil mit Blick auf die Bremser, die sich in der Unions-Ecke drängeln. Fakt ist, ein Anwachsen über die magische 20-Prozent-Hürde würde bedeuten, am Portemonnaie tiefer in die Tasche zu greifen.
Mit der Verweigerung von Presseakkreditierungen werden Journalisten eingeschüchtert
Was ist von einer selbsternannten Buchmesse zu halten, zu der Journalisten keine Akkreditierung bekommen? Die Frage beantwortet sich von selbst, ist doch die Presse das zentrale Element der Demokratie, dass nicht mit Füßen getreten werden darf, auch und erst recht nicht in der Ellenbogengesellschaft, die es zu überwinden gilt. Die freie Berichterstattung setzt voraus, dass man kostenlos eingelassen wird, um objektiv Haltung zu zeigen.