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Der Spiegel teilt mit:
"Anna Prizkau, in Moskau geboren, zeigt die haarfeinen Risse im stabilen Haus der Toleranz und des Dazugehörens - in wahnsinnig schönen, traurigen Geschichten über das Ankommen in Deutschland."
Mein Gott - haarfeine Risse im stabilen Haus der Toleranz und des Dazugehörens. Brillant. Da bleibt nur, sich respektvoll zu verneigen.
Jetzt weiß ich endlich, wozu es die EUdSSR gibt.
Damit meine Wattestäbchen aus dem richtigen Material sind.
Und für die korrekte Krümmung von Bananen und Gurken brauchen wir die kommunistische EU unbedingt.
Aber dann mussten Barroso und Juncker feststellen, dass ihre Gurke nun nur noch für den Wochenmarkt reicht...
Der Edelmetzger Messerwetz
hält peinlich sich ans Grunzgesetz:
Er sticht das Schwein nur, wenn es liegt –
worauf es meistens dankbar quiekt.
Wunderbares Erlebnis im Haushalt! 22.09.20
Seite 981
Meine Wattestäbchen im Badezimmer waren noch von der alten Sorte, die mit dem Plastikstiel. Eines Tages hörte ich zu meiner Erschütterung: Die EU hat den Plastikstiel verboten. Ab sofort muss der Stiel aus Pappe sein.
Panik! Wie sollte ich in Zukunft meine Ohren sauberkriegen? Der Pappstiel würde doch bestimmt gleich abknicken, wenn ich mal etwas gründlicher im Außenohr puhlte!
Voller Zukunftsangst beschloss ich, ab sofort sehr sparsam zu sein. Die Plastik-Wattestäbchen sollten so lang wie möglich halten. Gottseidank hatte ich eine Riesenpackung davon, und tatsächlich reichte sie für viele, viele Monate.
Doch dann kam der unvermeidliche Schicksalstag:
Die letzten drei Stäbchen lagen verloren in der Schachtel. Ich nahm sie liebevoll heraus, putzte mir noch einmal feierlich die Ohren und brach in Tränen aus. Finito! Nie wieder würde ich saubere Ohren haben, dessen war ich mir sicher!
Noch am selben Tag ging ich zum Drogeriemarkt. Zitternd begab ich mich zum Wattestäbchenregal und inspizierte das Sortiment: Pappestäbchen, so weit das Auge reichte. Was sonst. Die EU kennt keine Gnade in solchen Dingen. Resigniert griff ich ins Regal und zog wahllos ein Päckchen heraus. Ich hatte ohnehin keine Hoffnung, also war mir die Marke piepegal.
Zuhause warf ich das Päckchen wegwerfend, d.h. zutiefst verächtlich, auf die Badezimmerkommode. Ich wollte nichts mehr damit zu tun haben. Doch auf einmal überkam mich ein unwiderstehlicher Impuls! Entschlossen riss ich das Päckchen auf, entnahm ihm ein Wattestäbchen und führte es ins rechte Ohr ein. Ich begann zu puhlen ... erst ganz vorsichtig, dann stärker ... dann noch stärker ... schließlich wie ein Bekloppter ... und das Wunder geschah! Das Pappstäbchen hielt! Ja mehr noch: Es hielt viel besser als das Plastikstäbchen! Es blieb steif wie ein Negerschw, äh, ein Stahlrohr!
Begeistert puhlte ich ganze Berge von Dreck aus meinen Ohren heraus. Niemals zuvor hatte ich eine derartige Ausbeute erzielt. Fast schämte ich mich für die Sauerei – doch dann überflutete mich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit. Auf einmal wusste ich: Diese unpräzendierte Ohrensauberkeit hat mir die EU geschenkt. Ja, die EU allein!
Ich eilte in die Küche, riss den Kühlschrank auf, entnahm ihm eine Flasche Champagner, eröffnete sie und leerte sie unter lautstarken Trinksprüchen auf die EU. Auf die EU! Ich!! Trotz Flintenuschi und all dem Gesocks!!
Fürwahr: Dass es einmal so weit kommt, hätte ich mir niemals träumen lassen. Doch nun gebe ich zu: Mein schönstes Haushaltserlebnis hat mir die EU beschert. Sie lebe hoch! Hoch! Hoch!
Der Feldherrngeist, der aus der Halle
der Deutschlands Jugend froh zusammenschweisst
ist anders als das linke Pack-Gelalle
hier in der Halle waltet deutscher Feldherrngeist
Es ward ein Seidel hoch zum deutschen Kinn gehoben
und prosit schallt es aus dem harten Mund
wir blicken auf zu dir dort oben
und brüllen uns die deutsche Kehle wund.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
17. Juni 2026
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