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News, News, News
Das Bundesgesundheitsministerium gab heute bekannt, das nach dem Lockdown nur noch geimpfte und gechippte Männer Einlass ins Bordell finden. Außerdem können sämtliche Serviceleistungen im Bordell nur noch mit einer besonderen Prepaid-Kreditkarte bezahlt werden, der Masterbock-Card. Diese muss beim örtlichen Amtsarzt beantragt und bei der örtlichen Sparkasse abgeholt werden.
Letzte Meldung
Zur strengen Überwachung der strikten Personen-Regeln an Weihnachten hat der Staat eine Sonderkommission eingerichtet, die »Soko Herodes«.
Im Winter
wenn die Qdenker marschieren,
werden noch mehr ohne Hirn
in der Trumpet' laut jubilieren.
Sie dürfen's tun, sie sollen's machen,
die Frage bleibt, wie lang' sie lachen.
Ballade vom Corona-Karl und vom Lockdown-Markus, wie sie von der Kanzlette geschrumpft wurden.
Corona-Karl, der wack're Schreier,
wollt' einen Lockdown hart und lang.
Doch ach!, ein rüpelhafter Bayer
verwies ihn auf den zweiten Rang.
Er wollte härter, wollte länger,
wollt' übertreffen Merkeln gar!
Dem Lauterkarl ward's bang und bänger,
zumal der Typ noch lauter war!
Doch die Kanzlette blieb gelassen.
Sie regte an 'nen Kompromiß:
Ein jeder macht den Menschenmassen
auf seine eig'ne Weise Schiß.
Der Kalle, sprach die Trockenmöse,
macht Virenpanik im TV;
der Markus gibt mit viel Getöse
die harte Lockdown-Rampensau.
Mithin, es sei der Viren-Kalle,
der "quasi das Problem benennt",
und hiernach schnappe zu die Falle,
weil Markus "äh, die Lösung kennt".
Sie selbst gedenke zu bestimmen
des Super-Lockdowns Härt' und Läng'.
Sonst müsse sie ja "erstmal trimmen
die ganzen, äh, im Parlameng ..."
"Zu langsam!!", schrien aus einem Munde
die adjutantes viridae,
"dann geh'n die Menschen vor die Hunde!
Wir sind doch nicht die Täterä!"
Die Kanzelsau war hochzufrieden.
Kein Ferkel hatte aufgemuckt.
Selbst Söder kam hier nicht zum Sieden.
Er hatte bloß mal leicht gezuckt.
Kurzum, das Trio war sich einig,
wer Deutschland in die Wüste führt:
Die Kanzelsau. Und zwar alleinig.
Es werde "halt, äh, durchregiert".
Die Ferkel aber quiekten glücklich
zum Machtgegrunz der Kanzelsau.
Jetzt glaubten beide unverrücklich
an das Natur-Primat der Frau.
Sie stoben wuselig von hinnen,
derweil die Chefin blieb zurück.
Die saß noch lang im Saale drinnen
und dachte endlich mal am Stück.
E p i l o g .
Der Lockdown kam – und ging nicht wieder.
Er kam halt eben, um zu bleiben.
Noch immer seh'n wir brav und bieder
die Deutschen sich die Rübe reiben.
Sie suchen nach der Groß-Erklärung
für'n Lockdown-Plan der Kanzelsau.
Wir wünschen ihrem Geist viel Gärung,
auch wenn der Magen manchmal flau.
Nun endlich habe ich verstanden, warum alte Sportschausendungen aus den 70ern nicht Gegenstand eines großangelegten und wissenschaftlich begleiteten Fernsehexperiments sein dürfen: Die NATIONALmannschaft war zu erfolgreich und die Hosen der SPIELER(ohne:innen) waren zu kurz.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
13. Juli 2026
Experten mit Einigkeit: 100-Tage-Programm ist eine Chiffre für tausend Jahre
Wie geschichtsvergessen muss man sein, um ein Programm für die ersten 100 Tage der Regierung vorzulegen? Sehr, sagen Experten, beziehungsweise gar nicht und man verbirgt verborgene Absichten, die nur die verstehen sollen, die auf gleicher Linie liegen. «Die Gefahr kommt von vorn, wenn wir nicht aufpassen», befinden Experten einmütig.
Bundespresseamt: Avatar-Systeme von Friedrich Merz und Kai Wegner haben miteinander telefoniert
Wenn Kai Wegner nicht Friedrich Merz angerufen hat, wieso hat dann nicht wenigstens Friedrich Merz mit Kai Wegner telefoniert? Verschwörungstheoretiker sehen hier schon wieder keine Verschwörung, wie sie normal wäre. Aber die KI-Systeme standen in regen Austausch und haben versucht zu koordinieren, wie das Bundespresseamt nun klarstellt. «Um Strom zu sparen, haben sie die Telefonate kurz gehalten und nicht gespeichert», so die Auskunft an die ZZ.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußert Zuversicht, dass Klopp wieder Richtung Vorwärtskurs steuert
«Was wir jetzt brauchen, ist die Zuversicht, dass das Vertrauen in die Zuversicht wieder hergestellt wird und wir die gemeinsamen Anstrengungen vor uns liegen sehen», sagt der Bundespräsident im ZZ-Sommerinterview. «Dem Bundestrainer kommt dabei eine zentrale Rolle zu, mit der er nicht alleine gelassen werden darf», so seine Einschätzung.
Warnhinweis wird Pflicht: Umstrittene Internetbeiträge bekommen Vermerk «Bitte nicht nachreden»
Die Redefreiheit ist ein hohes Gut, gleichzeitig ist der Schutz vor Desinformation und Jugend ein noch höheres. Wie also beides unter einen gemeinsamen Hut bringen? Die EU hat wie immer die salomonische Richtlinie. Wer etwas sagt, das nicht von qualitätsgeprüften Quellen stammt, muss den Warnhinweis beifügen: «Bitte nicht nachreden». «So gewährleisten wir effektiven Schutz bei voller Meinungsfreiheit», so Ursula von der Leyen zur ZZ. Bei Verstößen drohen Bußgelder.
Lehrerin fühlt sich für Hitzewelle gut aufgestellt
«Es ist jetzt nicht so, dass ich die Hitze herbeiwünsche oder begrüße, aber das Klima ist nun mal Realität», so erklärt die örtliche Lehrerin ihre Anpassung an die nächste Erwärmungswelle.