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Katastrophenticker++++Katastr+++ophen+++
Die 20 Katastrophentreffenden in Neapel konnten sich nicht auf ehrgeizigere Klimaziele einigen.
Wie aus guthüpfenden Kreisen zu erfahren war, sprachen sich vor allem die Alpha, Beta und Deltastaaten dagegen aus. Wir bleiben dran und blicken weiterhin - auch ungefragt - in die Schützengräben für Sie, werte Leser.
Falsch Zeugnis reden soll man nicht,
im Buch der Bücher steht's geschrieben,
doch heute vieles dafür spricht,
es ist ein frommer Wunsch geblieben.
Vielleicht ist's jedem schon passiert,
hat irgendwem was angedichtet,
hat all zu sehr dramatisiert,
dann wird man nicht gleich hingerichtet.
Doch sind es einfach and're Sachen,
wenn Menschen falsches Zeugnis weben,
von Amtswegen die sollten wachen
bei dem, was sie so von sich geben.
Als erstes, was nicht einerlei,
sollte man alle die benennen,
die als Kirche und Partei
zu Gott und Christus sich bekennen.
Als zweites, was nicht minder wichtig,
sind die, die öffentlich berichten,
dass sie mitteilen, was ist richtig,
und nichts nach Gusto selbst erdichten.
Als drittes stehen in Verpflichtung,
Zeugnis zu halten in der Acht,
die sich bewerben um die Führung
oder sind längst schon an der Macht.
Immer mehr in deutschen Landen
bei allen Dreien kommt ans Licht,
geht das Gefühl dafür abhanden,
dass man nicht falsches Zeugnis spricht.
Hat sich gebildet ein Komplex
politmedialer Schwadronierer,
der wie ein wucherndes Gewächs
ersticken will die Opponierer.
Weil ihnen Argumente fehlen,
sie jeden Sachstreit stets verlieren,
müssen sie andre Mittel wählen,
den Politgegner diffamieren.
Nennen ihn Aluhut und Rechter,
Verschwörer, Hetzer, Populist.
Wer nicht ist rotgrüner Verfechter,
in jedem Fall ein Nazi ist.
Die eine Frage steht für jeden:
Wer wird in den Faschismus treiben?
Sind's die, die falsches Zeugnis reden
oder die bei der Wahrheit bleiben?
Du kannst doch zurückblättern, mit Asbach oder
mit Brennesseltee und dörten meditativ verweilen.
Zellers Kreativität ist einfach umwerfend,
deshalb gewinnt er in Tokio auch wieder die
Goldmedaille im Judo - ganz entspannt mal eben
zwischen Influencer und Daily.
Betroffen starrte ZZ-Leser Bodo M., 54, auf die Nummer 1112. Er konnte sich einfach nicht damit arrangieren, dass die Jubiläumsausgabe 1111 schon wieder verschwunden war. "Total herzlos", dachte er verbittert. Diese Mediengruppe hatte überhaupt kein Gespür für die Bedürfnisse ihrer Leser. Sie wickelte mechanisch ihr Geschäft ab, hastete besinnungslos von Ausgabe zu Ausgabe, immer auf der Suche nach neuen Sensationen.
"Da kann ich auch gleich die BILD lesen", murmelte M. verdrossen vor sich hin und goss sich noch einen Asbach ein. Mit der ZZ, das stand für ihn fest, war er jedenfalls fertig.
Es verdient Enerkannung, daß ich schon soooo
lange nix mehr korrelkieren mußte. Das meint
auch meine Parteifreundin Gokart-Ehering, die
von einem Karrierespunk träumt.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
4. November 2026
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