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zu Seite 1875 


          Seite 3114          

Steffen Cybert
05.02.21
Seite 1040

 

#actout +++ 185 ZZ-Leserbriefschaffende geben in der taz ihr gemeinsames Outing bekannt +++ Begeisterung in den Medien

 

Satiricus
05.02.21
Seite 1040

 

Lieber poeta, leider haben Sie so recht. Allmählich versagt jeglicher Sarkasmus, wenn man sich das Land anschaut, das die Rautenhexe in den bleiernsten aller bleiernen Zustände versetzt hat.

 

Dabei
05.02.21
Seite 1039

 

Zeller, Sie können ablichten oder den Pinsel schwingen.

 

Wer das liest
05.02.21
Seite 1039

 

Ich möcht' auch mal in der Zeitung sein.

 

Maine
05.02.21
Seite 1040

 

Eilmeldung
+++ Verdächtiges Leichtes Licht über Berlin. Wegen starken Nordwinds kann der aus Königs Wusterhausen gestartete Fieseler Storch den Berliner Luftraum nicht erreichen, um das leichte Licht über Berlin aufzuklären. Daher hat das Luftwaffenversorgungsamt unbürokratisch in Oranienburg eine Montgolfière angemietet und mit zwei schwerbewaffneten Soldatinnen der KEG (Kantinen-Einsatz-Gruppe) beweibt. Bei günstigem Wind könnte die Montgolfière Berlin kurz vor Sonnenuntergang erreichen, um das leichte Licht aufzuklären und ggf. zu bekämpfen. +++

 

Anmerkungen
05.02.21
Seite 1040

 

Eilmeldung
+++ Über Berlin wurde soeben ein unbekanntes leichtes Licht bemerkt. Bis dato kannten Wissenschaftler nur schweres Licht und mittelschweres Licht, leichtes Licht hingegen wurde noch nie in natürlicher Umgebung beobachtet und ist eventuell gefährlich. Kampfflugzeuge der Bundeswehr sollten zwecks Aufklärung starten, jedoch war momentan keines einsatzbereit. Das Luftwaffenversorgungsamt konnte aber aus Privathand einen Fieseler Storch anmieten, der sich, aus Königs Wusterhausen nähernd, in wenigen Stunden über Berliner Luftraum befinden wird. Wir berichten live, bleiben sie dran. +++

 

Ämter
05.02.21
Seite 1040

 

Der Schildnöck Uschaurischuum könnte ihm
nachfolgen.
Also - dem Steinmeier.

 

Frau Waas
05.02.21
Seite 1040

 

Waaas?

 

ZZ-Royal
05.02.21
Seite 1040

 

Grüne forden die Abdankung von König Alfons dem
Viertel-vor-Zwölften wegen Verharmlosung des
Klimawandels. Tatsächlich sei es bereits fünf
nach zwölf. Ein Palastsprecher wies das zurück.
Alfons erwäge allenfalls, sich als der Viertel-
vor-Siebte zu bezeichnen, nachdem er in diesem
Winter schon so oft gefroren habe.
Vom High Noon sei man so weit entfernt wie
Claudia Roth vom Schulabschluß.

 

Bauernstaat
05.02.21
Seite 1039

 

Der Boden ist bereitet und es wird gesät:
Lagarde, Weidmann, Dracula und der kleine Franzose
ziehen mit grüner Geldpolitik über die Lande. Hoffentlich fehlt im Herbst nicht der Diesel, um die Ernte einzubringen.

 

          Seite 3114          




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Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
5. Juni 2026

Staatsanwaltschaft verfolgt Hasswort «Fritzpresse»
In den einschlägigen Ecken der sozialen Randnetzwerke macht das Hetzwort «Fritzpresse» die Runde. «Das ist ein Angriff auf» sagte die Justizministerin der ZZ und kündigte die Anweisung an die Staatsanwaltschaften an, mit aller Härte des Rechtsstaates dagegen vorzugehen. «Die Anweisung ist gar nicht nötig», heißt es aus dem Verband der Staatsanwaltschaften.

Initiativen fordern: Pflegekassen zur Pflege der Demokratie einsetzen
Kein Geld für demokratische Projekte wie die Förderung der Demokratie? Das wäre das Ende der Demokratie, sagen Initiativen, und fordern, vorhandenes Geld einzusetzen. «Pflege der Demokratie, das wäre nicht einmal eine versicherungsfremde Leistung», heißt es von der Rednertribüne. Denn Geld ist immer noch genug da, der Staat muss nur lernen, damit auszukommen und Priorisierungen resilient zu machen.

Es darf keinen Zwang geben, mit der Information über die Existenz anderer Medien konfrontiert zu werden
Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist ein gutes Hoch. Dieses verfassungsmäßige Grundrecht schließt die Freiheit ein, sich nicht von Schimpf und Groll behelligen lassen zu müssen. Schlimm genug, dass solche Medien existieren. Wenn sie aber, wie in Berlin, mit ihrer Werbung den öffentlichen Raum besetzen, tragen sie den Keim des Neodreiunddreißig in die demokratische Mitte und verletzen die Würde der Berlinenden in nicht nur patriarchal-penetranter Weise, sondern eklatanter. Den Anfängen hätte längst gewehrt werden müssen.

Umstrittene Theorie: Wurden frühere Brücken mit Alien-Technologie gebaut?
Es klingt wie die Theorie aus einem Film mit Drehbuch nach einer Romanvorlage, in der ein Professor auf eine Forschungshypothese stößt, die alles zu erklären scheint. Brücken, wie sie von früher noch herumstehen, könnten heute nicht mehr gebaut werden und wenn, dann in viel längerer Zeit, als sie dann stehenbleiben. Haben Außerirdische ihre Tentakel im Spiel? «Eine überlegene Technologie war es auf jeden Fall, und das ganz ohne Spuren von Künstlicher Intelligenz», bestätigt das Bundesbauministerium auf Anfrage der ZZ.

Infochecker: Bilder von früheren WM-Fanmeilen sind Missinformation
Die Fußballmannschaft war früher auch nicht besser, sie wurde nur mehr bejubelt. Die Fotos von damaligen Feiern vermitteln ein Bild, das ausblendet, wie die Menschen bunter Vielfalt ausgegrenzt wurden. Darauf weisen die Info-Checker hin. «Wer sich nach solchen Bildern zurücksehnt, betreibt das Spiel der einheitsgraubraunen Minderheit, die gern die Mehrheit wäre», sagte die Antidiskriminierungsbeauftragte auf Anfrage der ZZ.

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