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Die Reise nach Jerusalem kann ohnehin nur zu Hause angetreten werden. Wer alleine reist, muss auch keinen Stuhl hinstellen, auf den er sich nicht setzen kann. Sobald die Musik abbricht, ist das Reiseziel erreicht. Wer Fernreisen mag, kann die Homewanderung durch das Abspielen einer Oper verlängern.
Im Rennen um den RKI-Chefposten, welcher im Rahmen des Programms "Problemlösung durch Inkompetenz" neu besetzt wurde, war wohl Annette Widmann-Mauz Frau von den Laien dicht auf den Fersen, zog aber am Ende den kürzeren, wie die ZZ-Gala in einem Kamingespräch im Kanzleramt erfuhr.
Eilmeldung: Ursula von den Laien zur neuen Präsidentin des Robert-Koch-Instituts ernannt +++ "Damit haben wir eine zukunftsfähige und nachhaltige Lösung zur Beendigung der Corona-Pandemie gefunden", so Angela Merkel am Abend in der ARD. "Meine Freundin Röschen ist eine erfahrene Krisenbekämpferin. Mit ihr wird die störende Meldebürokratie abgebaut. Wenn es keine Corona-Zahlen mehr gibt, weil die Behörden ab jetzt versagen, gibt es keine hohen Zahlen mehr. Corona wird dadurch am schnellsten beendet. So haben wir es bei der Reform der Arbeitslosenstatistik gemacht - einfach nicht mehr zählen, und schwupps, weg sind sie." von den Laien sicherte ihre volle Unterstützung zu.
ARD-Vorsitzender Tom Buhrow sieht ARD im „größten Reformprozess“ aller Zeiten +++ "Die meisten Redakteure kochen ab jetzt ihren Kaffee immer selbst, die Volontäre machen das nicht mehr. Mit dieser empfindlichen Reformmaßnahme werden wir die rechtsextremen CDU-Politiker sicher überzeugen", so der Intendant am Abend zur ZZ-Media-Reform in einem Interview.
Eilmeldung: Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) kündigte eine Impfstoffproduktion in der Hauptstadt an +++ "Die Zusage des beteiligten Unternehmens "Istanbul Kebap Dümüczgü" steht", so die sympathische Berliner Senatorin heute Abend in der ZDF-Sendung Maybrit Illner. +++ Auswahl zwischen "mit Knoblauch" oder "mit Ziebel" sei möglich, so der Sprecher des Unternehmens am Abend. +++ Verteilung des Impfstoffs in Berlin soll durch die Firma Üzgür - Import-Export aus Berlin-Kreuzberg erfolgen.
mit der ZZ muss ich klar zurückweisen. Ein solches beliegig interpretierbares Geschwurbel hat mit seriösem Qualitätsjournalismu à la Bernd Zeller nichts gemein.
Ich meine, worauf soll sich denn z. B. der Satz
„Viele Erzählungen sind absurd und widersprüchlich, sie werden daher oft in ihrer politischen Bedeutung unterschätzt.“
So viel Raffinesse hätte man unseren Kleinen gar nicht zugetraut! Ausbaufähiges Modell! Empfohlen für Friseure („Man wird doch seinen Kunden doch wohl nebenbei auch mal eben die Haare schneiden dürfen!“), Textilwarenverkäufer („Die Pullover sind nur ein Nebenprodukt“) und Gastwirte etc. etc. Etwas problematisch ist es, wenn diese Leute von weißer Hautfarbe sind. Aber vielleicht können sie mit Personen passender Hautfarbe kooperieren, die der gute Bedford-Strohm ins Land geleitet hat.
Vorankündigung
Nächsten Sonntag hier wieder live aus der Leserbriefecke die ZZ-Gesprächsrunde. Diesmal mit vier ZZ-Journalisten aus sechs Ländern, und zwar mit den jeweiligen Auslands-Ressortchefs von ZZ-Gala, ZZ-Multilateral, ZZ-Mutant und ZZ-Antifa. Die Runde wird wie üblich moderiert von Anetta Kahane, verdienter Alt-IM. Login-Passwort für den Livestream: „Margot“. Gesprächsthema der Runde diesmal: „Auswandern - Die Freiheit eines jeden Deutschen.“
Was Greta begonnen und Fridays for Future lobenswert zur Perfektion gebracht haben, war eigentlich die schon pandemisch visionär vorbereitende Entwöhnung von der Schulpräsens. Nicht auszudenken, was ohne dieses Training jetzt in der heißen Pandemiephase in manchen Familien los wäre!
Die gewohntermaßen spät-einsichtigen Lehrer und und ihre Verbände müssen spätestens jetzt eingestehen, dass es auch ein Leben ohne (Weiter-) Bildung geben kann.
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22. April 2026
Friedrich Merz kündigt Sommer des Herbstes an
Kommt es diesmal zum Sommer des Herbstes? Ja, jedenfalls, wenn es nach dem Bundeskanzler geht. Falsch, monieren die Faktenchecker; nicht wenn es nach ihm geht, sondern wenn es danach geht, was er gesagt hat. Stimmt, das ist ein gravierender Unterschied, der schwer ins Gewicht fallen könnte.
Kabinett beschließt Entlastung: Rentner können 1.000 Euro Prämie von Enkeln bekommen
Der Entlastungsmarathon geht weiter. Wenn Rentner eine Prämienzahlung von bis zu 1.000 Euro von ihren Enkeln erhalten, können sie das Geld ausgeben, wie sie wollen. So sieht es eine Gesetzesvorlage vor, auf die sich die Koalitionsspitzen geeinigt haben. Kritik kommt von denen, die nicht teilgenommen haben und darum gar nicht wissen können, warum das ein gutes Signal ist.
Befremdender Verdacht: Haben PR-Agenturen den Wal immer wieder auf eine Sandbank gezogen?
Es mutet an wie ein Plot aus dem Handbuch der Tatort-Erklärhilfen. Quote und Reichweite sind bares Digitalgeld. «Es ergibt so erst alles einen Sinn», sagen Experten, die anderseits wieder mit neuen Komplotthypothesen um die Ecke kommen. «Werbetexter sind das Zentralorgan des Schattenstaates, sie ziehen legales Geld für billige Arbeiten ein und verwenden es für die Aktionen, wo man sich immer fragt, wie wird das bezahlt», heißt es aus Quellen, die nicht näher bezeichnet werden wollen und von denen deshalb nicht klar ist, wie gut sie gewöhnlich informiert sind. Das Rätselraten startet in die nächste Runde und wird vermutlich mit einem Paukenschlag enden.
Weltkrise: Katrin Göring-Eckardt setzt auf nachwachsende Mullahs
Die erneuerbaren Mullahs im Iran machen vor, wie eine Weltwende funktionieren kann, davon ist Katrin Göring-Eckardt überzeugt. Die Überzeugung hat sie von Claudia Roth, aber die ist nicht mehr so angesagt wie früher, obwohl ihre Verdienste um die Gesellschaft einen unauslöschlichen Stellenwert eingenommen haben. KGE wird gehandelt als Nachfolgerin des Bundespräsidenten, und zwar im selben Amt. «Das wäre ein eindeutiges Zeichen, dass es Klarheit nur im gemeinsamen Zusammenwirken für ein Miteinander der Vielen gibt», sagte Frank-Walter Steinmeier, ohne der offenen Debatte vorzugreifen.
Auch der Vizekanzler darf nicht zur personifizierten Enttäuschung werden
Ankündigungen, denen keine Verwirklichung folgt, ist man vom Bundeskanzler gewöhnt. Doch auch der Vizekanzler darf nicht in die Erwartungsfalle tappen. Seine Versprechungen von Transformation in das sozialistische System durch Bekämpfung der weltweiten Steuerbordkartelle klingen gut in den Ohren aller Demokraten, doch Fakt ist, dass die Umsetzung auf sich warten lässt. Wie lange der Schatten des Kanzlers, in dem Lars Klingbeil mit seinen leeren Verheißungen steht, noch hält, dafür gibt es keine Garantien.