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@ Poeta nocturnus: „Wundervoll, schöner hätte man es nicht reimen können…“
Lieber Poeta nocturnus, Ihr Kompliment empfinde ich wie einen literarischen Ritterschlag, geneigtesten Dank!
Auch ich bin ja schon lange ein Bewunderer Ihrer Lyrik, die ich schon zu sammeln begann, um mir ein schönes kleines Poesiealbum zu gestalten.
Die „Claudilena“ ist gewissermaßen mein Künstlername, sonst war ich der Otto.
Ich bedanke mich für das Kompliment mit diesen abschließenden, vielleicht auch zukunftweisenden Zeilen:
Nun ist der Schwanz zur Ruh gebracht,
manch‘ Vöglein haucht‘ ihm: „Gute Nacht“.
Nun lasst ihn ruh'n, wir werden seh'n,
ob Bernd ihn wieder lässt erstehn.
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Wie ich aber an den aktuellen Leserzuschriften zu erkennen vermag, ist der Negerschwanz „unkaputtbar“, vielleicht sogar unsterblich.
Allerliebst gezeichnet, das Annalenchen.
Warum nicht immer so, Herr Zeller?
So würde sie wirklich bei mir alten weisen Mann ankommen. Sie dürfte nur nicht den Mund aufmachen.....
....zum Plappern, meine ich.
Ich halt nix mehr aus, in diesen Zeiten.
Nerven wie Drahtseile?!
Aus dem dünnsten Klavierdraht sind meine.
Wenn da Jemand*in daran zupft, dann macht es bei mir blingblingblinnNNGGGGGggggggggggggggg
Da schüttelt es mich richtig.
Aber ich hab mir eine hydraulische Dämpfung ausgedacht.
Das Übertragungsmedium ist eine Wasser-Alkoholmischung. Die wirkt am Zentralen "Fixpunkt".
Je höher der Alkoholanteil, um so besser die Dämpfung.Ich schütte da jetzt mal was ins System ..............
Robert hockte im Stall und molk Negerschwänze. Sein Vater hatte ihn zwar geheißen, die Kühe "ranzunehmen", doch dieses Verb hatte Roberten zutiefst verunsichert. Es klang für den späteren Literaten einfach mehr nach Sex denn nach Kühen, und so konnte es nicht Wunder nehmen, dass er die väterliche Kuh-Attribuierung nicht umzusetzen vermochte. Es war also, mit einem Wort, die bäurische Sprach-Unsensibilität des Vaters, die Roberten vom Kurs abkommen ließ und ihn – nolens volens – den Negerschwänzen in die Arme trieb. Diese freilich hatten nur darauf gewartet, und so sah sich Robert schon bald in der Rolle des ...
Hühner! Sie sollte auf Geheiß ihres Vaters Hühner melken, vielleicht auch Negerschwänze, aber das wissen wir nicht genau. Wie wir auch nicht wissen, was Astrophysiker damit zu tun haben, außer, das sie ein großes schwarzes Loch suchen oder ein solches genauer untersuchen wollen.
Man konnte nicht behaupten, dass Annalena ein unverkrampftes Verhältnis zu Negerschwänzen besaß. Wollte man ehrlich sein, so musste man sogar einräumen, dass sie sich vor ihnen fürchtete. Dies war freilich ein rätselhafter Umstand bei einer Frau, die ansonsten keine Furcht kannte, und wir sehen uns daher gezwungen, dem Leser die folgende Begebenheit aus der Jugendzeit unserer Heldin zu erzählen: Annalena, man wird sich erinnern, wuchs auf einem Bauernhof südlich von Hannover auf. Eines Nachmittags ging sie auf Geheiß des Vaters in den Stall, um Kühe zu melken, und nahm dorthin ein Lehrbuch über Völkerrecht mit, welches ihr die Langeweile vertreiben sollte. Doch kaum war die damals 12-Jährige im Stall angelangt, erblickte sie Abumba Obimbo, den Negersklaven ihres Vaters, welcher sogleich mit hochaufgerichtetem Schwanz vor sie hintrat und ...
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
1. Juli 2026
Große Erleichterung wegen Abwendung der Gefahr eines Wiederaufflammens des Fußballismus
Fußball kann immer in Nationalismus umschwappen. Dieses Szenario wird zur Gefahr, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird. Das historische Aus in einem Sechzehntelfinale stoppt den Trend, eine Mannschaft mit vielfältiger Diversität als überlegen zu lesen. Fans in aller Welt sind begeistert.
Eilentscheidung: Protestierende in Erfurt dürfen bewaffnete Drohnen einsetzen unter der Auflage, sie nicht abzufeuern
Darf die Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Unzivilgesellschaft zum Einsatz bewaffneter Drohnen greifen? Diese Frage war bis zuletzt umstritten. Nun hat das Gericht entschieden, dass die Drohnen grundsätzlich zulässig bleiben, aber nicht abgefeuert werden dürfen. «Damit haben wir Rechtssicherheit», sagt der Thüringer Innenminister auf Anfrage der ZZ. «Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, aber es darf nicht durch antidemokratische Veranstaltungen provoziert werden», so er.
Bundeskanzler Merz mit klarer Botschaft an die CDU: «Deutschland ist stolz auf euch!»
Mit deutlichen Worten brachte der Kanzler seine klare Botschaft an die CDU zum Ausdruck. Die Leistung der CDU hätte nicht präziser umschrieben werden können. Die Kritik daran war eingeplant, kommt sie doch von einschlägiger Seite. «Es gibt nichts schlechtzureden, und dabei bleibt es auch», ergänzte er gegenüber der ZZ.
Eine Tagesordnung, zu der einfach wieder übergegangen werden könnte, existiert nicht
Die Forderung, jetzt dürfe nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen werden, ist wohlfeil, zumal niemand eine solche Tagesordnung kennt. Wer so fordert, muss dazusagen, was auf der Tagesordnung steht, sonst erschöpft sich die Wortmeldung in bloßer solcher, nämlich Wortmeldung.
Panne bei Enthüllung: Erdboden tut sich auf und verschlingt Merkel-Porträt
Zu einem Lapsus der besonderen Art geriet die feierliche Enthüllung des Gemäldes der Kanzlerin für die sogenannte Ahnengalerie, in der alle Bundeskanzelnden seit 1949 in chronologischer Reihenfolge zu bestaunen sind. Beim Abnehmen des Vorhangs, wie es üblich ist bei Vernissagen, geschah der unübliche Zwischenfall, bei dem das Bild in einem Riss in der Erde verschwand, was sogar in Berlin nicht alle Tage vorkommt. Anwesende berichten, Musiktöne wie von Saxophonen oder Posaunen gehört zu haben. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Ob der Fall von der Versicherung gedeckt ist, wird überprüft, eine zweite Anfertigung des Gemäldes soll unabhängig davon vorgenommen werden.