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+++ Wie allgemein erwartet wurde, wird morgen Tessa Ganserer das vakante Familienministerium übernehmen. Ihr parlamentarischer Staatssekretär wird der grüne Europaabgeordnete Daniel-Cohn Bendit werden. Grünen-Chefin Ricarda Lang versicherte, Frau Ganserer und Herr Cohn-Bendit hätte vollen Rückhalt der Grünen Partei und Fraktion. Bundeskanzler Scholz äußerte seine Erwartung einer konstruktiven Zusammenarbeit. Christian Lindner beglückwünschte Frau Ganserer und Herrn Cohn-Bendit und wünschte beiden eine produktive Zeit im Familienministerium. +++
Gab mal ein Gedicht von Walter Hasenclever "Die Mörder sitzen im Rosenkavalier".
Heute sitzen die Mörder im Restaurant beim Essen mit Parteifunktionären oder im Urlaub.
Mord durch Unterlassen, Desinteresse und Inkompetenz.
Und die Opfer sind die, die deren Gehälter zahlen müssen.
Satiricus, Satiricus, Sie sind ein schlauer Pfiffikus. Ihr Leserbrief zum irrtümlich veröffentlichten Verfassungserichtsurteil trifft den Nagel voll auf den Kopf. Super!
+++ Ricarda Lang wird neue Familien-, neue Gender- und neue Fastfood-Ministerin +++
"Wir begrüßen die Entscheidung unserer Parteivorsitzenden Ricarda. Sie hat wirklich das Gewicht und das Format, gleichzeitig drei Ministersessel auszufüllen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit", so die Ministerriege der Grünenden zur ZZ-Internal am Abend in einem Hintergrundgespräch mit dem Chefredakteur in einem Separee. "Mit ihr setzen wir nicht nur ein Zeichen, sondern drei gleichzeitig!", so der Sprecher weiter.
+++ Anlässlich der emotionalen „Schlaganfall-Erklärung“ der Bundesfamilienministerin hat sich heute überraschend Altbundeskanzler Adenauer aus dem Jenseits gemeldet und seine schlechte Performance in der Spiegel-Affäre 1962 erläutert: „Das waren damals schwere Zeiten für mich, ich hatte Prostata-Probleme und meine Enkel wählten SPD. Jeden Abend war ich fertig mit den Nerven, brauchte Urlaub, bekam aber keinen.“ Daraufhin meldete sich aus dem Jenseits Franz Josef Strauß und erklärte: „Zu Zeiten der Starfighter-Affäre 1966 liefs in meiner Beziehung nicht gut, oft konnte ich mich gerade noch so in die Bundestag-Toilette retten, weil ich täglich einen Weinkrampf bekam.“ Daraufhin meldete sich Herbert Wehner und meinte: „In den Tagen vor dem konstruktiven Misstrauensvotum 1972 waren meine Nerven so sehr gespannt, das ich nichts mehr essen konnte und mich todkrank fühlte. Aber niemand hat mich damals je gefragt, Herbi, wie geht es dir? Daran leide ich heute noch.“ Auch Helmut Schmidt ließ sich vermelden: „Vor und während der Sturmflut 1962 wollte ich eigentlich hinschmeißen, weil die Loki krank wurde und ich außerdem mit den Raten für mein Reihenhaus in Rückstand war. Ich wurde schwer depressiv, aber mein Urlaubsantrag wurde leider abgelehnt.“ +++
+++Putin will russische Models, die für Pornhub arbeiten, ab 1.5. in Rubel bezahlt haben+++in Folge brachen Euro und Dollar um fast 10% ein+++Indien erklärt sich bereit, über den Umweg Rupie ein Transferbankensystem einzurichten damit es zu einer gütlichen Einigung aller Beteiligten kommt+++
Ukraine-Ticker
+++ Missverständnis. Die Ukraine hat heute in Kiew eine Lieferung von 100 Mardern entgegengenommen, die überraschend von Bundesverteidigungsministerin Lambrecht zugesagt wurden. Wie die Ukrainer beim Empfang der Sendung aber feststellen mussten, handelte es sich in der Tat um 100 Marder, kleine Raubtiere aus der Familie der Hundeartigen, und noch dazu recht räudig. Die Ukrainer beschwerten sich unverzüglich, Frau Lambrecht erklärte die Sache für ein Missverständnis und schickt als Ersatz sofort 100 Iltisse nach Kiew. +++
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4. November 2026
Angela Merkel mit klaren Worten: «Das Volk sind alle, die wegen unserer Energiewende bei uns sind»
In gewohnter Deutlichkeit stellt die Kanzlerin a.D. klar, dass der Rest der Welt uns die Energiewende nachmachen will, indem er zu uns dazukommt. «Wir müssen aber auch sehen, dass der Zusammenhalt in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn Kräfte die Ununterscheidbarkeit von Menschen infragestellen», so ihre Botschaft im ZZ-Podcast.
Kühner Plan: Bundesländer sollen sich aufteilen, um mehr jungen Menschen Plätze in den Parlamenten in Aussicht zu stellen
Bald wird es Anhalt und Holstein sowie Baden und dann eben auch Sachsen, Schleswig und Württemberg als Bundesland geben mit allem, was dazugehört. «Für junge Menschen, die von den Ergebnissen der Bildungsproteste nicht mehr profitieren, ergeben sich wieder neue Perspektiven», erklärt der Sprecher der Föderalismusreformkommission Hape Kerkeling der ZZ. Mehr Sendeanstalten gibt es dann natürlich auch, so dass sich viele Aufstiegschancen neu ergeben. Der Zufriedenheit dürfte dies einen Aufbruch tun.
Wir sehen jetzt, wie die Corona-Demonstrationen verlaufen wären ohne die starke Präsenz der Polizei
Wer immer noch die Komplottsage von der staatlichen Pandemie streut, kriegt es nun mit der Realität zu tun. Ohne das entschiedene Auftreten der Polizei hätten sich die Schwurbler nicht zum Opfer stilisieren können, weil sie ihr wahres Gesicht zur Schau gestellt hätten. Und anders als die überwiegend friedlichen Demonstrationen der protestierenden Schüler hatten sie kein nachvollziehbares Anliegen, denn der Wissenschaft folgen wollten sie ausdrücklich nicht.
Frank-Walter Steinmeier reicht sein Buch unter Pseudonym bei allen Verlagen ein Alle lehnen ab
Die Verlagswelt gilt nicht umsonst als die Blackbox des Kulturbetriebs. «Diese Bezeichnung ist Blackboxing und darum coloristisch!» kritisiert Kulturexpertin Claudia Roth diese Formulierung, die darum auf den Prüfstand kommt, wie die Buchbranche gegenüber der ZZ zusichert.
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Es wird nicht nur zu wenig gearbeitet, sondern auch zu müde. Die Müdigkeit am Arbeitsplatz ist eine besondere. Experten haben nun herausgefunden, an was, das dahintersteckt, es liegt. «Das Gähnen der Kollegen ist ansteckend», so der Befund. Das lässt sich natürlich kaum in den Griff kriegen.
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