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+++ Alarmstufe Merz: Vorsicht, der Kanzler redet! +++ Redestil gilt als gestelzt, eitel, altväterlich und zunehmend quasselbudig +++ Hauptproblem Lügen: Dagegen hilft auch kein guter Stil +++ Immer mehr Zuhörer und Zuhörenmüssende flüchten vorzeitig +++ Kommt die zunehmende Quasselbudigkeit vielleicht einfach vom Alter? +++ Gerontologe: "Bei Merz sicher nicht" +++ Psychologe: "Quasselbudigkeit ist ein kompensatorischer Mechanismus bei Menschen, die inhaltlich nichts mehr zu sagen haben" +++ Könnte Merz geholfen werden? Experten debattieren lang und breit +++ Erschütterndes Fazit: "Da ist nichts zu machen" +++ Alice Weidel: "Aber Rücktritt könnte helfen, oder?" +++ Experten: "Ja, das schon!" +++ Die Menschen: "Jaaaaaaaa!! Weg mit dem Lügenfritz!" +++ Verfassungsschutz: "Wie war das eben?" +++ ... (... ad infinitum ...)
Bei den Karl-Marx-Spielen in Bad Segeberg sind gestern zwei Kommunisten erschossen worden. Es soll sich dabei um zwei bedauerliche Einzelfälle handeln, die nichts mit nichts zu tun haben. Der Kanzler bekundete seine Betroffenheit und log anschließend weiter. Aus rechten Kreisen verlautete vorerst nichts; Bärbel Bas rechnet jedoch mit baldigen Verschwörungstheorien. Die Leichname der Kommunisten sollen für die Gesellschaft geöffnet werden.
Da der dritte WK bereits in Planung ist, sind Brückensanierungen jetzt idiotisch weil wir sie dann eh wieder sprengen müssen. Das Geld dafür sollte lieber in die Ukraine geschickt werden zu Händen der lupenreinen Regierung dort.
Furten statt Brücken! Damit sichert Deutschland seine internationale Führungsrolle in fortschrittlicher Retropolitik. Diese folgt bekanntlich dem Grundsatz: Abbau statt Aufbau! Ein öko-sensibler Werbespruch könnte lauten: "Lieber Brückenabbau als Braunkohleabbau!" Die Grünen werden Purzelbäume schlagen, das Ausland wird uns wieder einmal zum Vorbild nehmen, und alles ist gut. Übrigens, die paar Öko-Ungereimtheiten bekommt man auch noch vom Tisch, z.B. Unimog und Dodge-RAM als Durchquerungsfahrzeuge (Diesel!!): Weg damit. Gar keine Autos, sondern Pferde und Kutschen, natürlich nicht aus Holz, sondern aus fortschrittlichen Materialien neu konstruiert (bei VW, Benz etc. kriegen sie so was hin!). Möglicher Werbespruch: "Kutsche. Im Western funktioniert's ja auch." Und dann muss noch die Übersetz-Schiffahrt neu geregelt, sprich transformiert werden: Alle Diesel-Kähne weg, dafür aus fortschrittlichen Materialien neu konstruierte Mehrpersonen-Ruderkähne à la Wikinger, aber größer und mit vielen Stellplätzen für die E-Autos der Übersetzenwollenden, die natürlich auch selber rudern. Mögliche Werbung: Foto aus dem neuen "Odyssey"-Film, worauf Matt Damon und seine Gefährten heftig am Rudern sind, Werbespruch: "Feeling like Odysseus – now. Köln Furt Schiffahrt GmbH usw."
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
18. September 2026
Polizeimeldung: Mann
Wie die Polizei meldete, ein Mann. Die Hintergründe sind unklar. «Für Spekulationen gibt es keinen Raum», betonte der Pressesprecher gegenüber der ZZ. Im Anschluss an die bereits geplante Demonstration soll es aus diesem Anlass eine Verlängerung geben.
Berlin-Umfragehammer: Grüne vorn bei den Wildschweinen
Würde am nächsten Sonntag in Berlin gewählt, hätten die Grünen unter den wahlberechtigten Wildschweinen eine klare Mehrheit, gefolgt von den anderen grünen Parteien. Wahlberechtigt sind alle Wildschweine, die lange genug in Berlin leben, um das Wahllokal zu finden. «Es sind Berliner Wildschweinchen», sagte Franziska Giffey der ZZ.
Gutachten: Staat muss Bürger vor Informationen schützen, die eine schlechte Meinung über die Regierung verursachen könnten
Der Schutz der Meinungsfreiheit bedeutet die Gewährleistung von Informationen, aufgrund derer sich die mündigen Bürger ihre eigene Meinung machen können. Dies schließt laut einem von Stefan Kornelius in Auftrag gegebenen Studie ein, schlechte Nachrichten nicht in den Vordergrund rücken zu lassen. «Für die Umsetzung durch zivilgesellschaftliche Initiativen werden die nötigen Mittel eingeplant», so der Regierungssprecher auf Anfrage der ZZ.
Kulturschaffende protestieren gegen Normerhöhung bei Herstellung demokratischer Produkte
Noch mehr Gedichte, Essays, Theaterstücke und Romane mit demokratischem Wirklichkeitsbezug zur Stärkung der gemeinsamen Vielfalt, und das in derselben Zeit bei gleichbleibender Bezahlung, geht das überhaupt? Nein, sagen die Betroffenen und demonstrieren gegen die neuen Planvorgaben, in denen sie eine Kürzung ihrer gerechten Vergütung sehen. «Wir haben nicht genug Demokratie erzeugt, da sind wir selbstkritisch, aber noch mehr Belastung ist ein absolutes Geht-nicht», sagte Durs Grünbein auf der Kundgebung vor Hunderten, die für Tausende repräsentativ stehen.
Bundeszentrale bremst Manuela Schwesig: SPD-Frauen dürfen nicht zu gut aussehen
Die klaren Zielvorgaben dürfen nicht mit toxischem Weiblichkeitsbild erreicht werden, darauf weist die SPD-Bundeszentrale den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hin. Die tollen SPD-Frauen hatten sich über das Erscheinungsbild von Manuela Schwesig beschwert, das ihrer Meinung nach ein falsches Geschlechtermuster transportiert. Auf den neueren Plakaten guckt die Ministerpräsidentin wieder etwas SPD-mäßiger.