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zu Seite 1889 


          Seite 2685          

Poeta nocturnus
25.01.22
Seite 1191

 

Die Krätze in der Frauen Schlucht
wird einem Dichter schnell zur Sucht.
Er liebt nun mal des Wortes Klang
und scheißt dafür auf seinen Rang.

 

Poeta nocturnus
25.01.22
Seite 1191

 

Die Schwarzschwanzkrätze machen wir
nicht noch einmal zum Thema hier,
obwohl im Reim sie herrlich knarzt.
Sie ist ein Fall für'n Negerarzt.

Ein edler Stoff für ein Gedicht
ist auch die Weißmauzkrätze nicht.
Wir handeln sie hier trotzdem ab,
da diese Kränk' macht Neger schlapp.

+ Finis antirassisticus. +

 

Poeta nocturnus
25.01.22
Seite 1191

 

Den Dichter aus den Socken haut's
beim Knitteln auf 'ne Negermauz.
Da spürt er schmerzlich: So ein Scheiß!
Schwarz ist der Schwanz – die Mauz ist weiß!

 

Bedauere,
25.01.22
Seite 1191

 

ohne Mauz ist die Negerbriefspalte ein Totalausfall

 

Posierlich
25.01.22
Seite 1191

 

ZZ Redaktion muß ernüchtert feststellen: Trotz brillanter Vorgaben sind die Leserbriefschreiber in ihren Kommentaren sehr eindeutig und beschränkt

 

Poeta nocturnus
25.01.22
Seite 1191

 

Er bliebe doch ein Negerschwanz,
auch wenn er hieße Schwegernanz.
Und daß er kommt aus Afrika,
ist schlicht und einfach wumbaba.

 

@Flachwitz
24.01.22
Seite 1191

 

Der Negerschwanz ist unsterblich. Und warum auch nicht, ist er doch das beste, was Afrika zu bieten hat.

 

Flachwitz
24.01.22
Seite 1191

 

Aber dass der Negerschwanz - schwupps - wiederauferstanden ist, das ist doch schön.
Also, jedenfalls leserbriefliterarisch.

 

Päckchen
24.01.22
Seite 1191

 

Mauzenfluss und Lattenkrätz,
manche haltens für Geschwätz.
Es kann sie nicht betören,
sie wollens nicht mehr hören.
Zu wenig Kunst!
Zu viel fader Dunst!
Nun wohl, so schwingt den Pinsel:
Lattenkrätz in Öl,
Mauzenfluss in Aquarell,
und schon wirkts - kulturell.

 

Poeta nocturnus
24.01.22
Seite 1191

 

Und täglich juckt der Negerschwanz,
sinnierte jüngst ein Knittler.
Sein's dumpfen Sinnens Penetranz
gemahnte ihn an Hitler.

 

          Seite 2685          




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