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SYSTEMTHEORIEN Vier satirische Einakter
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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
Deutschlantis
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Denn ohne DDR wäre keine EU möglich gewesen.
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Leserbriefe


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zu Seite 1876 


          Seite 2584          

Schenkelklopfer
25.02.22
Seite 1205

 

Hatte nicht unser Kanzler-Wumms erst vor wenigen Tagen in Moskau an seinem aus Berlin mitgebrachten XXL-Verhandlungstisch Putin Respekt eingeflößt und ihm die Zusage für einen Truppenrückzug abgerungen? - Inzwischen ist die SPD-Feierlaune darüber verflogen.

 

Vulpus
25.02.22
Seite 1205

 

Das Ausmaß der westlichen Sanktionen orientiert sich offenbar nur an der verlässlichen deutschen Opferbereitschaft und Leidensfähigkeit.

 

Schiedsrichter
25.02.22
Seite 1205

 

Aus dem Verteidigungsministerium
+++ Bütikofer überraschend ins deutsche Strafbataillon 999 versetzt. Er muss nun an der Ostfront als Sprengstoffhund russische Panzer zerstören. Bzw. einen russischen Panzer. +++

 

Krisenvorsorge
25.02.22
Seite 1205

 

Hinsichtlich der hauswirtschaftlichen Maßnahmen weist die FDP-Führung darauf hin, daß Klopapier nicht gekocht werden sollte.

 

Grüne
25.02.22
Seite 1205

 

.... wir fordern mehr Geld für die Bundeswehr...

 

Kevin
25.02.22
Seite 1205

 

...wenn der Feind kommt werde ich im Kampfanzug an der Spitze unserer Armee kämpfen....als GENERALsekretär...

 

Grüne
25.02.22
Seite 1205

 

.... wir fordern mehr Geld für die Bundeswehr...

 

Peter Groepper
25.02.22
Seite 1205

 

Zu Unrecht werden die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten oft kritisiert. Was täten wir nur ohne die öffentlich rechtlichen? Gestern war wieder eine Sternstunde des Journaillismus. Mein Bewertung: Ich verfolge gebannt jeden Kanal unseres öff. rechtl. TV. Dort erfahre ich, was wirklich passiert, also "was ist" und wie es bewertet wird, ich bin quasi selber life dabei. also wie immer “direkt 'vor Ort' aus ..... zugeschaltet”: a) was wird der US Präsident wohl sagen, wenn er gleich auftritt? b) was sagt er gerade bei seinem Auftritt? Wir übersetzen simultan. c) was hat er bei seinem Auftritt gesagt? d) wie ist das, was er gesagt hat, zu bewerten? e) wie wird Putin das, was er gesagt hat, wohl bewerten? f) wie hat Putin das, was er gesagt hat, bewertet? g) wie ist das, was Putin gesagt hat, zu bewerten? h) wie wird Scholz das, was P. gesagt hat, bewerten? i) wie ist das, was Scholz gesagt hat, zu bewerten? j) was wird wohl als nächstes passieren? j) wie ist das, wenn es passieren wird, einzuschätzen? k) welche Reaktion des US Präsidenten ist dann zu erwarten? l) wie wird diese Reaktion einzuschätzen sein? m) wie ist die Bewertung von ... (Schulz, Biden, Brock, Bärbock, Lambrecht, Cleber, Caligula, Napoleon, Ötzi, ....) zu bewerten? usw usw usw, Die Spannung steigt ins Unermessliche! Das ist Reportage vom Feinsten, wie aus dem Lehrbuch. "Liebe Zuschauer, wir halten sie selbstverständlich auf dem Laufenden und werden uns, sobald etwas passiert, mit einer Sondersendung ins laufende Programm einschalten und das was passiert, bewerten und ebenso die Bewertungen anderer Bewerter bewerten…." Meine persönliche Bewertung: Bei soviel Bewertung kann der Wert des öff. TV gar nicht hoch genug bewertet werden. Jeder Euro an Gebühren ist unseren Beitrag wert!

 

Was auffällt
25.02.22
Seite 1205

 

Jedesmal, wenn die Grünen in der Regierung sitzen, gibt es Krieg.

 

Sehr kluger Leser
25.02.22
Seite 1205

 

"Es war einmal ein Volk, das glaubte an den Weihnachtsmann. Aber der Weihnachtsmann war in Wirklichkeit der Gasmann."
(Grass, Blechtrommel)
Jetzt passt es wieder.

 

          Seite 2584          




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8. Juni 2026

Bundespräsident in Gastbeitrag: Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036 könnte den Impuls für die Demokratisierung des in die Diktatur abgerutschten Deutschlands setzen
Ursprünglich oder zwischenzeitlich war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen die Bewerbung um Olympia 2036. «Einmal 36 reicht», befand er. Inzwischen hat er seine Meinung modernisiert: «Die damit verbundene Weltoffenheit und die zeitweise Liberalisierung der Zeitungen könnte die nötige Voraussetzung liefern, um die Diktatur ins Wanken zu bringen», prognostiziert er in einem Gastbeitrag für das ZZ-Magazin. Gut, dass jemand auch über den Tellerrand von Wahlperioden hinausdenkt.

Verfassungsschutz stuft Verfassungsschutzdesinteresse als neuen Extremismus ein
Der Verfassungsschutz nimmt das Heft des Kompetentseins wieder in die Hand und wehrt sich gegen das in den einschlägigen Netzecken um sich greifende Achselzucken, wenn er Befunde teilt oder Hochstufungen vornimmt. «Damit wird die Relevanz infragegestellt, auf der die Arbeit zum Erhalt der Demokratie in der Gesellschaft der Vielfalt beruht», heißt es aus dem Zentralverband der Landesämter für sicheren Verfassungsschutz gegenüber der ZZ.

Dass wir es schaffen, muss zum Dauerzustand werden
Das Versprechen, dass die Zuversicht die Oberhand gewinnt und wir mit gemeinsamen Optimismen das Vertrauen in die bevorstehende Verlässlichkeit meistern, lautet: Wir schaffen das. Der Kanzler hat zutreffend zu diesen großen Worten gegriffen. Damit kann kein Endzustand gemeint sein, in dem geschafft worden sein würde. Schaffen bedeutet weiterschaffen. Nur so schaffen wir es wirklich.

Parteien weisen Forderungen nach Verlängerung der parlamentarischen Sommerpause zurück
In keiner Richtung zielführend, mit dieser harschen Abfuhr reagieren die Parteien aller Fraktionen mit Demokratiebezug auf die aufkommende Forderung, die Sommerpause auf unbestimmte Zeit zu verlängern. «Jetzt ist nicht die Zeit für Erholungsphasen», sagt CDU-Sekretärgeneral Linnemann der ZZ unter Verweis auf die, denen ein Nutzen zu erwachsen droht. «Die Motivation, nach der regulären Pause regulär weiterzumachen, darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden», betont er. Lars Klingbeil verwies auf die Gesetzeslücke, die eine Kürzung der Zulagen verursachen könnte.

Berliner Senat bezuschusst Schutzgeldzahlungen für neue Ladeneröffnungen
Um dem Dichtmachen von Läden ein Zeichen entgegenzusetzen, fördert der Senat die Schutzgeldzahlungen, wenn Neueröffnungen an den Start gehen. «Wenn andere Städte unserem Beispiel folgen, ist die Trendwende in greifbare Nähe gerückt», erklärt Kai Wegner die Initiative im ZZ-Gespräch. Dem Stadtteilbild wird es guttun, zumal niemand von Stadtbild sprechen möchte.



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