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Im hessischen Hüteburg konnte ich dem Auftritt N.Faesers bei einer abendlichen Wahlveranstaltung beiwohnen . Vorab muß ich gestehen , daß ich besagte Dame schon immer etwas skeptisch und reserviert beäugte .
Doch der Auftritt Nancys , ihre mitreißende Rede hat aus mir , dem einstigen Saulus einen Paule gemacht und wohl auch viele Paulas unter den Mithörenden und Zusehenden .
Geschmackvolle , armfreie Bekleidung mit einem Oberarmband , ein anliegendes Ober - und ein kleidsames , rotes Unterteil ,kurzum : ein Outfit,
das zum Träumen verleitete .
Ja , ich muß gestehen , in mir regte sich der Wunsch , eine solche Powerfrau als Genossin , Partnerin, Gefährtin ,Gemahlin , ja sogar als Geliebte zu besitzen ...
Aber diese bärinnenstarke Frau , die so harmonisch
weibliche Fraulichkeit mit kantiger , männlicher
Härte verbindet , ist ja bereits glücklich verehelicht und vorbildliche Mutter eines mehrjährigen Kindes ...
Träumereien , die ich mir gestatte !
Das der örtliche Typ angeblich nunmehr mehr ist als ein örtlicher Typ, kann meinen Beifall keineswegs finden, es sei denn, der örtliche Typ macht klar, worin denn nun das "mehr" besteht.
Ich darf Herrn Zeller sinngemäß zitieren:
Die "Behörden" wurden geschaffen, damit die Politiker jemanden haben, dem sie für ihre katastrophalen Fehlentscheidungen die Schuld geben können.
„Sein Tod hätte verhindert werden können“, sagt der Sohn von Walter Lübcke. Drei Jahre nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke gibt sein Sohn den Behörden eine Mitschuld an der Tat. Grund dafür benennt er Hasskommentare in den sozialen Netzwerken, in denen gegen seinen Vater gehetzt wurde.“
Hass und Hetze bringen uns um unsere größten Männer. Immer noch durchzuckt mich jeden Morgen beim Aufwachen brennender Verlustschmerz um Walter Lübcke, dann feuchten salz´ge Tränen meine Kissen. Hätte man ihm nicht längst ein Denkmal aus unvergänglichem Erz errichten sollen? Walter, ich rufe dir nach in deine kühle Gruft: Du bist unvergessen! Oh ja, unvergessen.
Prinzessin Henriette, Liebreiz und Herz vereint,
schaut neulich – aus ner Wette - beim Zeller mal herein.
Die vielen nackten Frauen, die warn ihr nicht genehm,
zum Glück die Leserbriefe nicht auch noch hat sie gsehn.
Sie liebt sehr ihren Onkel, Heinrich den Reußenfürst,
der schmachtet schon zwei Monde im schwäbischen Verließ.
Wie sie nun jüngst studierte mit Fleiß dies Pressorgan,
war’s ihr, sie meditierte, als spräch sie dieses an:
Es sind sehr schwere Taten, die er begangen hat,
und noch viel schwerer die erst, die er nur planen tat,
doch sind in Zellers Zeitung ein paar gerechte Leut,
ein Tropfen Nachsicht, Güte, ein Lichtblick dieser Zeit.
Sie neigt sich tief und danket. Und tanzt vor Freud.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
2. Oktober 2026
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