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Jens Spahn hat die Leih, äh, die gebärende Person natürlich nicht als Fraktionsvorsitzender gebuch, äh, beauftragt. Das wäre ja überhaupt nicht möglich. Nein, er hat sie als Privatperson beauftragt, und das hat mit irgendwelchen Gesetzen oder auch mit der CDU rein gar nichts zu tun. Privat ist und bleibt privat! Die ganze Aufregung um Jens Spahn ist einfach nur lächerlich, sie hat keinerlei Substanz. Daher sollten wir uns jetzt wieder den wichtigen Dingen zuwenden, zum Beispiel der Kontrolle von privaten Chats. Hier liegt eine wirkliche Gefahr für die Gesellschaft, nicht in sophistischen Detailfragen über den Nachwuchs! Außerdem, wie sagte Franz Beckenbauer: Gott freut sich über jedes Kind!
"Kein Fraktionsvorsitzender vor ihm hat so etwas ertragen müssen", sagte Pfarrer Kruse und zupfte die Bänder am Sarg zurecht. "Wir nehmen Abschied von einem Pionier der Rechtsauslegung, dem hier auf Erden seine Liebe zum Kind übel gedankt wurde!", donnerte er zornig der Trauergemeinde entgegen. "Du, Jens, wirst einen Platz an der Seite Gottes erhalten!" Die Trauergäste zuckten zusammen; hier und da ertönte ein schuldbewusstes Hüsteln. Diesen Suizid hatten sie mitzuverantworten. Sie hatten sozusagen mitgeschossen.
Jaaa! Der bewährte MeinungsBILDner Paul Ronzheimer hat Jens Spahn, derzeit New York, an die Strippe gekriegt – und jetzt spricht Spahn. Der Einzige, der von der Sache wirklich was versteht. Könnte man meinen, aber der CDU-Kaufvater gab vor allem wirres Gesülze von sich:
"Ich habe lange mit mir gerungen, auch was das Thema Leihmutterschaft angeht. Ich bin lange zerrissen gewesen. Aber eben über dieses Ringen und sich mit dem Thema beschäftigen, haben wir uns für diesen Weg entschieden." – Aber eben über dieses Ringen? Wieso "aber"? Wenn ihr wirklich gerungen hättet, dann hätte dabei nur rauskommen können: Ist in Deutschland verboten, können wir unmöglich bringen, Schluss.
Weiter Spahn: "Ich kenne es als Christ, dass das eine die reine Lehre ist und das andere das echte Leben. Und dass das manchmal kein Schwarz und Weiß hat und keine einfachen Entscheidungen." – Reine Lehre und echtes Leben? Saublöde Ausrede. Keine einfachen Entscheidungen? Behauptet ja auch keiner. Aber es entbindet nicht davon, die RICHTIGE Entscheidung zu treffen, du Dackel! Erst recht, wenn sie so klar vor einem liegt wie im deutschen Gesetzbuch!
Die übrigen Spahn-Schwurbeleien im Interview bringen keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn und können daher ignoriert werden. Unser Fazit: Ganz billige Nummer. Spahn versucht krampfhaft, sich verbal zu verpissen, und an der Art, wie er das macht, merkt man überdeutlich: Er weiß ganz genau, was für eine Scheiße er gebaut hat – und dass es diesmal vielleicht zuviel war. Man hört förmlich aus seinen Worten heraus, wie ihm der Schweiß auf die Stirn tritt und in Sturzbächen runterläuft.
Unsere Prognose: Dieser Mann hat fertig. In seiner Partei sind nämlich noch mehr Christen drin, und die werden jetzt auch mit sich ringen. Immerhin haben sie schon Frauke Brosius-Gersdorf abgebügelt wegen einer ähnlichen Sache – aber die ist nicht in der CDU. Spahn ist es.
+++ Neues Ehe- und Familienglück: Friedrich Merz hat zur linken Hand Frank-Walter Steinmeier geheiratet, beide haben bereits Kevin Kühnert, Klaus Wowereit und Guido Westerwelle adoptiert. Merz: „Ich habe lange mit mir gerungen, ob und wieso, aber Privatglück ist Privatglück, und schließlich braucht man für einen Gangbang mehr als zwei, aber auch das ist privat.“ +++
"Spiel mir das Lied vom Enddarm", flüsterte Jens und knabberte zärtlich an Daniels linkem Ohr. "Aber so richtig mit Rosetten-Boogie, ja?", ergänzte er, während seine Hand nach dem Waffenschrank des Geliebten tastete. Er fand ihn, er öffnete ihn geschickt, doch was musste er feststellen? Tote Hose. Das hatte es noch nie gegeben.
Im Nebenzimmer krähte unterdessen der Kaufling. Ja, von so was konnte so was kommen – jedes Ehepaar mit Nachwuchs wusste das. Aber eben nur jedes normale Ehepaar. Nun, Jens würde es auch lernen müssen. Das biss keine Maus einen Schniedel ab.
Wer mutmaßlich 6,6 Mrd. hart (!) erarbeiterter Steuergelder ungestraft in den Sand gesetzt hat, der ist in unserer Demokratie nicht im Arsch, sondern sakrosankt.
Die Online-Satirezeitung powered by Bernd Zeller
21. September 2026
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