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„WELT-Kolumnist und Islam-Experte Ahmad Mansour warnt vor der wachsenden Radikalisierung junger Menschen.“
Lobenswert, denn genau das braucht Deutschland jetzt, Leute mit dem Namen Ahmad Mansour, damit sie uns alles erklären. Oh ja, genau solche Leute braucht Deutschland dringend.
23 Organisationen haben in einer gemeinsamen Erklärung zum Kampf gegen Islamismus aufgefordert.
Das schreibt heute die Berliner Morgenpost. Klingt gut? Na ja, vielleicht der "Kampf gegen Islamismus", aber dann fangen schon die Probleme an. Was sind denn das für "Organisationen", die hier "gemeinsam" eine Erklärung abgeben? Und wenn sie's "gemeinsam" tun können, müssen sie dann nicht alle demselben politischen Lager angehören? Dem rechten vielleicht? Aber gibt's da überhaupt so viele "Organisationen"? Und bilden die normalerweise breite Bündisse, die "Erklärungen" abgeben?
Man sieht, es läuft wohl auf was anderes hinaus, aber egal jetzt. Die MoPo schreibt weiter, ich zitiere:
"Das Bündnis warnt laut einem Bericht der 'Jüdischen Allgemeinen' davor, Islamismus als Randerscheinung oder importiertes Problem zu betrachten. Islamismus betreffe 'uns alle', schreiben die Unterzeichnenden. Das habe der Angriff auf den CSD in 'erschütternder Weise' gezeigt." – Nota bene: Der Islamismus soll nicht als importiertes Problem betrachtet werden. "Nicht" heißt, "nicht", also gar nicht. Und: Der Islamismus betrifft uns alle. Keine Ahnung, was das mit dem Vorherigen zu tun haben soll. Natürlich betrifft er uns alle. Die Frage war, von wem er ausgeht. Und der CSD-Anschlag hat "in erschütternder Weise" gezeigt, dass der Islamismus "uns alle betrifft"? Mehr hat er nicht gezeigt? Lächerlich. Er hat zum x-ten Mal gezeigt, was für Leute so etwas machen. Die kulturellen Deutschen sind's nicht.
"Bei Rechtsextremismus habe sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass dieser aus der Mitte der Gesellschaft erwachsen könne." – Sorry: Hohles Geschwätz. Null Aussage. – "Dieses Bewusstsein fehle beim Thema Islamismus noch." – Kein Wunder. Wenn kulturelle Deutsche so etwas nicht machen, kann sich auch kein "Bewusstsein" dafür bilden. Warum sollte es. Und jetzt kommt der Oberkracher:
"Wenn auch deutsche Staatsbürger islamistische Gewalttaten verübten, werde deutlich, dass Radikalisierung in der eigenen Gesellschaft geschehe." – Hier ist zunächst die Aussage hervorzuheben: Auch deutsche Staatsbürger verüben islamistische Gewalttaten. Das ist jetzt bewiesen, nämlich durch Abdul B. Und das wiederum beweist: Radikalisierung geschieht in unserer eigenen Gesellschaft. Das ist alles so komplett irre, dass man gar nicht drüber reden müsste, aber weiter: Das Bündnis beruft sich allen Ernstes darauf, dass Abdul B. deutscher Staatsbürger war, und leitet daraus den gesamten anderen Kladderadatsch ab. Mithin, es instrumentalisiert Abdul B., um die gesamte "Mitte der Gesellschaft" als Ursprung und Hort von islamistischem Terror zu markieren. Irre.
"Die Verantwortung dürfe nicht einzelnen gesellschaftlichen Gruppen zugeschrieben werden, auch nicht nur den Sicherheitsbehörden." – Ergo: Die Verantwortung muss ALLEN gesellschaftlichen Gruppen zugeschrieben werden. Klar. – "Muslimische Gemeinden müssten sich der Frage stellen, wie Islamismus bekämpft werden könne. Dieser Kampf beginne mit Prävention." – Ha-ha! Wer macht denn dann die Prävention? Der Papa, der Onkel, die Brüder? Bullshit! Die macht der Staat, NUR der Staat. Die staatlichen Deradikalisierungshelfer mit der sanften Stimme, die auch Abdul B. "betreut" haben. Pferdefuß: Der Staat "macht" das nicht, sondern er versucht's. Mehr kann er nicht und konnte er noch nie.
"Gleichzeitig dürfe Kritik am Islamismus nicht mit einer pauschalen Verurteilung muslimischer Menschen gleichgesetzt werden. 'Islamismus zu kritisieren bedeutet nicht, muslimische Menschen unter Generalverdacht zu stellen', heißt es. Der Kampf gegen Islamismus sei dabei 'weder rechts noch links', sondern 'eine Aufgabe der demokratischen Mitte'." – Also keine Aufgabe der Rechten! Glück gehabt! – "Wer islamistische Ideologien entschlossen zurückdränge, stärke zugleich Freiheit, Gleichberechtigung, die Rechte von LGBTQI-Menschen, jüdisches Leben, Religionsfreiheit und 'die Sicherheit aller Menschen'." – Ende. Mir hat's gereicht.
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25. September 2026
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