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Um 1900 konnte man noch in aller Seelenruhe ins Bordell gehen, ohne das es am nächsten Tag in der Zeitung stand – die Nutten hatten Berufsethos und waren diskret. Außerdem erhielt man in jeder Apotheke problemlos und kommentarlos das (hochwirksame) Schmerzmittel Laudanum, ohne sich wie heute bei jeder jämmerlichen Packung Aspirin einen belehrenden Vortrag des Apothekers über die Gefährlichkeit von Schmerzmitteln anhören zu müssen.
Beim nackten Überleben gleich
sind die Genossen einfallsreich.
So konnte der Doppelpass für Türken
einst Schröders Kanzlerschaft bewirken.
Mit Blitzeinbürgern volle Kraft
sichert heute man sich Wählerschaft.
Auch Stimmenfang - Betreutes Wählen -
steht im Verdacht Stimmen zu stehlen.
Reicht das alles nicht zuletzt,
wird das Wahlergebnis auch geschätzt
oder 5 % jetzt ausgesetzt.
Links oben: Das ist eindeutig Bertha Benz, die auf ihrer Fahrt von Mannheim nach Pforzheim 1888 in Wiesloch gerade einen Zwischenstopp einlegt, um in der dortigen Stadtapotheke Ligroin für die Weiterfahrt zu kaufen.
+++ Ein Sommer der Katastrophen: Jeden Tag passiert etwas, das die Altparteien noch weiter schwächt +++ Sommerloch? Fehlanzeige +++ Auch die große Hitze spielt den Altparteien aus den Händen +++ Experte: "Das Verhängnis fing allerspätestens mit der Babykauf-Katastrophe an und zieht sich seither lückenlos durch" +++ Was kann jetzt noch alles kommen? Wird es vielleicht sogar noch schlimmer? +++ Großer Anwachsender Bürgerchor: "Ja, es wird so lange schlimmer, bis die Altparteien röchelnd am Boden liegen – und darauf freuen wir uns" +++ Für die kommenden Katastrophen-Monate: Ärzte und Heilpraktiker:innen empfehlen zum Durchhalten besonders viel Geschlechtsverkehr +++ Dr. Franz Stecker (Koblenz): "Dieses uralte Neger-Rezept beweist täglich seine Potenz, und nicht nur in Affrika" +++ Könnte auch der Kanzler davon profitieren? +++ Pfizer: "Da sind wir wenig zuversichtlich" +++
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Michael Jackson wegen «They DonÂ’t Really Care About Us» in der Kritik
Wieder gibt es einen Anstieg an Sorge für den ehemaligen King of Pop Michael Jackson. In einem bekannten Song, der häufig im Radio gespielt wurde, heißt es, «they donÂ’t really care about us», was so viel heißt wie «die kümmern sich nicht um uns». Damit knöpft er sich nicht nur die Regierenden vor, sondern teilt gegen sie aus und geht mit ihnen ins Gericht, um mit ihnen abzurechnen. «Das könnte heute den Falschen in die Hände spielen, die nicht zögern würden, es zu instrumentalisieren und ihn zu vereinnahmen», sagte Steffen Cybert in der Bundespressekonferenz bei der Vorstellung des Ergebnisses des Untersuchungsausschusses zu Hass und Hetze in Poptexten.
TAZ plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit
Cleverer Schachzug oder bitterer Ausweg? Die TAZ pocht darauf, wegen Unzurechnungsfähigkeit nicht belangt werden zu können. Ein Gutachten soll den entsprechenden Aufwind bringen, falls das überhaupt noch nötig ist. «Das ist kein Freibrief, es hinterher nicht so gemeint zu haben, aber ein klares Signal, dass die Pressefreiheit auf Regeln beruht, die für alle Zurechnungsfähigen gelten», sagte der Presserat den Zeitungen der ZZ-Mediengruppe.
Stuttgart bleibt bunt
Kritik an mangelnder Deeskalation durch die Polizei
Die Zusammenstöße, an denen auch die Polizei beteiligt war, sorgen für Entsetzen. «Das Entsetzen muss benannt werden», fordert Fritz Kuhn. Katrin Göring-Eckard hält die Identität der Beteiligten für relevant: «Es hätten auch andere sein können, aber diese wussten nicht, dass Strafdelikte bei uns nicht erlaubt sind», sagte sie der ZZ-Regionalausgabe Stuttgart.
Örtlicher Typ hat erst noch an den Sachen zu knabbern
«Manches ist voll krass, da kann man nicht einfach gleich auf Tagesordnung umschalten», sagt der örtliche Typ im ZZ-Gespräch. «Ich sag mal, das ist verständlich, ich verstehe es ja auch bei anderen, denen das vielleicht so geht.»
SPIEGEL startet Jugendportal benito
«Wir erhöhen die Jugend-Blatt-Bindung mit dem maßgeschneidert zielgenauen Produktangebot für die junge erlebnisorientierte Event-Szene», sagte die neue Spiegel-Chefredakteurin Miriam Meckel der ZZ-Mediengruppe, die einen Anteil an der Spiegel-Produktionsgenossenschaft hält.