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Biberberater ist out, Clanberater ist in. Vorteile: Hohes Salär (plus Boni), Arbeit mit Mandatsträgern, Dienstfahrzeug (AMG). Nachteil: Ab und an Aushilfe am Baggersee, Beton mischen, Boot fahren usw. Dafür gibt’s aber Schmutzzulage.
Ja, er ist gekommen! Der Mann fürs Grobe, den die Republik schon so lange gebraucht hätte, ist endlich da. Jetzt wird slles gut. Denn machen wir uns nichts vor: Wo Gewalt nötig ist, ist die Demokratie am Ende. So was kann sie nicht, so was will sie ja nicht mal. Aber sie ist bedroht von genau den Figuren, die nur mit Gewalt zu bezwingen sind: Nicht Clowns wie Amthor oder Lindh, die kann man leben lassen, sondern Leute wie Wüst und Günther, die im Namen der Demokratie Verbrechen begehen. Das sind die Gefährlichsten, denn sie klammern sich wie Zecken an die Demokratie und saugen sie aus. Aber Zecken bekommt man bekanntlich nur vom Wirt herunter, indem man sie vernichtet. Noch nie ist eine freiwillig wieder rausgekrabbelt! Das könnte sie auch gar nicht, weil sie mit ihren Beißwerkzeugen im Wirt feststeckt! Und daher: zeckii delendam sunt. Ohne Alternative. Wenn die Demokratie überleben soll, muss es einer für sie tun. Ein Mann ohne Gewissen, aber mit Liebe zum Volk. Citizen Vigilante. Hier heiligt der Zweck die Mittel.
Wir verspotten hier Lindh und Amthor, und wir haben objektiv Anlass dazu, aber Lindh und Amthor würden den Spott gar nicht verstehen. Der Grund ist für Außenstehende nicht nachvollziehbar: Weil sie sich selber völlig ernst nehmen. Unglaublich! Das muss man sich mal reinziehen! Aber ist so. Die sind wie zwei Biber, die sich selber völlig ernst nehmen – nur halt nicht als Biber, sondern als Politiker. Da liegt der Biber im Pfeffer.
Mein Biber will eine Otterin aus der Nachbarschaft heiraten. Ist so was erlaubt?
Antwort Radio Biberwahn: Im Prinzip ja.
Auch kirchlich?
RB: Im Prinzip nein, in der evangelischen Kirche ja.
Und wenn mein Biber schwul wäre und einen schwulen Otter heiraten wollte?
RB: Dann auch.
Aha. Aber wenn Tiere von zwei verschiedenen Tierarten heiraten, ist das nicht irgendwie pervers?
RB: Im Prinzip nein. Eine solche Kreuzung kann zu interessanten Ergebnissen beim Nachwuchs führen, wie schon Darwin amüsiert feststellen konnte.
Amüsiert? Soll das heißen, dass der Nachwuchs irgendwie ... komisch aussieht?
RB: Nicht zwangsläufig. Er kann auch gut aussehen, sogar richtig schön. Aber im schlimmsten Fall ...
Ja??! Wie kann er da aussehen?
RB: Nun, man muss wohl sagen: monströs.
Monströs!! Wusste ich's doch, dass da ein Haken ist! Nee nee, MEIN Biber wird nicht mit 'nem Otter gekreuzt. Da kann der Biberberater sagen, was er will!
RB: Nur interessehalber: Hat Ihr Biberberater die Heirat mit der Otterin befürwortet?
Das können Sie laut sagen! Der hat gepredigt wie so ein Mulattenhersteller, der Neger und Weiße zur Paarung drängt, weil er kaffeebraune Mischmöpse für die Werbung braucht!
RB: Na dann. Schön, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.
Jetzt in der Krise beweist Merkel ihre Kanzlerschaft
Wieder beweist die Kanzlerin ihre Größe. Während sie sich in ruhigen Zeiten mit Präsenz zurückhält, weil lautes Auftreten ihre Sache nicht ist, sehen wir jetzt, wofür wir brauchen: damit sie da ist. Man mag sich gar nicht vorstellen, was andere Länder durchmachen müssen, die etwa einen Trump haben. Hoffentlich kommt es bei uns nie so weit, diese Meinung teilt die Mehrheit, und zu Recht.
Allgemeine Schutzmaskenpflicht würde Flüchtlinge stigmatisieren
Warum denkt wieder niemand an die Flüchtlinge? Weil die Kartoffeldeutschen eben ihren Rassismus nicht nur auf dem Rücken der Schwächsten, der Geflüchteten, ausleben, sondern auch in deren Gesicht. Integration wird unmöglich, wenn auf der Straße sofort erkannt wird, wer als Schutzsuchender hier lebt. Und wieder einmal bedurfte es einer Ich, um das festzustellen.
Trendforschung: Trend geht zur tripolaren Störung
Hat die bipolare Stürung ausgedient? So weit wollen die Trendforscher nicht gehen, aber die tripolare dürfte ihr den Rang ablaufen, und das schon bald. Sehr bald sogar, aber wann genau, darauf wollen die Trendforscher sich nicht so genau festlegen. In Zeiten von Corona kommt einiges durcheinander», erklären sie im ZZ-Gespräch.
Journalistischer Standard: Nach einer Äußerung von Robert Habeck wird eine zweite Meinung von Annalena Baerbock eingeholt
Auch in Zeiten von Corona geben wir unsere Qualitätsansprüche nicht auf, um den Lesern in Zeiten von Corona die Zeiten von Corona so journalistisch wie möglich zu machen. Es ist ja nicht so, dass es nur noch was aus den Zeiten von Corona zu berichten gäbe, ganz und gar nicht, es gibt immer noch die Themen, auf die wir vorbereitet sein müssen, wenn es wieder weitergeht und wir wieder die brauchen, die gewarnt und gemahnt haben, dass es nach den Zeiten von Corona wieder Zeiten geben wird.
Örtlicher Imam versichert, dass man sich bei Allah nicht anstecken kann
In einer Fatwah haben sich Autoritäten und Gelehrte damit befasst, ob die gemeinschaftlichen Pflichten zu Verunsicherung in der Community führen könnten. Können sie nicht, so das einhellige Ergebnis, das auch für die Behörden bindend ist.
SPD fordert Gewerbesteuer für Home-Offices
Wer jetzt im Heimbüro arbeiten kann, zählt zu den Gewinnern der Pandemie und soll auch an den Kosten einen solidarischen Anteil tragen, so fordert es Saskia Esken im ZZ-Gespräch. Kurz darauf hat sie es sich noch einmal überlegt und fand: «Doch, ja, das ist eine gute Idee.»