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Ich habe mal die Merz-Keule wg. Atomausstieg in ein leicht verändertes Szenario übersetzt. Es ist eine Geschichte in mehreren Stationen, verlaufend über mehrere Jahre:
VW stellt die Produktion komplett auf E-Autos um. Kein einziges Verbrenner-Modell mehr, nur noch Elektro.
Der Absatz geht massiv zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden täglich häufiger und dringender.
Der Absatz geht immer weiter zurück. Die Kunden-Anfragen nach Verbrenner-Modellen werden seltener und hören schließlich auf.
Absatz und Gewinne sind so weit zurückgegangen, dass die Pleite unmittelbar bevorsteht. Der Konzern kann sich nur retten, wenn er wieder Verbrenner-Modelle produziert, und jeder im Konzern weiß das.
Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer äußern sich verwundert und besorgt über den Zustand von VW. Ihre Meinung: Der Beschluss zur Komplett-Umstellung auf E-Autos sei aus heutiger Sicht ein "strategischer Fehler" gewesen und müsse unbedingt korrigiert werden; davon hänge das Überleben von VW ab.
Am folgenden Tag verkündet der Chef von VW in der Vorstandssitzung:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Antriebsart, die wir haben."
Umweltminister C.Schneider (50, seit 35 Jahren vom Steuerzahler finanziert) fordert ein Furz-Messprogramm für Kühe. Wegen Klima.
Bauern müssen über die Fürze ihrer Kühe genau Buch führen. Eingerichtet werden Furz-Mess-Meldestellen. Geschaffen wird eine Bundesfurzmessmeldestellenbehörde mit sagen wir 200 Mitarbeitern (alle mit spd-Parteibuch, aber pst), geleitet von einem Bundesfurzmessmeldestellenpräsidenten, Besoldungsgruppe B11.
Die Kemmerich-Wahl wurde rückgängig gemacht, obwohl so etwas in der Demokratie überhaupt nicht vorgesehen ist. Warum sollte dann der Atomausstieg nicht rückgängig gemacht werden können? Eine politische Entscheidung kann und darf jederzeit kassiert werden, das macht ja gerade die Demokratie aus. Aber halt nicht UnsereDemokratie.
Fritz Merzel reagiert auf EU-Uschis Aussage "strategischer Fehler" in puncto Atomausstieg:
"Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das,
aber es ist so – und wir konzentrieren uns nun auf
die Energiepolitik, die wir haben."
Irreversibel. Sagt er einfach so, und er meint es ernst. Das ist eine Frechheit sondergleichen und natürlich völlig idiotisch, aber es erinnert auch an was: "irreversibel", das kommt aus der gleichen Ecke wie "alternativlos". Bedeutung in beiden Fällen: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit – basta. Und das Merzel-Wort ist sogar noch schlimmer als das Merkel-Wort, denn "irreversibel" bedeutet: Dieser Beschluss kann nie wieder geändert werden. Diese einzige Möglichkeit, die wir haben, wird für alle Zeiten die einzige bleiben. Eine "alternativlose" Maßnahme kann immerhin auch nur momentan alternativlos sein, nur zeitlich begrenzt, aber wenn etwas "irreversibel" ist, dann kann es nie wieder anders werden. Oder in Merkel-Sprech: Dann kann es nie wieder rückgängig gemacht werden.
Das ist der Unterschied: Merkel hat die überlegene Beurteilungs-Instanz gespielt, die immer genau weiß, was jetzt als einziges in Frage kommt. Merzel spielt Gott – überzeitlich, endgültig, absolut.
Nach überdosiertem LSD-Trip: Greta Thunberg fordert ihre Anhänger auf, nach Hause zu gehen, Naturwissenschaften zu büffeln und was mit Technik zu studieren
«Es ist vorbei», sagte Greta Thunberg, als sie wieder zu Bewusstsein gekommen war nach einer versehentlichen LSD-Überdosierung, zu ihren überraschten Fans. «Ich gehe wieder in die Schule und befasse mich mit der Entwicklung von Technologien für höhere Energiewirkungsgrade und weniger Abgase, und ihr solltet das auch.»
Taliban sind überrascht, dass sie eine Woche ohne Anschläge durchgehalten haben
Eine Woche sollte die Probephase dauern, dann gab es das Abkommen zwischen den USA und den Taliban, die nun wieder in Afghanistan für Islam und Scharia sorgen. «Wir haben etwas gelernt, die USA wollen ihr Gesicht wahren», erklärten sie auf der Pressekonferenz nach der Unterzeichnung.
Örtlicher Typ findet es nervig, für mehr als zehn Tage Vorräte anzulegen
«Ja schon irgendwie klar, man kommt vielleicht zehn Tage nicht zum Einkaufen, aber das ist auch die maximale Grenze des Zumutbaren», sagt der örtliche Typ im ZZ-Gespräch. «Für vierzehn oder mehr Tage Vorräte anzulegen erscheint mir als kaum machbar, vor allem, was weiß ich denn, was ich in drei Wochen will», erklärt er.
Bundespräsident Steinmeier fordert alle auf, gerade jetzt zusammenzustehen
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Moderne Frau backt Kuchen, hat aber keinen Mann, dem sie ihn vorsetzt
«Moderner Lebensstil und Kuchenbacken ist kein Widerspruch», sagt die moderne Frau im ZZ-Gespräch. «Was ich damit mache, muss ich noch sehen, vielleicht spenden.»
Annalena Baerbock findet es falsch, dass die Europäer erst Ende der Woche zusammenkommen und nicht schon Anfang der Woche
Klare Worte und zusammenhängende Sätze fand Annalena Baerbock im Fernsehen. Die Flüchtlingskrise ist schließlich eine moralische Frage und fällt damit in die Zuständigkeit der Grünen. «Befürchtungen, dass es wieder irgendwelche Namenskalauer mit Annalena Berbock gibt, haben wir nicht», hieß es im ZZ-Newsroom.