Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Bärbel Bas hat ihre Follower aufgerufen, heute vor dem Roten Rathaus eine Brandmauer-Rettungsgasse zu bilden, die sie selbst mit ihrer luftgekühlten Harley durchbrausen und so symbolisch für SPD-Wähler freihalten will.
Ernst Reuter würde vermutlich seine berühmte
Pathos-Rede vor dem Reichstagsgebäude 1948
heute so aktualisieren:
I h r V ö l k e r i n B e r l i n,
in Kreuzberg, in Neukölln, in Friedrichshain ...!
S c h a u t i n d i e s e S t a d t
und erkennt, dass ihr diese bunte Stadt
nicht an die Falschen preisgeben dürft!
Des Genitiv's Dativ ist dem Rechtschreibnazi sein innerer Reich's Parteitag, weil der Apostroph richtig sitzt: Apostroph's kommen ja immer vom Genitiv. Oder halt vom Plural. Und besonders erfreulich: Heutzutage ist sogar die Schreibweise "Petra's Haarstudio" zulässig! Der berüchtigte Friseur's-Apostroph ist also offiziell rehabilitiert, und vor allem auch die Salon-Betreiber:innen. Sie werden jetzt nicht mehr als Depp:innen diskriminiert, wenn sie "Cindy's" etc. aufs Schild schreiben. In den USA ist es ja auch nicht so. Von daher würde ich sagen: Der Genitiv ist überhaut erst jetzt vollständig bei uns angekommen, mit all seinen orthographischen Sonderformen. Deutschland hat zur internationalen Grammatik-Gemeinschaft aufgeschlossen. Der Reformdruck durch die Friseur:innen war irgendwann einfach zu groß, schätze ich.
Ist alles gekauft! Hermann der Cherusker und die Lyrik-Brigade. Dass es die jetzt auch noch gibt ... :-) ich schmeiß mich hinters Sofa. Aber klar: Für Lyrik braucht es spezialisierte Lyriknazis. Das habe ich sofort eingesehen und verinnerlicht. Jetzt überlege ich natürlich, ob ich auch einer bin.
@Poeta nocturnus: Hier wurde aber mehrfach "das Apostroph" geschrieben. Sogar "Rechtschreib-Brigade" hat es so geschrieben.
Lyrik ist ja auch gar nicht die Aufgabe der Rechtschreibbrigade, sondern der Lyrik-Brigade, denn die Rechtschreib-Brigade rekrutiert sich bloß aus Grammatiknazis statt aus Lyriknazis.
@Poeta nocturnus Das Bitterste zuerst, damit ich's hinter mir habe: "Apostroph" ist Maskulinum. DER Apostroph.
Diese verfluchten Artikel. Hätte der Wichtigtuer Hermann der Cherusker damals nicht die Römer vertrieben, würden wir heute alle Latein sprechen, und zwar ohne Artikel.
Zunächst: Ich war's. Die selbsternannte Qualitätslyrik ist von mir. Ich freue mich, dass sie gefallen hat! Und danke für die rege Teilnahme hier im Forum!
Es ist hier tatsächlich eine umfassende Erörterung und Aufdröselung des Apostroph-Problem's (<– ja!) in meinem zweiten Vers gelungen (ich liebe Deppen-Apostroph's!). Sämtliche Aspekte dieses speziellen Problem-Apostroph's wurden beleuchtet, auf hohem Niveau diskutiert und mit alternativen Lösung's-Vorschlägen garniert. Ich habe alles gründlich gelesen und sage jetzt, wie ich die Sache sehe.
Das Bitterste zuerst, damit ich's hinter mir habe: "Apostroph" ist Maskulinum. DER Apostroph. Hier wurde aber mehrfach "das Apostroph" geschrieben. Sogar "Rechtschreib-Brigade" hat es so geschrieben (huch!), obwohl er eine Rechtschreib-Brigade ist. Aber Schwamm drüber: Was meinen speziellen Apostroph im Gedicht betrifft, sind sämtliche Überlegungen und Argumente dazu sinnvoll, nachvollziehbar und haltbar. Bei diesem Apostroph kann es aus guten Gründen zu Irritationen kommen, gar keine Frage. Ist ja auch passiert. Aber:
– Der Apostroph ist nicht falsch. "in's" steht für "in des", wie unten richtig bemerkt, und das geht. Na ja, hoffentlich. Es ist halt ein Genitiv-Apostroph. Falls es so was gibt ... seht ihr, jetzt geht's wieder los! Vorhin war ich mir noch ganz sicher! Duden anrufen?
– Aber diese Apostroph-Konstruktion ist zum Glück nicht alternativlos (A. Merkel). Man muss ja nicht "in" und "s" zusammenkleben und einen Apostroph dazwischenquetschen, sondern man kann auch das "s" als eigenes (Kurz-)Wort abtrennen und ihm den Apostroph exklusiv voranstellen, also "Der Mond schien hell in 's Musels Meuchelkammer".
– Und es geht auch die unten vorgeschlagene Variante "Der Mond schien hell in Musels Meuchelkammer". Ich finde die absolut überzeugend! Danke dafür! Die ist vollständig poesiekonform, sie klingt gut, ist verständlich und bringt einen nicht durcheinander.
Seite 1
Spenden Sie, soviel Sie wollen ohne Gegenleistung.
oder per Überweisung an Bernd Zeller
DE59820400000266931500 BIC: COBADEFFXXX
Thüringens CDU-Chef Mike Mohring bekommt Autobombe per e-Mail
Die Sprache verroht auch schon in Schriftform, und aus Schrift werden Worte, und aus Worten werden Taten. Der Erfinder des Wortes Autobombe sollte sich also auf einige unbequeme Fragen gefasst machen und sich nicht mit Floskeln wie «Lieber verroht als tot» herauszureden versuchen, denn die Autobombe hat die politische Debatte erreicht. Thüringens CDU-Spitzenkandidat oder, nun ja, doch, Spitzenkandidat Mike Mohring bekam Worte, die zur Autobombe werden, wenn er nicht den Wahlkampf einstellt. «Das kommt nicht in Frage», teilte er der ZZ mit», und ebenso wenig werde ich den Forderungen nachgeben, eine Politik der Ausgrenzung und des Rassismus zu betreiben.» Politische Beobachter erwarten, dass die Autobombe hochgeht, wenn jemand anderes sein Auto startet, aber der Anschlag galt ganz eindeutig Mike Mohring, wie der Staatsschutz bestätigt.
Die Autobombe wird höchstwahrscheinlich auf wenig befahrener Strecke hochgehen, wo es keine Zeugen gibt, die entscheidende Hinweise liefern könnten
Quellen: Frank-Walter Steinmeier ist privat ziemlich lässig drauf
Im Dienst muss er das Land zusammenhalten, aber nach Feierabend, der ja auch kein Dienstschluss ist, sondern nur das Ende des Tagewerks markiert, wird aus dem Bundespräsidenten auch schon mal der örtliche Typ, der die Amtsgeschäfte im Büro lässt. «Die Last wird auch schnell zur Bürde, die auf den Schultern lastet», sagt er der ZZ-Mediengruppe, die er bei sich zu Hause zu Gast hat. «Aber gerade in diesen Zeiten ist der Bundespräsident ein starkes Zeichen für das Signal, das die Gesellschaft zu setzen bereitsteht.»
Neuer Tatort ist voller Anspielungen auf Tatort-Klassiker
Fans des Tatort können sich darauf freuen, auf ihre Kosten zu kommen, denn der nächste Tatort ist wie gemacht für Tatort-Fans, mögen sie eingefleischt sein oder nicht. Wo dem von Oliver Pocher gespielten Kommissar der Kragen platzt, das ist nicht nur eine Hommage an Schimanski, sondern auch an Comedy-Kollegen Stefan Jürgens, der auch mal beim Tatort war und jetzt so was beim ZDF macht, und das Telefonieren mit dem Handy erinnert an Manfred Krug. Solche Sachen eben, man kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Mario Draghi hört auf – das sollten alle Bargeldbesitzer jetzt wissen
Wenn Mario Draghi nicht mehr Chef der Zentralbank ist, verlieren alle von ihm unterschriebenen Geldscheine ihre Gültigkeit, und zwar unabhängig von ihrem Nominalwert. «Kommen Sie, wir wussten alle, dass dieser Tag kommen würde», sagt Ursula von der Leyen und empfiehlt, auf Bargeld ganz zu verzichten, bis die neuen Scheine da sind. Vorhandene Banknoten können aufs Konto eingezahlt werden, dann sind sie das Problem der Bank. «Der Olaf hätte statt der schwarzen Null lieber Schulden in Euroscheinen machen sollen, dann wären wir jetzt schuldenfrei», sagte Katharina Barley der ZZ.