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Deutschlantis<br>Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein.
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zu Seite 805 


Seite 1          

Dumm gelaufen
06.09.26
Seite 1914

 

"Papa, was ist Faschismus?"
"Das ist, wenn die AfD die Wahl gewinnt."
"Und was ist die AfD?"
"Das ist die, die Faschismus macht."
"Und wie macht man Faschismus?"
"Weiß ich nicht. Das wissen nur die Bösen."
"Kann ich auch Faschismus machen, Papa?"
"Nein, Ann-Sophie, du doch nicht! Du bist doch lieb!"
“Neiiiiin, ich bin gaaanz, gaaanz böse! Will auch Faschismus machen! Wäääääääääähh ..."

 

SA-Walroman
06.09.26
Seite 1914

 

Helga hatte Angst. Morgen war Wahltag, und es sah ganz nach Faschismus aus. Sie hatte natürlich alles getan, um das vielleicht doch noch zu verhindern. Ihre insgesamt 24 Briefwahlbögen mit Stimmen für Grüne und SPD würden bestimmt einen wertvollen Beitrag leisten. Dennoch zitterte ihre Hand, als sie die Mangotee-Tasse absetze. Die Tasse kippte um und goß ihren Inhalt auf den weißen Natur-Flokati aus Bangladesch. Kein gutes Zeichen, dachte Helga. Senior-Dackel Flipsi röchelte auch schon verdächtig. Das Ganze sah nach einer verheerenden Katastrophe aus. Dies war die bittere Wahrheit; sie flutete Helga wie ein Tsunami.

Genau in diesem Augenblick platzte eine Arterie in Helgas Schädel und bewahrte sie vor allen weiteren Konsequenzen. Der Faschismus hatte ein Einsehen gehabt. Er war an ihr vorbeigegangen. Wenigstens diesmal.

 

Simson?
06.09.26
Seite 1914

 

Der Hühnerschreck hieß SR2, weil er von Simson und Rheinmetall = SR gebaut worden ist.
Wenn das kein Beweis für den Faschismus von Siegmund und kein Grund für das Verbot der AfD ist, was denn dann?

 

Hier ist das Wahlergebnis
06.09.26
Seite 1914

 

Nach der Auszählung sämtlicher Stimmen in Sachsen-Anhalt haben die CDU 32,4%, die Linke 16,3%, die SPD 11,8% und die Grünen 13,2% erhalten.
Die Opposition besteht aus der AfD mit 20,4%.
Das Ergebnis ist endgültig, Wähler können sich den Gang zur Wahlkabine sparen.

 

Städteexpreß „Fichtelberg“
06.09.26
Seite 1914

 

+++++ Verdacht auf Käfighaltung: Gibt Kerkeling seine Goldene Henne zurück? +++++

 

Irrtum um Malte
05.09.26
Seite 1914

 

"Die müssten mal an ihrer feinstofflichen Situation arbeiten", dachte Malte verwirrt, nachdem er irrtümlicherweise von der Antifa verprügelt wurde, weil sie ihn für einen Fascho gehalten hatte, da sie ihn in der örtlichen Fußgängerzone an einem AfD-Stand angetroffen hatte, an dem Malte freilich nur deshalb gestanden hatte, um die AfD-Leute hinterm Stand als Faschos zu beschimpfen.

 

Isnogud
05.09.26
Seite 1914

 

„Ich hätte die jordanische Datteldiät doch nicht machen sollen“, dachte der schwarze Burka-Fladen, „schon vor 10 Minuten hat mich Achmed bestiegen, aber er ist einfach verschwunden“.

 

Im Falle eines Sieges
05.09.26
Seite 1914

 

wird sich der Uli als erstes einen stehen lassen. Einen Oberlippenbart selbstverständlich.

 

Coming soon
05.09.26
Seite 1914

 

Der Hitler-Simson-Pakt.

 

Deutschland News
05.09.26
Seite 1914

 

+++ Deutschland in Angst: Wird der Simson-Hitler den totalen Sieg einfahren? +++ Die Menschen sind sicher: "Dann gibt's Faschismus!" +++ SA-Wähler:innen fordern für diesen Fall "Entmächtigungsgesetz": "Es geht auch andersrum als bei Hitler" +++ Enttäuschend: Antifaschistische Parteien erhielten wenig Zustimmung +++ Suse SS besonders betroffen: Ihr Hausnazi erwies sich als Stimmungskiller +++ AfD-Zentrale: Läuft dort bereits die Pogromplanung? Mutmaßliche Hinweise deuten eindeutig darauf hin +++ Marie-Agnes Strack-Zimmermann: "Dieses Bundesland ist verloren. Bombe drauf, und Schluss!" +++

 

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Örtlicher Typ ist gespannt, wer als nächstes mit wem abrechnet
«Das ist ja voll das Jahr der Abrechnung», schwärmt der örtliche Typ, der die Nachrichtenportale frequentiert und sich keine heißen News entgehen lässt. «Ich bin total süchtig, da rechnet gerade einer ab, und ich warte schon auf den nächsten», erklärt er der ZZ, und fast möchte man ein Kanzlerinzittern vor Aufregung wahrnehmen, aber das war nur die Kamera, die gewackelt hat.

SPD bekommt Zulauf: Neue Mitglieder wollen endlich Sorgen und Nöte vergessen
Was früher die Romanheftchen von der Marlitt oder Courths-Mahler waren, die von Dienstmädchen und Arbeiterinnen, sofern sie durch die Arbeiterbildungsvereine im Lesen unterrichtet worden waren, gekauft wurden, um die Sorgen und Nöte des Alltags zu vergessen, ist jetzt das SPD-Parteibuch. «Es steht allen offen, in die SPD einzutreten, um nichts mehr von den Sorgen und Nöten zu wissen, welchen überhaupt», sagten die kommissarischen Vorsitzenden in ZZ-Vorwärts zum neuen Höhenflug der SPD.

Darum ist die gefühlte Temperatur viel niedriger als die Durchschnittstemperatur
Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur Klimaerwärmung. Das Phänomen ist bekannt: Uns kommt es kalt vor, dabei erwärmt sich das Klima. Da verwechselt wohl jemand gefühlte Temperatur mit den Klimamodellen. Aber das Empfinden lässt sich wissenschaftlich erklären; man erwartet Hitze und ist zu kühl angezogen. Denn friert man eben.

Literaturnobelpreis und Wirtschaftsnobelpreis für Greta?
Beim Rennen um die meisten Nobelpreise wird Greta am höchsten gehandelt. Genau das könnte ihr zum Verhängnis werden. «Wer gegen Greta wettet, gewinnt hoch, wenn sie keinen Nobelpreis kriegt», erklärt ein Experte, der nicht genannt sein will. «Wenn sie also leer ausgeht oder nur einen bekommt, hat jemand manipuliert.»

Generöse Geste: Kanzlerin begnadigt den Mann, der ihr im Bürgerdialog die Führung in eine Diktatur vorwirft
Den Hass der Dummen kriegen immer mehr Politiker zu spüren, die sich dem Dialog mit Bürgern und Volk aussetzen. Umso mutiger, wenn sogar Spitzenpolitiker so was treffen, was eben das Gegenteil von Spitzenpolitiker ist, so wie halt die Kanzlerin Angela Merkel, die ohne Scheu in die Höhle der Bürger trat und sich dem Dialog stellte. Einer nutzte die Gelegenheit zu dunklen Zwecken und hetzte, sie habe in eine Meinungsdiktatur geführt. Doch sie blieb besonnen, ließ sich nicht provozieren, wie es nur echte Größen hinkriegen. Anschließend setzte sie sich sogar persönlich dafür ein, dass er laufengelassen wird und keine staatlichen Repressionen zu befürchten hat. «Was die Zivilgesellschaft nun macht, das fällt nicht in meine Zuständigkeit, und deshalb sage ich deutlich, die Verrohung der Sprache darf nicht zum Vorwand genommen werden», sagte die Kanzlerin im Anschluss der ZZ-Lokalredaktion.

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