Diese Website verwendet keine Cookies für Analyse, Tracking oder Marketing.
Das eingebettete YouTube-Video verwendet Cookies von Drittanbietern, diese laden wir nur mit Ihrer Zustimmung.
Targeting down to the zip code. Optimization every few minutes. A network of thousands of partner sites. Vantovo’s AI uses all of it to match visitors to your keywords and location and deliver them to your business around the clock. Your first week is free, no contract, cancel anytime.
Get more information and start your free trial here: https://cutt.ly/qyzApDkJ
Es war einmal ein dunkelrotes Gackerhuhn, das ging nach Berlin, um sein Glück zu finden. Leider traf es dort eine berufliche Fehlentscheidung: Es ging in die Enteignungsbranche. Diese nämlich war beim Volk gar nicht beliebt, und das dunkelrote Gackerhuhn bekam es bald zu spüren. An allen möglichen Ecken und Enden der Stadt wurde es blöd angegackert und mit Kommentaren überzogen – des Inhalts, Enteignung sei "kommunistische Kackscheiße", die nicht funktionieren könne, ja geradewegs ins Elend führe, und gefolgt von Drohungen, man lasse sich nicht enteignen, das Gackerhuhn werde schon sehen, was dann geschehe, aber es sei ihm hiermit dringendst geraten, es gar nicht erst zu probieren.
Solche Angackereien musste das dunkelrote Gackerhuhn beinahe jeden Tag ertragen. Nun war es zwar ein recht robustes Gackerhuhn, das nicht leicht von der Stange zu werfen war, aber das Hassgegacker und die Gackerhetze wirkten sich eben doch aus: Das Huhn wurde nervös und ein wenig fahrig, die Freude am Enteignen war nicht mehr die alte, und es magerte sogar etwas ab. In dieser Lage suchte es Rat, nämlich klugerweise gleich in der Bundeszentrale des Konzerns. Hier würde man zweifellos am besten wissen, wie mit derlei Belastungen umzugehen sei.
Der Termin bei der Konzernspitze dauerte nur wenige Minuten. Redeführer war ein rot-grün-gestreiftes Huhn namens Ines, schlank und ein wenig blass um den Schnabel, welches unablässig von seinem Assistenten Luigi umtrippelt wurde. Dieses Leithuhn antwortete dem dunkelroten Gackerhuhn wie folgt: "Genossin, das ist alles v-ö-l-l-i-g normal. Überhaupt kein Grunzur Beunruhigung! Diese Angackerer, von denen du erzählst, die nennt man Enteignungsleugner. Du musst ihnen kein Wort glauben! Denn höre: Wer Enteignung leugnet, der hat keine Ahnung. Also, ran an die Arbeit! Weitermachen wie bisher! Erst wenn der letzte Kapitalist enteignet ist, wird er merken, dass er keine Ahnung gehabt hat!"
Das dunkelrote Gackerhuhn trippelte dankend und sich verbeugend von hinnen. Wohl spürte es gewisse Zweifel am Gehörten und Gelehrten, und es fühlte sich auch nicht so ganz abgeholt in psychotherapeutischer Hinsicht, aber das Positive überwog bei weitem. Neue, frische Energie durchströmte bebend seinen Leib, eine nie gekannte Lust aufs Enteignen schüttelte selbigen durch, und eine Gackerprobe ergab Gackergeschwindigkeiten von mindestens 28 Megacker/sec., was knapp vor Weltrekord läge.
Und so beschloss das dunkelrote Gackerhuhn, den Rat des Konzernspitzenhuhns eins zu eins umzusetzen. Dies tat es denn auch – und alle Berliner:innen wurden Zeug:innen. Fragt man sie nach jenen turbulenten Tagen, so antworten sie wie aus einem Mund: Nie zuvor wurde so laut und schnell über Enteignung gegackert wie von diesem dunkelroten Gackerhuhn. Damit ist die Geschichte freilich nicht zu Ende. Das Gackerhuhn hat ja gerade erst damit begonnen, sich den Enteignungsleugnern auszusetzen oder, im Idealfall, entgegenzustellen. Wie das ausgeht, könnte vielleicht der Stoff für eine neue Geschichte sein.
Jetzt, wo die Journaliten enttarnt sind, können die Guillotiniten ihres Amtes walten. Dann bricht das System zusammen, und der Staat spart jährlich 10 Milliarden Euro an Steuergeldern ein, die er für Dringenderes verwenden kann, also für die Ukraine. Dem echten Journalismus macht das nichts aus, der finanziert sich ja selber.
Ausnahmegenehmigung: Bundesverwaltungsgericht erlaubt Feministinnen Schreddern männlicher Küken
Bis die Soziologen mit ihrer Forschung so weit sind, Hühner zu gendern, fallen toxisch männliche Küken an. «Weniger Hahn ist mehr Huhn» lautet darum nicht nur der Schlachtruf, sondern auch der Schredderruf der Hennistinnen, die das Urteil des Verwaltungsgerichts begrüßen. «Es liegt in der Entscheidungsfreiheit der Henne, ob sie ihr Ei ausbrütet mittels der Körperwärme, die ihr gehört», sagte die Sprecherin der Initiative gegen Gender-Ei-Gap im ZZ-Gespräch.
Nicht vergessen: am 27. September ist Bundestagswahl
Die Mehrheit der Deutschen wünscht eine Fortsetzung der Groko. Darum werden die Wahlen vorgezogen mit Robert Habeck als Kanzlerkandidat. «Die Menschen erwarten zu Recht eine stabile Regierung, die ihrer Aufgabe nachkommt, das Land vor Einflüssen aus dem inneren Rand zu schützen», sagte Bundespräsident Steinmeier zu seinem Nachfolger Anton Hofreiter.
Grusel-Video von Überwachungskamera: Geht hier Martin Schulz durch das Willy-Brandt-Haus?
Es sind Bilder, die einem den Atem im Nacken gefrieren lassen. Aber die Aufnahmen sind nicht manipuliert. Wer da mitten durch das Willy-Brandt-Haus geht, ist Martin Schulz, das sagen alle, die das Video gesehen haben. Schauerlich, aber manche Sachen will man dann doch lieber nicht genauer wissen.
Jean-Claude Juncker wehrt sich gegen sein Klischeebild vom korrupten Alkoholiker: «So viel trinke ich gar nicht»
Der scheidende EU-Kommissionschef Juncker ist Gerüchten entgegengetreten, das über ihn verbreitete Klischeebild enthalte einen wahren Kern. «Hinter den Kulissen rumort es», sagte er der dpa.
Jürgen-Habermas-Diskursbrille zum Jubiläumsrabatt
Keiner beherrscht den herrschaftsfreien Diskurs so diskursiv wie der Entdecker der Augenhöhe: Jürgen Habermas. Von ihm sang schon Udo Jürgens: «Wir gaben den Diskurs-Stress», und Ilja Richter moderierte «discurs 77» mit dem legendären Ruf: «Licht aus, Diskurs an!» Wer erinnert sich nicht. Zu seinem Neunzigsten widmet ihm Udo Lindenberg seinen neuen Hit «König von Soziologien».
Vereinigung von Spiegel und Focus ist der Impuls zu einem auflagestarken Nachrichtenmagazin mit fortschrittlichem Profil
Es ist das Signal für die Weichenstellung Richtung Zukunft, so der Tenor der einhelligen Experten. Die Branche kann sich über ein journalistisch kräftiges Magazin mit einer Reichweite bis zu den Lesern freuen. Der Mut wird sich auszahlen, denn die Bündelung der Kompetenzen bringt Synergieeffekte, von der alle profitieren. Das Beispiel ist nun gemacht, jetzt können andere Strukturen folgen.