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zu Seite 630 


Seite 1          

Physiognomiker
02.05.26
Seite 1860

 

"Blick" hat sehr sensibel beobachtet, was den Klingbeil-Blick ausmacht, und er beschreibt ihn in allen Details bis hinunter zur Dummglubschigkeit. Und mit "bedeuten" meint er bestimmt etwas anderes, so etwas wie "aussagen": Was sagt der Klingbeil-Blick über die Persönlichkeit aus? Ich denke, das: Klingbeils Persönlichkeit ist pomadig-indifferent, d.h. an ihm gleitet alles ab wie das Wasser am Fisch. Er nimmt das Meiste gar nicht wahr. Nur wenn man es ihm ostentativ vor die Nase hält, ist er ein wenig irritiert (die sog. Sensibilität), aber das gibt sich schnell wieder. Im Großen und Ganzen ist er unempfindlich, sprich er ruht ganz in sich selbst als Kloß.

 

Ich bin ...
02.05.26
Seite 1860

 

... komfortorientiert.

 

@Blick
02.05.26
Seite 1860

 

Seit wann hat irgendwas vom Sensibel etwas zu bedeuten? Das ist eine Unterstellung!

 

Blick
02.05.26
Seite 1860

 

Klingbeil guckt immer wie ein Kugelfisch im Aquarium, also wässrig, glasig, fischig, gedankenlos, ziellos, verständnislos und dummglubschig. Das muss was zu bedeuten haben.

 

Mimimi
02.05.26
Seite 1860

 

Fotzenfritzinocchio

 

Vermögen
02.05.26
Seite 1860

 

Merz vermag Klingbeil zu ertragen. Ich halte das für ein Sondervermögen.

 

Na wenigstens ein Teil
02.05.26
Seite 1860

 

der fetten,drogensüchtigen Parasiten verpisst sich. Vielleicht,daß man mal in Persien nachfragt, wie man auch den Rest los wird.

 

Aber immerhin
02.05.26
Seite 1860

 

Die 5000 Soldaten sind sexuell abgesichert durch den Nuttennachzug.

 

Entscheidung Wokes ZK
02.05.26
Seite 1860

 

Neuerdings ist es lt. Bericht der WELT nicht mehr verboten, sondern geradezu erwünscht, Leute zu fragen: Wo kommst Du her? Auch wenn einem die Antwort evtl. nicht gefällt, soll man als nächstes fragen: Wo kommen Deine Eltern her? Und danach: Wo kommen Deine Großeltern her? - Diesen neu gewonnenen Handlungsspielraum werde ich lustvoll nutzen...

 

Volkswirtschaft
02.05.26
Seite 1860

 

Wenn 5000 Soldaten abgezogen werden, werden 200 Nutten arbeitslos, und ihre Luden können sich ihre BMWs nicht mehr leisten. Aber daran denkt leider keiner, und später wird es bereut.

 

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Fashion-Guerilla Achtung, das Messer kommt!
Modekonzerne erklären das Messer zum Must-have im Kleiderschrank. Das Besteckteil wird zum Symbol für modische Avantgarde. Vielleicht entspannt sich dann endlich auch unser Umgang damit.
Meine neue Lieblingszeitschrift ist ein Modemagazin und heißt "Grazia". Eigentlich hatte ich das Klatschheft gekauft, weil ich am Strand "Kopfyoga" machen wollte: keine politischen Themen – nur Fashion-Trends, Beautyprodukte und Neuigkeiten von Stars. Doch dann musste ich feststellen, dass es darin alles andere als unpolitisch zugeht.
Zwischen Anzeigen für teure Handtaschen und Uhren las ich Texte über Sexismus, geflüchtete Frauen und Klassenkampf und, unfassbar, über die Lust aufs Messern. Unter der Überschrift "Hot-Stories. 
Messerdebatte: Ist dieser Fashion-Trend etwa ein heikles Thema?" wird eine Grazia-Autorin persönlich. Ihre Eltern stammten aus dem Kosovo, erklärt Marigona Sulejmani, sie selbst trage kein Messer, aber sie finde es schön, und außerdem sei es ab jetzt wieder trendy. "Für mich gehört ein Messer in erster Linie zur Style-Religion."
Ich lerne: Nicht nur Modegiganten wie Gucci und Versace haben bereits gemusterte Klappmesser in ihren Kollektionen, auch deutsche Label führen die Schneidwerkzeuge als "Retro-Accessoire" für den Sommer 2019 ein. Etwas Recherche im Internet bestätigt den Trend. Die Zeitschrift "Glamour" bietet sogar
"Die Macht der Mode ist enorm", lese ich am Strand in der "Grazia". Politische Avantgarde im Fashionformat. Herrlich

Statistische Studie: Gefahr durch unbegleitete minderjährige Ex-Radprofis wird überschätzt
Der verwirrte Ex-Radprofi Jan U. (15) wird aus der Psychiatrie entlassen, und schon sorgt die Furore für Erhitzung der Gemüter. Dabei ist für eine durchschnittliche Frau das Risiko, als Escort-Dame von einem Ex-Radprofi beinahe erwürgt zu werden, fast schon unter Null. Aber für Hasskommentare eignet sich der Fall allemal, und das lassen sich die Dunkelfalschen nicht entgehen, die ihre Hände im Wasser auf die Mühlen waschen. «Dass ein ganzer Sport unter Generalverdacht gestellt wird, können wir so nicht dulden», sagt Rudolf Scharping im Gespräch mit ZZ-Sport.

Zeitungsleser wollen weniger Themen
Die meisten Themen, die so hochkochen, sind für die Nutzer der journalistischen Angebote gar nicht relevant. Diesem Fazit kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. «Vieles wiederholt sich, dann lässt das Interesse sowieso nach, das wird dann auf die politisch Verantwortlichen projiziert, und der Frust wird in den Kommentarspalten abgeladen, wo diese noch offen sind», erklärte Liz Mohn nach einem Gespräch mit Angela Merkel. Die Themenauswahl soll künftig noch mehr an der Relevanz ausgerichtet werden.

Peinlich für das Land: Niemand hat sich bei Sichtung einer Sternschnuppe mehr Solidarität und Gerechtigkeit gewünscht
Man muss ja nicht daran glauben und es ist ja sowieso Quatsch, man beleidigt auch niemanden, wenn man das nicht glaubt, dass man sich bei einer Sternschnuppe was wünschen kann, wie soll das gehen, außer dass man sich immer was wünschen kann, aber viele wissen das und wünschen sich heimlich trotzdem was, man kann ja nie wissen, und ja gut, im islamischen Staat darf man sich wahrscheinlich nichts wünschen bei Sternschnuppen, weil das gotteslästerlich wäre, aber wir sind hier verdammt noch mal nicht in diesem ver- oh jetzt wären wir beinah selbst rass-, rasend, ja, rasend vor Empörung, dass alle nur für sich selbst was wünschen.

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