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Leserbriefe


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zu Seite 589 


Seite 1          

@Streeck
21.07.26
Seite 1894

 

Verstehe. Wenn Streeck was zu Leihmutterschaft GESAGT hätte, hätte er nicht gedurft. Aber weil er‘s bloß GETAN hat, hat er gedurft. Völlig logisch.

 

In div. Chatgruppen vernetzter Rentner
21.07.26
Seite 1894

 

Heute nicht geweint, sondern bei Rewe eingekauft. Wie ich danach einen Blick auf den Kassenzettel werfe (die Rewe-Gauner preisen oft falsch aus), muss ich dort folgenden Text lesen, hier wiedergegeben inkl. Sonderzeichen, teils zweifelhafter Kleinschreibung und fehlenden Punkten:

>>>>>!!!Achtung!!!<<<<<
Dieser Markt enthält Spuren von:
guten Angeboten, netten Mitarbeitern u. außergewöhnlich sympathischen Kunden
Danke, dass du einer davon bist

Dazu möchte ich folgendes feststellen: Ich war nie sympathisch, geschweige denn außergewöhnlich sympathisch. Selbst meine Freunde finden mich widerlich, und sie haben damit recht. Daher kann ich mich mit dem Rewe-Kassenzettel nicht identifizieren.

 

DER durfte das
21.07.26
Seite 1894

 

Babykäufer Hendrik Streeck (CDU) hat nichts falsch gemcht. Bei ihm war das etwas völlig anderes als bei Jens Spahn, erklärte die Regierung gestern offiziell. Zur Begründung sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius: "Herr Streeck hat keine politischen Forderungen vertreten, die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen. Das heißt, es gibt bei ihm keine Frage der politischen Glaubwürdigkeit." Das wiederum heißt: Nur wenn sich Streeck offiziell gegen Leihmutterschaft ausgesprochen hätte, hätte er nicht gedurft. Die bestehenden Gesetze gegen Leihmutterschaft sind dabei unerheblich; sie ändern nichts daran, dass er gedurft hat.

 

Rotgrüne Richterinnen
21.07.26
Seite 1894

 

Schade. Wir hätten den türkischstämmigen Herrn, in dessen Gegenwart in Stade mutmaßlich 6 Menschen auf bisher völlig ungeklärte Weise zu Tode kamen, zu einer harten Bewährungsstrafe verurteilt.

 

Städteexpreß „Fichtelberg“
21.07.26
Seite 1894

 

+++++ ÖRR-Besseresser mit schockierender Enthüllung: So trickst die Industrie beim Hundekuchen! +++++

 

amtliche Mitteilung
21.07.26
Seite 1894

 

Das Amt für Verfassungsschutz (ehemals Reichssicherheitshauptamt) teilt mit, das nach gründlicher Untersuchung das Grundgesetz als verfassungsfeindlich und gesichert rechtsextrem eingestuft wird.

 

Mann aus dem Volk (obere Besoldungsgruppe):
21.07.26
Seite 1894

 

Mein Porsche, meine Rolex und mein Kaufkind gehen niemanden etwas an, ich mache damit, was ich will.

 

WM Endstand
21.07.26
Seite 1894

 

Spahn ist Weltmeister!

 

Liebe Brüder und Schwestern!
21.07.26
Seite 1894

 

Auch unsere Brandmauer-Demokratie wird einmal sterben. So schön und überlegen sie ist, wird sie eines Tages doch weichen müssen, nämlich einer bescheideneren Demokratieform. Diese wird keine Brandmauer mehr besitzen, und sie wird deshalb auch nicht mehr Unsere sein können – zumindest nicht in dem exklusiven Sinn, der Unsere Brandmauer-Demokratie so wunderbar und einmalig gemacht hat. Vielleicht, liebe Brüder und Schwestern, wird in der neuen Demokratie das "Unsere" wiederkehren und dann für alle Menschen gelten – was Gott verhindern möge, aber die Wege des Herrn sind unerforschlich. Ja, wir müssen dieser möglichen Heimsuchung ins Auge blicken und uns darauf vorbereiten: Eine Demokratie, die tatsächlich allen Menschen gehört! Eine Demokratie, die alle Menschen "Unsere" nennen, und zwar zu Recht! Das, liebe Brüder und Schwestern, wäre schwer zu tragen. Es wäre wahrhaftig eine Atlas-Last auf unseren Schultern, die manchen von uns überfordern könnte. Aber seien wir nicht larmoyant: Gott will uns als tapfere Träger und Erträger der Schicksale, die ER uns aufbürdet. Verzaget nicht, und gehet dahin in Frieden! Amen.

(Evang. Pfarrer Ludwig Brand-Maurer, Berlin)

 

Werfen und kaufen
21.07.26
Seite 1894

 

Wer Tomaten wirft, der kauft auch Leihmütterkinder unter Tarif.

 

Seite 1          




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Berliner Senat empfiehlt Hausbesetzung als Mittel gegen Wohnungsnot
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Ministerium warnt: Benutzung des Karl-Lagerfeld-Emojis ist Datenschutzverletzung
Im Internet kann man schnell ins Visier der Datenscharfschützen geraten, das ist bekannt. Deshalb warnt das Ministerium für Verbraucherschutz, Gerechtigkeit und Frohsinn, dass es in jedem Falle gegen die neuen Datenschutzregeln verstößt, das Emoji «Karl Lagerfeld» zu benutzen, denn der Empfänger oder Leser hat nicht vorab eingewilligt, es zu sehen. Auch wenn die meisten stillschweigend darüber hinweggehen werden, handelt man sich doch juristischen Ärger mit den anderen ein, und das kann schnell teuer werden, wie ein Ministeriumssprecher betont.

Studentin fühlt sich schuldig für ihre Vergangenheit, in der sie noch diskriminierend gesprochen hat
«Zuerst dachte ich noch, ich habe es damals nicht böse gemeint, als ich noch in der Sprache Geschlechter versteckt habe oder bestimmte Gruppen so bezeichnet habe, wie es nur Personen tun, aber jetzt weiß ich: doch habe ich», gestand die ehemals örtliche und jetzt globale Studentin der ZZ. «Mich erschreckt, wenn ich mich in anderen Personen wiederfinde und erkenne: so war ich auch mal und habe es nicht gemerkt.»

Dunja Hayali wird prämiert für ihre Fähigkeit, ein Bundesverdienstkreuz in Empfang zu nehmen
Ein Bundesverdienstkreuz hat nicht jeder, und nicht jeder wird eins kriegen, es ist also eine besondere Fähigkeit, eines zu erhalten, und das muss gewürdigt werden. Sawsan Chebli hat vielleicht schon eins oder wollte nicht, weil sie sich für zu jung und hübsch hält, aber Dunja Hayali, das Beispiel für gelungene Inklusion im Journalismus, fühlte sich als genau die Richtige. Bundespräsident Steinmeier lobte sie für ihre Anwesenheit und betonte: «Wir schätzen sie für ihre Bereitschaft, auch dann die Stimme für Zivilcourage zu erheben, wenn wir gemeinsam auf dieses wichtige Signal in Erwartungshaltung stehen, zu der Menschen aus allen Teilen besonders draußen am Bildschirm den Tag mit dem Morgenmagazin beginnen, der danach noch längst nicht endet.»

Verblüffende, aber plausible Theorie: Octopusse kommen aus Krakau
Kraken sind schon verrückte Tiere, sie können nicht nur ihre DNA verändern, sondern auch mit acht Fangarmen fangen und haben Saugnäpfe erfunden. Deshalb dachte man, sie wären als Eier aus dem All auf die Erde gekommen. Aber Eier hätten nicht aus dem Raumschiff aussteigen können. Und was sollten wir dann machen, sie auf ihren Heimatplaneten zurückschicken oder sie als Bereicherung willkommenheißen? Das wäre dann aber keine Einbahnstraße, wir müssten uns Achtfüßern oder Achtarmern anpassen, ach na ja, warum nicht.

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