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zu Seite 587 


Seite 1          

Die Bahn
21.07.26
Seite 1895

 

+++ Berlin. Der Vorstand der Bahn hat heute beschlossen: Wer eine Bahnfahrkarte kauft, erwirbt damit automatisch ab Bahnsteigkante Schuldunfähigkeit. Ein Bahnsprecher: „Auf die Weise müssen wir nach den Vorfällen nicht erst Margot Käßmann fragen, das spart Ressourcen“. +++

 

@Fraache
21.07.26
Seite 1894

 

Kommt darauf an, wieviel das Leihmutterkind gekostet hat. Ab 200.000 Dollar aufwärts kann man es jederzeit zurückgeben, bei 100.000 bis 200.000 Dollar nur bis zum 10. Lebensjahr, und die Billigkinder unter 100.000 Dollar Kaufpreis nur in äußerst dramatischen Ausnahmefällen, z.B. bei Epilepsie, schweren Organ-Insuffizienzen oder Debilität. Tipp: Knapsen Sie nicht beim Kaufpreis. Nur ein Luxuskind bietet volles Rückgaberecht – und Sie wollen ja bestimmt nicht auf einem Mongo sitzenbleiben.

 

Aber das ist doch bekannt,
21.07.26
Seite 1894

 

daß im Hundekuchen keine echten Köterchen drinnen sind, sondern zum Bellen dressierte Ratzen.

 

Fraache
21.07.26
Seite 1894

 

Kann man ein Leihmutterkind wieder zurückgeben, wenn es anfängt, aufmüpfig zu werden?

 

Und der Wiederverkaufswert
21.07.26
Seite 1894

 

für gebrauchte (wie auch immer) Kaufkinder?

 

Und die Kaufkinder,
21.07.26
Seite 1894

 

kann man die auch leasen und falls nötig beim Pfandleiher versetzen?

 

Frage für einen Rentner
21.07.26
Seite 1894

 

Ist auf den Leihmüttern Pfand drauf und wie erkennt man die im Mülleimer? Wie herum muß man die in den Automaten stecken?

 

@@Streeck
21.07.26
Seite 1894

 

Aber das Entscheidende ist die Glaubwürdigkeit. Das heißt: Es ist nicht so wichtig, ob jemand geltendes Gesetz umgeht, auch wenn es von seiner eigenen Partei stammt. Wichtig ist nur, dass er dabei GLAUBWÜRDIG bleibt, also nichts Falsches sagt. Merke: Wenn du Gesetze brichst oder umgehst, kann dich das nicht unglaubwürdig machen! Natürlich nicht! Wie denn auch! Unsinn! Nein, unglaubwürdig macht dich nur eine, Kanzlersprech, ungenügende KOMMUNIKATION. Es kommt also nicht auf dein Tun an, sondern aufs Sagen, sprich auf Geschwätz. Der Hammer dabei: Das glauben die wirklich. Stefan Kornelius hat's sehr deutlich zu verstehen gegeben, da ist kein Zweifel möglich.

 

@Streeck
21.07.26
Seite 1894

 

Verstehe. Wenn Streeck was zu Leihmutterschaft GESAGT hätte, hätte er nicht gedurft. Aber weil er‘s bloß GETAN hat, hat er gedurft. Völlig logisch.

 

In div. Chatgruppen vernetzter Rentner
21.07.26
Seite 1894

 

Heute nicht geweint, sondern bei Rewe eingekauft. Wie ich danach einen Blick auf den Kassenzettel werfe (die Rewe-Gauner preisen oft falsch aus), muss ich dort folgenden Text lesen, hier wiedergegeben inkl. Sonderzeichen, teils zweifelhafter Kleinschreibung und fehlenden Punkten:

>>>>>!!!Achtung!!!<<<<<
Dieser Markt enthält Spuren von:
guten Angeboten, netten Mitarbeitern u. außergewöhnlich sympathischen Kunden
Danke, dass du einer davon bist

Dazu möchte ich folgendes feststellen: Ich war nie sympathisch, geschweige denn außergewöhnlich sympathisch. Selbst meine Freunde finden mich widerlich, und sie haben damit recht. Daher kann ich mich mit dem Rewe-Kassenzettel nicht identifizieren.

 

Seite 1          




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Fußballer huldigen dem Berliner Despoten
«Echt jetzt?», werden alle gedacht haben, die entweder «echt jetzt» oder «alles gut» denken. Der mit Verlaub Präsident bestellt zwei mehrheimatliche Fußballspieler in seinen Amtssitz, weil er denkt: «Das kann ich auch!» sollen sich Fußballer, die ja ein Vorbild für geldgeile Jugendliche sein sollen, sich für so was benutzen lassen? «Uns ging es nicht um ein politisches Zeichen, dass wir so was ehrenamtlich machen», sagten sie im ZZ-Gespräch. Der Bundespräsident war für eine Stellungnahme zu erreichen, aber die kann man sich auch selber denken, das wäre reine Zeitverschwendung gewesen.

Familienministerium plant mehr Engagement gegen Wahnsinnophobie
Obwohl Wahnsinn eigentlich positiv besetzt ist («Ja Wahnsinn!», «Ich finde dich wahnsinnig toll!»), haben es Verrückte in der Gesellschaft schwer, als gleichrangig zu Stellende akzeptiert zu werden. Es gelten immer noch die üblichen vorurteile gegen Geistesandersgesunde. Deshalb stellt das Familienministerium Fördermittel bereit für eine niederschwellige Akzeptanzvermittlung an die, die dort abgeholt werden müssen, wo sie sind. «Eine Investition in die Zukunft», sagte die Ministerin in der Bundespressekonferenz.

Ein weiterer Schritt in Richtung Zwangs-GEZZ
Die ZZ hat nun doch die Spendier-Funktion, allerdings für die Nutzer. Auf rein freiwilliger Basis sollen sie sich genötigt fühlen, zum Beispiel drei Euro zu spenden, und das immer wieder. Die Drohkulisse ist, dass sonst die Leserbriefseite stillgelegt würde, weil wegen Datenschutzes ein eigentlich billiges Ding mit laufenden Kosten installiert werden muss, und das brächte das Portemonnaie zum Unterlaufen. Aber das mit Spenden ist wieder so was mit Solidarität, was nicht funktionieren kann, weil alle die Solidargemeinschaft ausnutzen wollen, statt zu ihr etwas beizutragen. Das heißt, jetzt müssen alle entweder die ZZ weitersagen oder dafür etwas spenden, dass es keine Bezahlschranke gibt und keine Haushaltsabgabe, und natürlich werden alle sagen, sie hätten weitergesagt. Und was auch ziemlich vorhersehbar ist: Die spenden gehen immer nach Beiträgen über Claudia Roth herauf. Will man das wirklich? Also: Am besten drücken alle auf die 3 Euro oder überweisen 2 Euro direkt, dann kann das hier so weitergehen wie bisher.

So verlief die Royale Hochzeitsnacht
Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Mitglied des englischen Königshauses seine Gespielin heiratet, aber am gestrigen schon.
Nach britischer Tradition muss die Ehe in der Hochzeitsnacht sofort vollzogen werden.
Prinz Harry nahm Meghan gemäß den strengen Bestimmungen zuerst von hinten und dann mit medikamentöser Unterstützung von vorn, wobei sie beide Male einen leidlichen Orgasmus bekam. Die dritte Nummer ließ das Paar dann lieber bleiben, um den Abend nicht zu zerstören. Am Morgen überreichte er ihr Dianas Reitlehrer.
Erwartungen, die zuvorderst aus der Szene der Comedyautoren aufgebaut wurden, er würde ein Fetisch-Spiel mit nationalsozialistischer Uniform treiben, erwiesen sich als unbegründet. Vor fünfzehn Jahren hatte er mal eine zu Fasching getragen, herrje, daraus lassen sich keine Gags mehr ableiten.

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