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zu Seite 584 


Seite 1          

Berlin hat
24.10.26
Seite 1936

 

die attraktivsten Plünderschnecken. Die blutjungen Parasit:innen fallen in die Shops ein wie Hitchcocks Vögel, krallen sich den dortigen Plunder – daher das Verb "plündern" – und schwingen dabei Arsch und Titten, dass man's möglichst gut von draußen sieht. Dort werden dann Leute aufmerksam, bleiben stehen und gucken sich durchs Schaufenster die Show an; es kommt zu anerkennenden Pfiffen, Catcalling usw. Besonders begeisterte Männer gehen in den Shop rein und stellen sich der Plünderschnecke vor, tätscheln ihre Kurven, laden sie zum Kaffee ein, tragen ihr die Einkäufe bis vor die Haustür und dann gleich weiter in den sechsten Stock, lassen sich noch zu einem Cuba Libre überreden, dann zu einem Joint und schließlich auch zum Sex. Die Party ist beendet, wenn der Antifa-Macker der Plünderschnecke nach Hause kommt und den Schlagring einsetzt. Trotzdem kommt es nicht selten zu Wiederbegegnungen, und zwar umso wahrscheinlicher, je reicher der Quartalsstecher ist (Top-Magnet: ein roter Porsche oder Ferrari). In besonders günstigen Fällen wird die attraktive Plünderschnecke vom Quartalsstecher geheiratet, und sie mutiert zur Kapitalistenschnecke. Dies wird ihr jedoch nur selten bewusst, und sie hält daher an ihren linksradikalen Überzeugungen und Gewohnheiten fest. So ging eine verheiratete Berliner Ex-Plünderschnecke weiter plündern, schwenkte dabei wie gewohnt ihre sexy Kurven, wurde von einem anderen reichen Mann abgeschleppt und heiratete ihn, nachdem sie sich vom ersten hatte scheiden lassen. Hochzeitsgäste berichteten übrigens, sie habe über die gesamte Feier immer wieder von Enteignungen geschwärmt, obwohl sie gerade einen Immobilienmagnaten geheiratet hatte.

 

Punktum
23.10.26
Seite 1936

 

Ich ferrare einen Fahri.

 

Panda-Brigade
23.10.26
Seite 1936

 

@Ich hoffe, ich stehe mit dieser Assoziation nicht schon mit einem Bein im Bademantel.

Anzeige ist raus, Sie Merzleugner.

 

Leser
23.10.26
Seite 1936

 

@Größtartigste ZZ-Ausgabe: Merz-Valentin, genau diese Assoziation hatte ich auch. Die ZZ hat halt ältere Leser, die sowas merken und sich dann freuen können. Meine Assoziation ging aber noch darüber hinaus, nämlich in Richtung Merz=Marionette (s. linker Arm). Ich hoffe, ich stehe mit dieser Assoziation nicht schon mit einem Bein im Bademantel. Ich erinnere mich nämlich noch an einen mittlerweile wg.rechts aussortierten Sänger, der eine Menge Ärger bekam, als er Politiker und Presse (völlig zu Recht) als Marionetten bezeichnete.

 

Von Berlin lernen
23.10.26
Seite 1936

 

Enteignungen sind ja jetzt demokratisch beschlossen, d.h. legalisiert. Und Plünderungen? Die sind auch Enteignungen, also muss für sie dasselbe gelten. Legalize it!

 

Größtartigste ZZ-Ausgabe
23.10.26
Seite 1936

 

seit Beginn der Woche: Nr. 1936. Da ist jeder Schuss ein Blattschuss, z.B. die "Plünderungsangebote" (jaa!) oder die Folterlockerung beim Parteiverbot. Und Kanzler Merz-Valentin steht wirklich da wie ein defekter Roboter, die Greifwerkzeuge sind mitten in der Bewegung erstarrt. Fabelhaft!

 

Die Panda-Brigade
23.10.26
Seite 1936

 

weiß, wo ihr wohnt, und sie weiß, welche Medikamente ihr dringend benötigt, oh ja.

 

Danisch hat recht
23.10.26
Seite 1936

 

Die Schülerprotestanten, die da jetzt für 'mehr Bildung' randalieren und plündern, sind das dieselben, die gestern noch "Scheiß auf Schule, wir verbrennen sowie so bald alle" gekräht haben??

 

Umwidmung
23.10.26
Seite 1936

 

„Es war wohl doch unnötig von mir, neulich bei Tchibo das Kürbis-Schneide-Set zu kaufen“, dachte Bordneger Jim verdrossen, „ich werde es 3-Klit-Doris verkaufen, als Frisier-Set für ihr Winterfell.“

 

1936: Jahr der Olympiade
23.10.26
Seite 1936

 

Dann war wohl, als Merz "Kleine Paschas" und "Stadtbild" sagte, auch die Steuerung ausgefallen.
Andererseits: Wenn das noch mal passiert, und er wird zu 'ungeplanten Äußerungen' gebracht - nu, rudert er eben zurück.

 

Seite 1          




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Die ZZ ist ein Safe-Sapace für angstfreien Dialog der Leser, aber nur, solange der Nulltarif nichts kostet. Die neuen gesetzlichen Datenschutzgegelungen zwingen nicht nur zu umfassender Belehrung, dass beim Absenden eines Formulars alles mitgelesen wird und alle persönlichen Daten verwertet werden, da muss auch noch ein Ding installiert werden, das laufende Kosten mit sich bringt. Und das geht nun gar nicht. Das Geld müsste bei Recherche und Kampf gegen Andere eingespart werden, und da freuen sich die Falschen.
Wer also noch was sagen will, sollte es jetzt tun, mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes kommen Abmahnfirmen über das Netz und sammeln Geld ein. Ger Gesetzgeber hat nämlich unterlassen, den Abmahnern aufzuerlegen, dass sie sich als Abmahnbetrieb zu erkennen geben müssen, wenn sie eine Funktion nutzen und eine Falle stellen. Beschwerden sind deshalb an den Gesetzgeber zu richten oder an das Ministerium, das keine humantitären Ausnahmen angeordnet hat.

Bertelsmann-Stiftung klagt über Überlastung
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Der letzte Tatort behandelte das Problem von Settlement und Placement durch eingeborene Siedler und deren naturbezogener Ideologie. Davon fühlte sich der ökologische Flügel der Grünen provoziert, weil hier nicht ausreichend differenziert wird: «Wer nur die Programmvorschau liest oder die Rezensionen, muss den Eindruck bekommen, unter Bio-Grünen, die es immer noch gibt, herrsche Gedankengut», sagte Robert Habeck der TV-Beilage der ZZ. Die zuständige Tatort-Redaktion verwies auf den mündigen Zuschauer, der sehr wohl differenzieren könne, wer beim Tatort zu den Schuldigen gehört.

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