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Ich wurde bei Prof. Rübenreiber promoviert und kann daher aus fachlicher Sicht ergänzen: Jetzt, nach dem Ableben des "Roten Riesen" und dem Ende der Habermast, dürfen wir uns getrost in postkommunikatives Nichthandeln fallen lassen. Denn das kommunikative Handeln hat nie ein greifbares Ergebnis gezeitigt, geschweige denn auch nur einen Cent an Steuern eingebracht. Wir dürfen uns herrschaftlich räkeln im dolce far niente, denn die Herrschaftsfreiheit hat nie für uns gegolten, sondern nur für den Diskurs. Und wenn wir dennoch handeln wollen – was natürlich zu begrüßen ist –, dann sollten wir es nichtdiskursiv und somit besteuerbar tun. Besteuerbar freilich nur im Prinzip, denn: Alle Strategien zur Steuervermeidung sind weiterhin möglich und willkommen!
Die nachgerade exorbitale Wirkmächtigkeit des nunmehr erloschenen Sternberger Sozialastrologen war ohne Zweifel hyperkonglomerant, und das heißt letztlich: total. Sie lag wie Bleigießen über dem Land – so könnte man es vielleicht ein wenig retropalliativ formulieren –, und sie tat es über einen Zeitraum von fast siebzig Jahren, rechnet man die mit letzter Tinte geschriebenen Alterswerke des Roten Riesen mit ein. Das, meine Damen und Herren, ist protuberant. Einer Wirkmächtigkeit dieser Größenordnung war noch kein einzelnes Land ausgesetzt, jedenfalls keines außerhalb der Ekliptik des maomarxen Ostens! Und wir, die wir dies nun im Nachgang zu hyperspezieren in der Lage sind, können uns – und sollten uns – endlich eingestehen: Unter der Ägide des Sternberger Heliokraten waren wir Mastvieh. Wir wurden einseitig ernährt, und wir wurden darüber sinistrophag. Wir wurden gestopft. Wir wurden – vae victis! – zu Habermastgänsen. Und das, meine Damen und Herren, sollten wir nun, da die Bahn frei ist, kritisch hinterfragen. Es wäre dies eine letzte Reverenz an die Kritische Theorie, aber wir sollten unbedingt darüber hinausgehen: Spucken wir's aus! Entledigen wir uns der Habermast-Nahrung, und machen wir den Darm frei für neue transperistaltische Genüsse!
Prof. Dr. Dr. Laban Stangen-Polier 17.03.26
Seite 1840
Intelleckt-Elle betrachtet habemas beim Polieren der Pflaume am besten. Denn postkonilingual entsteht selten ein orgastischer Dissens. Die derart feministisch beglückten Frauenden sind nämlich temporal konsensfähig.
Wer steckt hinter dem Fett-Anschlag auf Claudia Roth?
Ein Blick ins ZZ-Archiv mit einem ähnlichen Beitrag brachte keine neuen Erkenntnisse zu der Frage, wer Claudia Roth verfettet hat oder die Anweisung zu ihrer Verfettung gab. Sie schwebt nicht in Adipositätsgefahr, weil sie in ihrem Zustand nicht schweben kann. Um was für Fett es sich handelt, wird noch untersucht. Sie wurde jedenfalls so übel zugerichtet, sie ist sofort wiederzuerkennen. Die russische Botschaft äußerte in einer ersten Stellungnahme, für so was kein Fett zu vergeuden. Auch der Kohlehydratspur werde nachgegangen, sagten Ermittler der ZZ.
Vergnügungspark #MeTooWorld eröffnet
Die Fans von #MeToo kommen im neuen Themenpark auf ihre Kosten. Die Zeit vergeht wie im Fluge bei Erlebnissen der Besonderen Art. Aber auch für Überraschungen ist gesorgt. Ein Tagesausflug lohnt sich. Na, neugierig geworden? Dann nichts wie los.
Die Zurücknahme der Löschung heißt nicht, dass dieser Facebooknutzer nicht zu denen gehört, für die das Löschen gedacht ist
Wutbürger eins, Demokratie null, oder wie es stern.de auf den trefflichen Punkt brachte: 1:0 für Wutbürger. Facebook muss laut Gerichtsbeschluss einen gelöschten Beitrag wiederherstellen, weil er nach Auffassung des Gerichts nicht rechtswidrig und nicht strafbar war. Doch wohin soll das führen? Sollen immer erst Gerichte entscheiden? Die haben wahrlich Wichtigeres zu tun als sich mit den Wutklagen gelöschter Hetzer zu beschäftigen. Allerdings hat der Gerichtsbeschluss auch gezeigt, die Unternehmen sind mit der juristischen Bewertung überfordert. Wir brauchen deshalb eine neutrale Stelle, die nach Sachverstand und zivilem demokratischen Verständnis über Löschungen entscheidet, und dann kann vielleicht eine Schiedsstelle angerufen werden. Mit dem bisherigen Gesetz ist es nicht getan, so gut es im Ansatz auch gemeint war.