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Fantoma, die skrupellose Verbrecherin mit tausend Maskierungen, ist zurück
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Leserbriefe


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zu Seite 559 


Seite 1          

Berlin hat
24.10.26
Seite 1936

 

die attraktivsten Plünderschnecken. Die blutjungen Parasit:innen fallen in die Shops ein wie Hitchcocks Vögel, krallen sich den dortigen Plunder – daher das Verb "plündern" – und schwingen dabei Arsch und Titten, dass man's möglichst gut von draußen sieht. Dort werden dann Leute aufmerksam, bleiben stehen und gucken sich durchs Schaufenster die Show an; es kommt zu anerkennenden Pfiffen, Catcalling usw. Besonders begeisterte Männer gehen in den Shop rein und stellen sich der Plünderschnecke vor, tätscheln ihre Kurven, laden sie zum Kaffee ein, tragen ihr die Einkäufe bis vor die Haustür und dann gleich weiter in den sechsten Stock, lassen sich noch zu einem Cuba Libre überreden, dann zu einem Joint und schließlich auch zum Sex. Die Party ist beendet, wenn der Antifa-Macker der Plünderschnecke nach Hause kommt und den Schlagring einsetzt. Trotzdem kommt es nicht selten zu Wiederbegegnungen, und zwar umso wahrscheinlicher, je reicher der Quartalsstecher ist (Top-Magnet: ein roter Porsche oder Ferrari). In besonders günstigen Fällen wird die attraktive Plünderschnecke vom Quartalsstecher geheiratet, und sie mutiert zur Kapitalistenschnecke. Dies wird ihr jedoch nur selten bewusst, und sie hält daher an ihren linksradikalen Überzeugungen und Gewohnheiten fest. So ging eine verheiratete Berliner Ex-Plünderschnecke weiter plündern, schwenkte dabei wie gewohnt ihre sexy Kurven, wurde von einem anderen reichen Mann abgeschleppt und heiratete ihn, nachdem sie sich vom ersten hatte scheiden lassen. Hochzeitsgäste berichteten übrigens, sie habe über die gesamte Feier immer wieder von Enteignungen geschwärmt, obwohl sie gerade einen Immobilienmagnaten geheiratet hatte.

 

Punktum
23.10.26
Seite 1936

 

Ich ferrare einen Fahri.

 

Panda-Brigade
23.10.26
Seite 1936

 

@Ich hoffe, ich stehe mit dieser Assoziation nicht schon mit einem Bein im Bademantel.

Anzeige ist raus, Sie Merzleugner.

 

Leser
23.10.26
Seite 1936

 

@Größtartigste ZZ-Ausgabe: Merz-Valentin, genau diese Assoziation hatte ich auch. Die ZZ hat halt ältere Leser, die sowas merken und sich dann freuen können. Meine Assoziation ging aber noch darüber hinaus, nämlich in Richtung Merz=Marionette (s. linker Arm). Ich hoffe, ich stehe mit dieser Assoziation nicht schon mit einem Bein im Bademantel. Ich erinnere mich nämlich noch an einen mittlerweile wg.rechts aussortierten Sänger, der eine Menge Ärger bekam, als er Politiker und Presse (völlig zu Recht) als Marionetten bezeichnete.

 

Von Berlin lernen
23.10.26
Seite 1936

 

Enteignungen sind ja jetzt demokratisch beschlossen, d.h. legalisiert. Und Plünderungen? Die sind auch Enteignungen, also muss für sie dasselbe gelten. Legalize it!

 

Größtartigste ZZ-Ausgabe
23.10.26
Seite 1936

 

seit Beginn der Woche: Nr. 1936. Da ist jeder Schuss ein Blattschuss, z.B. die "Plünderungsangebote" (jaa!) oder die Folterlockerung beim Parteiverbot. Und Kanzler Merz-Valentin steht wirklich da wie ein defekter Roboter, die Greifwerkzeuge sind mitten in der Bewegung erstarrt. Fabelhaft!

 

Die Panda-Brigade
23.10.26
Seite 1936

 

weiß, wo ihr wohnt, und sie weiß, welche Medikamente ihr dringend benötigt, oh ja.

 

Danisch hat recht
23.10.26
Seite 1936

 

Die Schülerprotestanten, die da jetzt für 'mehr Bildung' randalieren und plündern, sind das dieselben, die gestern noch "Scheiß auf Schule, wir verbrennen sowie so bald alle" gekräht haben??

 

Umwidmung
23.10.26
Seite 1936

 

„Es war wohl doch unnötig von mir, neulich bei Tchibo das Kürbis-Schneide-Set zu kaufen“, dachte Bordneger Jim verdrossen, „ich werde es 3-Klit-Doris verkaufen, als Frisier-Set für ihr Winterfell.“

 

1936: Jahr der Olympiade
23.10.26
Seite 1936

 

Dann war wohl, als Merz "Kleine Paschas" und "Stadtbild" sagte, auch die Steuerung ausgefallen.
Andererseits: Wenn das noch mal passiert, und er wird zu 'ungeplanten Äußerungen' gebracht - nu, rudert er eben zurück.

 

Seite 1          




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So sieht es der Satiriker
Klarer Gastbeitrag von Stefan Gärtner

Presse einig: Mit den Sprengstoffchemikalien beim Zivilcouragebündnis geht Putin zu weit
Schon irgendwo verständlich, Putin will sich auch bei uns beliebt machen, wo wir wieder eine stabile Regierung haben, und was ist beliebter als Kampf gegen das politische Übel? Da liegt es nahe, ein Thüringer Zivilcouragebündnis mit explosiven Chemikalien auszurüsten, da sind sie in den richtigen Händen und schaden denen, denen Schaden gebührt. In der aktuellen politischen Lage könnte dies die Spirale des Hasses unterbrechen, weil das Wasser auf die andere Richtung der Mühle gegossen würde. Doch so einfach können wir es uns nicht machen. Wenn Putin dafür auch noch Fördergelder von Thüringen oder aus einer staatsnahen Nebenkasse erhalten haben sollte, wäre das ein Umgehen der Sanktionen, das können wir nicht dulden, so sehr wir Zivilcourage befürworten. Doch ihr hätte Putin einen (russischen) Bären-Dienst erwiesen. Die Pressequalität gebietet den Hinweis, dass es bis jetzt nur Vermutungen und Verdächtigungen gibt, aber die sind ziemlich eindeutig.
Auf dieser Bildmontage ist Putin vor den Sprengstoffchemikalien, aber symbolisiert werden soll natürlich, dass er dahintersteckt

Heiko Maas erklärt seine politische Ambition: Es darf nie wieder so politisch unkorrekt zugehen wie in der NS-Zeit
Mit einem sehr persönlichen Interview mit ZZ-Woman ist Außenminister Heiko Maas endlich aus dem Schatten seines Amtsvorgängers Guido Westerwelle herausgetreten und beschreibt eindringlich, was ihn antreibt, Politik zu machen. «Es darf nie wieder auf deutschem Boden ein Drittes Reich geben, auch nicht auf dem im Vergleich zum damaligen Dritten Reich etwas kleineren Boden der Bundesrepublik, wobei wir auch was für Österreich können oder Österreich-Ungarn speziell», sagte er am Swimmingpool. «Damals hatten wir das Problem, dass die Presse nichts gegen die Verbreitung von Hass und Hetze getan hat und dass sich randgruppenbezogen Feindschaft ungebremst ausbreiten konnte, da hat der Staat total versagt. So was kann nur durch mehr Kampf gegen nicht zu duldende Äußerungen unter dem Deckmäntelchen der Meinung verhindert werden.»

Abriss des Berliner Großflughafens BER dauert voraussichtlich vierzehn Jahre länger als vorgesehen und wird vier Milliarden Euro teurer
Peinlich für Berliner Senat und Brandenburger Landesregierung, aber auch ein Garant für Arbeitsplätze: Der Abriss des größten deutschen Flughafens sollte zum Prestigeprojekt werden, verzögert sich aber immer wieder. Es werden sogar schon Stimmen laut, die sagen, es wäre billiger, einfach alles stehenzulassen und vielleicht ein paar Flugzeuge starten und landen zu lassen. Das ist aber eher ins Reich der Scherze zu verweisen.

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